TE > Be
TE a end “ x Dr ee i - N . z es j a ) & EN 5 a hin an io RD. S ki Be ki 5 BA Gedigrn £ = . a , > a Te
ne wY
BER ' : ai j . re > zz ve u = ar ren er eat ner 2 Bu „ br N nn nn ceuei fe age ch u na m 7 ge ri ‘ a x er a “ ee = a ; , 7 E b Faire ET r r- - u u u Tue? a a SE ee a . 1 Ä ee er. EEE ar is r . Mr ERBE OP Pre > 2 ET 4 unge 5 = a
RETTET - a En =
r u TEEN ve vr er bi a 4 !
a 0 2 2 2 5 x r en ENT r Reh er. E —— rer
Dh P Dt r Are ERENTO
EEE FETTE
R A TEEN GE e
w..s
era = BE ETTTEDERET N Se Ks ee rg rer > % TEE e e ea Be Re eh Arne ke wo... ö dh Fb 4 a EB Br mir ne BG “ ‘ i we Een np j sr nn ie: FE EEE ‘ ED A EA ne 4 ar Ba ee ie x Be a gr « ee vr Erz ee 5 g A win 2 rt ywer NP E en RE En 5 W ; EL, m. a a 5 2
we werv® gi
Ar u A a ee . wer u TRETEN wet “r, -
ZZ
Fa - a ze WERTET TEE VD ET gt a
„rewWer Weser vwrwy- ie ° we ? a -.. we‘ ” , ® e " A e- ETF ET TG eu ee ce Dt et N N”, R L tig te a v. Her te EEE TFT TER ei Tr vr
ww we
en as edit ie.
er ? inn.nrr ” m.“ Pe A -
Fe —— mn
KAFH a v N
ET IE Feed
| ENTOMOLOGISCHE | | |
u EIGENVERLAG, MÜNCHEN 23, OSTERWALDSTRASSE 60a
—_—aZ,_————_ | a
ARBEITEN
aus dem
Museum G. Frey, Munchen
Band 1. 1950 (4 Tafeln)
Schriftleitung Hans Kulzer _
PR: ge wer Y y x
ET EL £ ee |
“ - » [2 # 3 4 "Tut Re ! W5 S E :
a
1 Ale
nella
©, dee 1.Bandes 196. °
N 2 - Seite “76 eontribution & la connaissance du genre Chrysolina
"Matsch. NE. 2 a : > 2 47
oz sur les ee de Rn brgne E: .
du Sud et du Centre .. . i ; f Pr } 337
cE Einige neue Arten und Rassen den Gattung EChlkbns und deychras aus: Ostasien. p.. >... 2. 298 2: Beitrag zur Carabusfauna Östasiens. p. . ee 202
; Vorwort zur Entstehung des Museums Frey 23 e Ä | F.: Trente- -quatrieme note sur les Hydrocanthares a u) H.: 3 Beitrag zur Kenntnis der Tenebrioniden - . . 29
Über die Tribus Nodotelini und Misolampinı N ö 9% Über die. Gattungen Achanius und Ambigatus (Evaniosomini) 30 > neue Arten der Gattung Toxicum und Cryphaeus
: i aus dem palaearktischen Faunen-Gebiet RR a RE rs neue Pentaphyllus-Arten aus dem indomalayischen
ee und ozeanischen Faunen-Gebiet ER er s 42
; Tenebrioniden we südlichen Ag er $ ? 2 . 186
2 ee Te ER ; 0 “ S ER 4 z ar 5 be Ba N“ en y Pe = SER sa a 2 n m a7 - “ 2 5 iR ; u x % a e vi Er 4 ge U REN Pr vo ? e et we Y ” FR . en, er er 3 u. z a Ro 4 Kor z® % DR ET. r % 2 re a > en % 7 ‘ 5% 3 } : R \ a N R
NTOMOLOGISCHE. ARBEITEN
aus dem
Pr
Museum G. Frey, München
1950 (4 Tafeln)
Schriftleitung Hans Kulzer
ee
re
-
‚
Fr r on
ne je on + ie er = >
München = 23 terwaldstrasse 6 München 23, Osterwaldst Se 00
en
“Ich, erlaub: mir Ihnen beiliegend den ersten Band
_ meine” neu.erschienen Museums-Zeitschrift zu über- reichen,
Der Titel lautet "Entomologische Arbaiten aus dem Museum G.Frey". Sie erscheint le h ıtlich jahr Pr Tieh in zuei Heften mit zusammen 600 Seiten Inhalt, Ich bin gerne bereit Ihnen dieselbs regelmässig zu- "zusenden, wenn ich im Tausch Ihre Fublikationen er- halte. Auch zur Determination der im Museum vertre- tenen Familien (Coprophagen, Tenebrioniden, Chry- someliden 0%.) stehe iclhı Ihnen gerne zur Verfü-- "zung,
a2 ma suis permis de vous envoyer le premier wong) de mon jourt rnsl contenant les travaux entomologi » ques pr&epar&s dans mon musee, Ce journal para A.
deux Fois par an (env. 600 pages ens,.) sous le nom de De seroelache Arbeiten aus den Mussun G., Frey, ae mans le cas gue vcus voudries l'&chang: Tr avec ma
e gonvre vos eating, Je serais heureux de vous ı Alenvoyer resulferement, Dans mon mus&e, ob peut determiner et &changser les Col&opteres (onrophag ges, Tenebrionides et que leues groupes des Shrysomeloi- en =)
renıtn be to present you with de en volume a2 she review I an publishing with the
the entomological studies made in my mı a The s view is to appear Wwice a year, both issues con-| ıning together about 090 pages. a.
seun G; Treyt TE you should care ” . your Publications against „ine, I should be happy to nd you yogularly a copy>s Bm Is also.at your disprre! if ven chowige 1 a TO deter mine a N BoD Copzel ‘ er en rtain groups of Cr
er
w £ heilt Es TEEN FE N En
vagss re Se ee
=.
BT nn
en en
Museum Ge. Frey, München, Osterwaldstraßße 60
\ .
Mitarbeiter im Museum Frey
Von rechts nach links sitzend: Herr Ge. Frey, Herr Fr. Stöcklein stehend: Herr K. Kulzer, Frl. R. Roi, Fr. B. Bechyne, Herr Dr. J. Bechyne.
ne z dire Veröffentlichun & von Arbeiten aus dem Museum ee - Bu eine ‚eigene Zeitschrift gibt ‚mir a einiges
ie bei ie Liebhabern dieser schönen Wissenschaft fällt meine erste Sammeltätigkeit bereits in meine Schulzeit. Hier kam allerdings nicht viel dabei heraus, da ich leider keinerlei Anlei-
in
tung Fre ind auch zu Hause niemand war. der sich dafür in- teressierte. Erst im Jahre 1928 habe ich dann die eigentliche Sammeltätigkeit aufgenommen. Ich lernte im Museum München
Herrn Kulzer een. der mich in die Münchener Koleopteriolo- . |
g eische Gesellschaft einführte, als deren Mitglied ich alle Anregung
‚fand, um eine moderne Sammlung einzurichten und zu unterhalten.
Funächst beschränkte man ed auf die Umgebung von Mün- ER die ja eines der reichhaltigsten Faunengebiete Deutschlands sstellt und dieser Reichtum ist genau so- wie in Wien wohl die _ Ursache für das Gedeihen und Blühen der Entomologie in diesen beiden Städten. Bereits im folgenden Jahre 1929 machte ich eine _ erstmalige Sammelreise nach Spanien, der dann jedes Jahr weitere _ Reisen in das "Mittelmeergebiet folgten, so im Jahre 1950 nach Tripolitanien, im Jahre 1931 nach Spanisch-Marokko und Süd- panien, im Jahre 1932 nach Kleinasien und Rhodos, im Jahre 1933 ch den Kanarischen Inseln. dem südlichen Marokko und dem en Atlas. Ich beschränkte mich jedoch nicht darauf, nur durch
(3 Jagd meine Sammlung zu vergrößern, sondern habe von
im Jahre 1931 die pal. Apion-Sammlung von Herrn Hans Wagner mit allen Typen und gewann durch Herrn Wagner Herrn Dr. Zumpt
zur Bearbeitung meines Materials an Gurculioniden. Die Mitarbeit
des Herrn Dr. Zumpt an meiner Sammlung dauerte bis. zu seinem
Eintritt in das Tropen-Institut und hat in jüngster Zeit eine Er- neuerung erfahren durch viele und schöne Ausbeuten, die ich lau-
fend von ihm aus Südafrika erhalte. Andere Verbindungen mit
' Missionaren aus Ostasien brachten reichhaltige Funde, besonders
an Caraben, in meine Sammlung. Auch gelang es mir, eine gut
determinierte Staphylinidensammlung von Herrn Wüsthofl, Aachen zu erwerben. Sehr wertvoll war die Sammlung Apenhagen aus
Teneriffa, die das Ergebnis einer 20-jährigen Sammeltätigkeit dort selbst darstellte und die ich anläßlich meiner Bekanntschaft mit Herrn Apenhagen bei meiner Reise dorthin im Jahre 1933 er- werben konnte. Auch Herr Aigner brachte wieder Interessantes, einmal aus Island und im Jahre 1933 von der südlichen Küste des Toten Meeres.
P-
AR a Si
a STR 0
Da meine Wohnungsverhältnisse langsam etwas knapp wurden durch die vielen Käfer, die hereinströmten,. zog ich in eine neue Wohnung um und fand endlich im Jahre 1932 im Hause Widenmayerstr. 5l in Form eines 50 qm großen Raumes die Grundlage für ein eigentliches Museum. Im Jahre 1933 konnte ; ich auch mit Herrn Apfelbeck, Sarajewo, Verbindung aufnehmen.
Herr Kulzer reiste nach dort, verband gleich eine kleine Sammel-
reise damit und bald konnte ich durch diese Sammlung mit ihren E zahlreichen Typen besonders der Otiorrhynchen und Pterostichinen 4 meiner eigenen Sammlung eine breitere Basis geben. Auch in den 4 Alpen wurde im Sommer fleißig an den klassischen Plätzen Be s sammelt, so im Jahre 1930 am Rollepaß und Mt. Cavallo mit Herrn Kulzer, 1931 in Kärnten und Mt. Maggiore mit Herrn von 2 Dall’Armi und Herrn Bühlmann. 1932 in der südlichen Schweiz und in Macugnaga mit Herrn Dr. Ihssen. Daß auch die Münchener Fauna zu ihrem Recht kam und sowohl in zahlreichen Vereins- ausflügen wie auch in Einzelexkursionen gründlich besammelt wurde, versteht sich von selbst.
Im Jahre 1934 kam ich zum ersten Mal in Berührung mit i den Tropen- durch eine Reise nach Kolumbien und Venezuela. Wenn auch der Sammelerfolg durch die begrenzte Zeit und die 4
| Trockenperiode gering war, so bedeutete doch die 4 Tage dauernde _
Vorwort 3
ahrt auf dem Magdalenenstrom durch Urwald ein einmaliges Erlebnis. Das Jahr 1935 sah mich auf eifriger Käferjagd mit _ Herrn Kulzer in Sizilien und im April 1936 sammelten wir ge-
meinsam ım Irak bis Basra und an der persischen Grenze sowie in Beirut. Jetzt gab es auch schon Funde neuer Arten; bekannt- 5 lich ein besonderer Ansporn für den eifrigen Sammler.
An bemerkenswerten Sammlungen kamen in diesem Jahr
- hinzu die Carabidensammlung von Hopp, Berlin (ohne Cychrus), die Blindkäferdoubletten von Leonhard. eine Nordafrika- Ausbeute _ des Herrn Dr. Reinhold Mayer, Darmstadt, die Buprestiden-Samm- _ lung Lüders, Berlin, sowie die Nebrien-Sammlung von Herrn - Roeschke, Berlin. Als Präparator war Herr von Dall’Armi nach der E _ Verehelichung von Frl. Dr. Weiß bis zum Jahre 1936 tätig (jetzt _ Bayer. Staatssammlung). Endlich gelang es mir ım Jahre 1936 ın _ der Person des Herrn Franz Stöcklein einen hauptamtlichen wissen- "schaftlichen Mitarbeiter zu gewinnen. Er brachte als Morgengabe
_ seine ausgezeichnete pal. Sammlung mit und nunmehr wurde die _ Aufstellung der pal. Sammlung nach Winkler-Katalog durch Aus- stecken aller verzeichneten Arten und durch Ordnen der gesamten Bestände in Angriff genommen. Ich war vom Anfang an darauf bedacht, der Sammlung einen solchen Rahmen zu geben, daß Neuordnungen nur in großen Zeitabschnitten notwendig werden und genügend Platz für neue Arten bleibt. Auch die Kataloge werden ständig nach dem neuesten Stand ergänzt. Eine außer- ordentliche Bereicherung an historischen Typen stellte der Zugang ‚der Ceutorrhynchen-Sammlung August Schultze dar, die im Tausch gegen die Dytisciden-Sammlung Zimmermann von der Koleop-
_ terologischen Gesellschaft erworben wurde. Herr Wagner, dessen Apionen bereits bei mir waren, verfaßte später in meinem Auf- trag eine Monographie dieser Gattung, die leider durch den Tod des außerordentlich fähigen Forschers nicht mehr fertiggestellt Eurde. (Erschien in den entomologischen Blättern). Er ordnete auch ‚die Ceutorrhynchen in meiner Sammlung. Eine kleine Reise nach Dalmatien brachte im Jahre 1937 die Bekanntschaft mit Herrn
_ Karl Koch, der am Museum in Duino als Custos arbeitete. Durch z den Tod des Fürsten Thurn und Taxis und die Aufhebung des Museums war er frei geworden und ich konnte ihn für meine Sammlung gewinnen. Er siedelte im Jahre 19338 nach München _ über. Der Arbeitseifer und die guten Verbindungen, die Herr Koch _ mitbrachte, gaben der Sammlung einen neuen Auftrieb und so
i*
Entom. Arbeiten aus dem Mus
E
die ee Blätter zu über um ade Fall uns interessierende Arbeiten unterzubringen. Im Jahre 19383 vereinigte sich die Münchener Koleopteriologische Gesellschaft nach | 31-jährigem Bestehen mit der Münchener Entomologischen Ge j sellschaft, deren Mitteilungen in der Folgezeit das wichtigste Pu- ° blikationsorgan für Arbeiten aus der Sa Frey wurden. Das Frühjahr 1938 sah mich wieder auf einer schönen Sammel- E reise nach Tripolitanien und Cyrenaika, die außerordentlich er- siebig war, sowohl an neuen wie auch dort noch nicht bekannten Arten. | i re So schön und interessant die Palaearkten sind, die Exoten lockten immer wieder. Zuerst eine kleine Lucaniden-Sammlung, ° "dann — die Versuchung war ja großs — ging es weiter. Wien wurde deutsches Reichsgebiet, damit fielen die Devisenschwierig- | 3 keiten und viele interessante Sammlungen dort suchten ein Heim. Die Cetoniden-Sammlung Itzinger mit über 1700 Arten, die Sta- 3 phyliniden-Sammlung von Paganetti, die Aphodien-Sammlung Käufel (darin enthalten Sammlung Mayer-Darcis mit den Typen E von Clouet) sowie die Heteroceriden-Sammlung von Mamitza F kamen zu mir nach München. Im August des Jahres 1938 trafen sich die Entomologen der Welt, darunter auch die Herren. der Sammlung Frey in Berlin zum Internationalen Entomologen-Kon- sreß der mir außerordentlich viele und wertvolle Verbindungen achte Die führenden Museumsdirektoren aus Westeuropa kamen dann anschließend nach München und waren Gäste im Landhau B Frey in Tutzing. Unter den Kongreßteilnehmern in Berlin. ar auch Herr Gebien aus Hamburg, einer der größten Tenebrionide Spezialisten der Welt. Ich hatte mich immer schon für diese Gru interessiert und auch Herr Koch war begeistert, sodaß es uns nicht schwer fiel, Herrn Gebien davon zu überzeugen, für seine Samm- lung gäbe es keinen besseren Platz als München. So wurde diese kn, und die ein Jahr später unter günstigen Umständen erworbene Sammlung Schuster, Wien, die Grundlage zu meine heutigen a ee ae dem wissensh za
y
a Bender Tenebrioniden von meiner Tripolis- Ba sorgte A > daß alle: ne — wenn auch in kleinerem Rahmen —_
zu kr En Rennes, zu ae Pie und zu Heim e1 ynd nach Nimes führte. Trotz der politischen Spannung wurden Er ir begeistert aufgenommen. Neue Verbindungen wurden ge- rü E zu u zuletzt wurde auch ul so ım ee
Koch 1941 Be 1943. Herr
päter - einrücken er Herz
a
g ee en eine sehr En
6 Entom. Arbeiten aüs dem Museum Ge. Eee Bd. 1, 1950. SER 3
Nachdem ich im Jahre 1941 durch einem schweren Unfall von 4
jeder Sammeltätiskeit ausgeschaltet war, gelang es mir, im Jahre
1942 wieder eine Sizilienreise durchzuführen, wobei mich mein Sohn Herbert unterstützte. Herr Koch kam wiederholt, einmal auf
die Dauer von 3 Monaten, während des Krieges nach Paris und 3 konnte dort am Museum dank der liebenswürdigen Unterstützung 4
von Herrn Prof. Jeannel erfolgreich Tenebrioniden-Studien betrei-
ben. Durch Übernahme der W etlsammlung in Buprestiden. Melo- lonthiden, Ruteliden und Cophrophagen von Herrn Haberäcker,
München, wurde die Sammlung nunmehr auch auf die gesamten # Lamellicornia erweitert. Der Krieg ging weiter und die Aussichten 4
auf eine Käferjagd außerhalb der heimatlichen Fluren wurden immer geringer. Da kam wie ein Geschenk des Himmels, eine
Einladung aus Madrid zu einer Reise nach Spanien, der Herr Koh
und ich im Mai 1943 nur zu gerne Folge leisteten. Über diese ° Reise sowie über die Tripolis-Reise wurden in den Mitteilungen
Berichte veröflentlicht, so daß ich mir hierüber ausführliche Schil--
derungen ersparen kann. Nach Rückkehr von der Spanien-Exkur-
sion wurde ein großer Teil der Sammlung und Bibliothek nach Markt-Schwaben und später nach Gelting verlagert und im Okto-
ber 1943 platzte au richtig eine Bombe ın der Pienzenauer-
straße 18. Der Schaden an den verbliebenen Teilen der Samm- lung war aber nicht so groß wie es zuerst schien und konnte bis auf einige Typen wieder ergänzt werden. Herr Koch zog dann eben-
falls nach Gelting und die Sammlung blieb bis Kriegsende dort
und zum anderen Teil in meinem Landhaus in Tutzing, wo ich
mich in Ruhe dem Ausbau der Lamellicornia-Gruppe widmen
3
konnte. Ein kleiner Lichtblick waren schöne Ausbeuten aus. der
Mandschurei, die ich noch bis zum Jahre 1945 von Herrn Kar-
dakofl erhielt. An Sammlungen kam in dieser Zeit herein die
Sammlung Heinze, Berlin (exotische Cassiden ‚sowie pal. Chry- 4
someliden). Ebenso hatte ich das Glück, dafs ich noch im Novem-
ber 1944 — also 3 Monate vor der Vernichtung Dresdens — die °
gesamten Bestände der Chrysomeliden und Cophrophagen von Staudinger kaufte, welche heute eine wichtige Arbeitsgrundlage
für uns bilden. Die Wirren der Nachkriegszeit brachten noch viele Schwierigkeiten und einige Verlagerungen. Ich benützte die Zeit
des in der Käferei zwangsläufig eingetretenen Stillstands. eine bayerische Libellensammlung aufzustellen. Herr Stöcklein war noch immer da, auch Frl. Roi, die seinerzeit mit Herrn Koch aus Duino gekommen war und alle Tierchen musterhaft präparierte. Herr °
Vorwort 7
* Eike. war 1945 ee und Herr Koch nach seiner Tätig- keit in Markt-Schwaben im Frühjahr 1948 einem Ruf nach Süd- a afrika gefolgt. So mutßte ich nach einem Nachfolger speziell für 2 die Betreuung der Tenebrioniden Umschau halten. Hier sprang ; "mein "langjähriger Freund und Reisebegleiter Hans Kulzer in die Bresche und sorgt bis heute für diese interessanten Tiere.
Mit der Währungsreform besserten sich auch die allgemeinen NV erhältnisse und langsam begannen die internationalen Beziehun- gen sich wieder zu beleben. Die Teilung der Sammlung in zwei _ Abteilungen, Tutzing und München, wirkte sich sehr störend aus. Dazu kam, daß ich mein Haus in der Pienzenauerstraße 18, das _ während der Bombenzeit meine Firma beherbergte, verkaufte und so mußte Platz für ein neues Museum geschaffen werden. Ein Grundstück in Schwabing. in dem ich schon im Jahre 1934 eine biologische Anlage in Form eines großen Gewässers mit sämtlichen hier vorkommenden Moor-, Sumpf- und Wasserpflanzen einge- richtet hatte, gab den Bauplatz für einen einfachen ebenerdigen Museumsbau, der heute das Museum Frey darstellt. Er ist so an- ” gelest, daß er vergrößert werden kann und ich hofle nur, daß die Verhältnisse dies bald gestatten. Der Bau war noch nicht fertig, da stellte sich buchstäblich über Nacht Herr Dr. Bechyne aus Prag, den ich 1942 dort kennengelernt hatte, mit seiner Frau bei mir ein und ich war glücklich, ihn aufnehmen zu können. Seit dieser Zeit widmet er sich mit viel Eifer den Chrysomeliden und diese Gruppe wird seine Lebensarbeit darstellen. Als letzte Sammlungen kamen in diesem Jahr noch hinzu die Sammlung Scheibel (blinde Trechen aus dem Balkan) und die Sammlung Henninss, Berlin (Spezialsammlung aus der Mark). Drei Reisen E nach den USA in den Jahren 1948, 1949 und 1950 brachten mich in Endung mit den Instituten in Washington, New York, San-Francisco und Miami und ich hatte auch Gelegenheit, beson- ‚ders in der Umgebung von Washington und in Florida die dortige Fauna kennen zu lernen. Die Bestände des Museums Frey bestehen heute aus der Palae- _ arkten-Sammlung, den Weltsammlungen von Tenebrioniden, La- mellicornien (ohne Passaliden), Lucaniden, Buprestiden, Meloiden. - Erotyliden, Dryopiden (Sammlung Bollow), Heteroceriden und die im Aufbau befindliche Chrysomeliden- Sammlung. Alle Sammlun- gen sind bis auf den zweiten Teil der Buprestiden-Sammlung en komplett aufgestellt und nach den neuesten systemati- schen Erkenntnissen geordnet.
5 Entom. Arbeiten aus dem Museum Gg. Frey, Bd. 1,1950. , 3 ö
Die zunehmende Zahl der notwendigen Neubeschreibungen, E Monographien und Bestimmungstabellen. hat mich veranlaßt, nun- mehr diese Arbeiten in einer eigenen Zeitschrift herauszubringen. Möge sie dazu beitragen, die Erkenntnis der Käfer, dieses beson- ders schönen Teils der Schöpfung, zu fördern und neue Liebhaber für einen interessanten Zweig der Entomologie zu werben.
Georg Frey F'
\
\
IRKICRe STORE I VORNE RRRERRL FEINEN BREUER ELSE ERST ER TURN RIRREEL BER TORRENN URERR OP TRREN EIN BIRATT AORRR, ZENSUR NR
a
I Bid - a 2
Fr
an
Ba ee S > und Misolampini
3. Lacordaire unterscheidet i in ‚Lac. se Col. V. 1895 die Irıbus
Bl a Mitt. Münch. Ent. Ges. XXXVNNNIX p- 302. e Nr. 2 in Mitt. Münch, Ent. Ges. XL p. 140.
10 Entom. Arbeiten aus dem Museunı Gg. Frey, Bd, 1, 1950. =
"
f
Schon ältere Autoren hesten manchmal Zweifel über die Zu-
gehörigkeit der einzelnen Gattungen in den beiden Tribus. Kas-
zab stellt die Gattung Mechanetes Wat. vom Tribus Eutelini zu den Misolampini. Da ihm die Gattung Diceroderes Sol. nicht bekannt
war, beließ er diese bei den Eutelini. Beide Gattungen sind aber so: M
nahe verwandt, daß eine Trennung unmöglich ist.
Gebien beschrieb in Nova Guinea die Gattung Tabarus ın meh-.
reren Arten neu und stellte sie zu den Eutelinen. Er verglich die Gat- tung mit Eutelus decurtatus Fairm. Das Vergleichsstück befindet sich ‚im Deutschen Entomologischen Institut Berlin, ist aber von Gebien falsch bestimmt, es handelt sich hier einwandfrei um Asididius Co- quereli Fairm.. ein Misolampide. Gebien selbst schreibt über die neue Gattung folgendes: „Diese sonderbare Gattung entfernt sich
von allen anderen Eutelinen Genera durch das waagrechte platten- förmige Prosternum, den tief in den Thorax eingelassenen Kopf, die ganz fehlenden Epipleuren und die geknopften Fühler. Sehr nahe verwandt ist Kutelus decurtatus Faırm., der aber mit der Gat-- tung, in die er gestellt wurde, nichts zu tun hat.‘‘)) Nachdem ich.
reichliches Material gesehen hatte und den Bestimmungsfehler Ge- biens feststellen konnte, stand einwandfrei fest, daß Tabarus nicht dahin gehört, wohin ihn Gebien stellte, sondern trotz der großen
räumlichen Entfernung der beiden Gattungen (Tabarus in Neu
Guinea, Asididius in Madagascar) in unmittelbare Nähe von dsi-
didius, also zu den NMisolampinen. Beide Gattungen unterscheiden
sich: Bei Tabarus bilden die Wangen nach vorne ein scharfes, spitzes Dreieck, die dreigliedrige Keule ist gut abgesetzt, die zwei letzten Glieder sind fast verwachsen. Bei Asididius sind die Wangen vorne verrundet und bei der dreigliedrigen Keule sind alle Glieder fast
verwachsen. Alle anderen Merkmale in der Beschreibung von Taba-
rus, die sehr gründlich und genau ist, stimmen mit Asididius voll-
kommen überein. Ein Beweis, daß sogar Gebien sich über die Stellung der einzelnen Gattungen innerhalb beider Tribus en
ganz im klaren war.
Kaszab nun vergleicht die Gattung Baratus aus dem Tribus
Misolampini mit der Gattung Tabarus Geb. und stellt fest, daß beide
Gattungen sehr nahe verwandt sınd und stellt Baratus deshalb zu den Zutelinen, die aber wiederum eigentlich zu den Nisolampini ’
gehört.
Tribus beschäftigt und verfüge aber sehr reichliches ee, 1a
a. Weil er falsch bestimmt ‚war (Asididia Coquereli Faıirm.)
MEERES EESEDBEREN RTL N IT HEERES ELTERN ARTE
Ich habe mich in der letzten Zeit sehr viel mit den beiden
or e
weh
Kulzer: 3. Beitrag z. Kenntn. der Tenebrioniden 3 11
| der Sammlung Frey befinden sich allein von den bekannten 87 Gat- tungen 60. Ich mußte aber feststellen, daß kein präzises Merkmal besteht, um beide Tribus zu trennen. Die Unterschiedsangaben in Lacordaire für die damals sieben bekannten Gattungen sind schon sehr unsicher. Alle Angaben aber, die er damals gebrauchte, sind heute ganz verwischt ünd nicht mehr anwendbar. Sie würden ganz nah verwandte Gattungen auseinander reißen. Die Gattungen der beiden Tribus sind auf der ganzen Welt verbreitet und kommen in den bizarsten Formen vor. Es gibt ganz glatte Käfer, und solche mit Höcker und Tuberkel versehene. Zwei Gattungen haben sogar am Prothorax Hörner. Manche Gattungen sehen aus wie Curculioniden, Chrysomeliden usw. Ganz nah verwandte Gattungen wie Mechanetes
und Diceroderes sind räumlich weit entfernt, Indien und Mexico.Taba-
rus aus Neu Guinea und Baratus aus Madagascar sind generisch kaum verschieden. Die Verbreitung und die Formbildung sind ein Zeichen. daß es sich um eine ganz alte Tenebrioniden-Gruppe handelt. Ein- zelne Gattungen sind unter sich wohl sehr verschieden, aber im ,Gesamten gesehen, besteht keine Möglichkeit, die beiden Tribus auf Grund morphologischer Unterschiede zu trennen. Ich ziehe deshalb den Tribus Nodotelini-Eutelini ein und ver- ‚teile die einzelnen Gattungen auf den Tribus Misolampini in fol- sender Weise und in folgender Reihenfolge. Die Gattungen Byzacnus Pasc. Hyboproctus Kolbe mit der Unter- ' gattung Cyrtotyetus Kolbe, Nodotelus-Eutelus Sol. Eutelonotus Allu- and, Cryptotyche Pase. Conophthalmus Qued. und Polposius Sol. sind zu stellen nach Osdara Walk. Gebien Catalog Nr. 11883 p. 778. a Die Gattungen Tabarus Gb. und Baratus Fairm. (siehe Fußnote Gebien Catalog p. 779.) sind zu stellen nach Asididius Fairm. Gebien Catalog Nr. 11901 p. 780. Die Gattungen Diceroderes Sol. Ptero- deres Germain sind zu stellen nach Mechanetes Wat. Gebien Catalog Nr. 11852 p. 776. x Ich habe eine Gattungsbestimmungstabelle über den Tribus Misolampini in Vorbereitung. Vorerst fehlen mir leider noch ver- schiedene monotypische Gattungen, die unerläßlich sind, um sich ein Gesamtbild über die verw andchaftlicien Verhältnisse der Gat- L- tungen zu machen.
u,
‚Über die Gattungen Hyboproctus Kolbe und Cyrtotyctus Kolbe Kolbe beschrieb in Stuhlmann: Ostafrika +4. 1897 p. 241 die
Gattungen Hyboproctus mit zwei Arten, nodijer und tibialis, und cyr-
totyetus, mit einer Art sd Weitere Kits waren da r bekannt. Es ist deshalb leicht verständlich, daß Kolbe für osdaroides eine eigene Gattung aufgestellt hat, denn die Unterschiede zwischen . C. osdaroides (Länge: g mm) einerseits und nodifer und tibialis (Länge 15— 18mm) andererseits sind doch ziemlich auffallend. Kolbe stellt als Gattungsunterschied der beiden Gattungen die zwei Längs- wülste auf dem Halsschild bei Hyboproctus und das Fehlen der- selben bei Cyrtotyctus fest. ‚Sonst gibt auch er keine Unterschiede an. Nun habe ich beim Studium des mir vorliegenden, für die seltene Gattung sehr reichlichen Materials (sechs neue Arten), fest- stellen können, daß die Gattung Cyrtotyctus nicht aufrecht erhalten werden kann, denn die Längswülste allein sind in diesem Falle kein | Trennungsmerkmal, da Übergänge vorhanden sind, und andere 4 Unterschiede sind von Kolbe nicht angegeben. Auch ich konnte 4 keine finden. Ich stelle deshalb die Gattung Cyrtiotyetus Kolbe als Untergattung zu Iyboproctus Kolbe, obwohl mir sie als a
tung kaum Bereditierhiet erscheint.
Hyhoptaktis; eyrtotychiformis n. sp. == er
Diese eigentümliche Art hat eine große Ähnlichkeit ‚mit den Arten der Gattung Cyrtotyche, gehört aber durch die ganz Be 3 deten Seiten des Thorax zu Hyboproctus. er 4
Schwarz mit blau metallischem Schimmer. Kopf trapezförmig,
flach, hinten am schmälsten, Seitenränder nur ganz leicht gebogen, fast gerade nach vorne verlaufend, vorne am breitesten, Vorder-
-ecken des Kopfes verundet, Clypeus vorne ganz leicht eingebuchtet, E fast gerade, vom Kopfe undeutlich ne getrennt, etwas eingedrückt. Wangen und Canthus nicht hervortretend. Augen 4
A z
klein, von oben gesehen rund, die untere Hälfte schmal, „sehr
weit auseinander stehend, vorne etwas eingedrückt. Ober- fläche grob runzelig, Clypeus feiner punktiert. Fühler. sehr be die ar des Halsschildes lange nicht erreichend. Glied % kurz und dick, 2 so lang wie breit, walzenförmig, 3 nicht so lang wie + und 5 zusammen, 5, 6 und 7 sehr kurz, fast kreisrund. Alle Glieder der viereliedrigen, leicht tomentierten Keule sind kurz und breiter als lang, besonders die zwei mittleren. Endglied oben abgerundet. ie des Kopfes Se Der Fühler, > el Meat
und Clypeus rot. | N Halsschild quer oval, Es gewölbt, um ein Viertel er als lang. Seiten flach gerundet. Die gerandete Basis und: der un-
gerandete V orderrand gleich breit und gerade abgeschnitten. % order. r-
ot here Die een Stellen matt schwarz. nd von en gesehen wie bei den ‚anderen Arten durch die starke Punk-
3x Eidecken kkeisrund: stark gewölbt. Basıs de Halsschildes : oder Flügeldecken gleich breit. Vorderrand leicht bogenförmig _ ausgeschnitten, ungerandet, aber etwas kragenförmig in die Höhe Er: gehoben, besonders an den Vorderwinkeln, die dadurch stumpf- en winkelig erscheinen. Schulter völlig verrundet. Der hintere Teil der : Flügeldecken uur wenig eingezogen. Die Oberfläche mit größeren E und: kleineren rötllichen Tuberkeln bedeckt, die eine längsreihige 5 Anordnung erkennen lassen. Auch die Naht mit kleinen Tuberkeln besetzt und nicht vertieft. Die Zwischenräume zwischen den Tuber- 3 keln schwarz, matt, eine Punktierung ist nicht zu erkennen. Die bei _ der Gattung üblichen kleinen Härchen sind bei der Type nur am Kopf vorhanden, können aber am Thorax und den Flügeldecken abgerieben sein. Epipleuren wie bei den anderen Arten. | Unterseite mit einem rötlichen Schimmer, am Rande grob = lich, in der Mitte spärlich punktiert.. Die letzten drei Abdominal- £ “ segmente mit einer queren Erhöhung. Bauch nur mit einigen kleinen = gelben Härchen: besetzt. Beine rot, Schienen angedunkelt, grob punktiert, ‚Schienen serade. | Länge 15 mm. Breite ömm. Ein Stück i in coll. Ge. Frey. Patria: D. 0. A. rbani Steppe.
Hyboproctus nigroperlatus. (Fai airm. 1.1.) n. sp.
Ss dyedrr glänzend, runzelig. Kopf vorgestreckt, flach, kreisrund, En und Canthus nicht vortretend, die ganze Oberfläche grob
on einander getrennt, oval, oben breiter als unten, vorne leicht
ee F ühler kurz, die Mitte de Halsschildes kaum un
14 Enton. Arbeiten aus dem Museum Ge. Frey, Bd. 1, 1950.
einen deutlichen kleinen rechtwinkeligen Zahn, Vorderecken völlig verrundet. Seitenrandkante halbkreisförmig gebogen. durch die
starke Punktierung an dieser Stelle von oben gesägt erscheinend. Die ganze Oberfläche wellenförmig grob gerunzelt, vor der Basis und in der Längsrichtung der Mitte befindet sich ein seichter Ein- druck. Längswülste wie beim Genotypus nodifer Kolbe sind bei nigroperlatus nicht vorhanden. Kopf und Halsschild sind spärlich
mit ganz feinen gelben Härchen besetzt, die aber nicht mit Hilfe
des Sandes verfilzen und wie bei anderen Arten eine Schutzfärbung
bilden. Prosternalfortsatz spitz, nicht sehr weit vorragend und
dann ganz senkrecht abfallend. Unterseite an den Rändern dicht.
runzelig punktiert, in der Mitte fast kahl.
Flügeldecken fast kreisrund, vorne verrundet mit kleinen stumpfwinkeligen Ecken, Schultern nieht ausgebildet. Hinten leicht eingebuchtet,und eine breite kurze Spitze bildend. Basıs von Flügel- decken und Thorax gleich breit. Stark gewölbt, mit mehreren srößeren und kleineren Tuberkeln, aber in einer anderen An- ordnung wie bei nodifer. Die Naht ist tuberkel frei, leicht quergerieft
und etwas vertieft. Am Ende der Spitze befinden sich zwei kleine Tuberkel, die nach vorne mit einer kleinen gebogenen Kante mit.
der Naht verbunden ist, sodaß an der Spitze eine kleine teller- förmige Vertiefung entsteht. Ganz in der Nähe befinden sich zwei
sroße Tuberkel. Die tuberkelfreien Stellen der Oberfläche sind
punktiert und mit ganz kleinen gelben Härchen bedeckt, die mit
Sand verfilzt sind und dem Käfer eine schmutzig gelbgraue Schutz-
färbung geben. Epipleuren.nur vorne deutlich. Unterseite schwarz glänzend, ganz fein spärlich behaart. an den Seiten grob, in der Mitte fein punktiert. Alle Abdominal- segmente zeigen eine leichte quere Wölbung. Beine schwarz, rauh | punktiert, Schienen gerade mit einem leicht rötlichen Schimmer.
In der Gattungsdiagnose gibt Kolbe die zwei Längswulste am
Thorax als Gattungsmerkmal an, nigroperlatus und die nächst- ‚folgende Art haben diese Eigenschaft nicht, stimmen aber in Form und
Struktur mit den Arten der Gattung vollkommen überein, ge-
hören also unzweifelhaft in diese Gattung.
Länge 13—17 mm. Breite ”— 10 mm in coll. Gg. Frey drei Stück.
Patrıa D. O. Afrıka.
Hyboproctus Bechynei n. sp.
Schwarz glänzend, runzelig und punktiert. Kopf, vorgestreckt |
flach, Wangen und Canthus wenig vortretend, stark runzelig punk-
©
Kuülzer: 3. Beitrag z. Kenntn. der Tenebrioniden 13
tiert. Clypeus nur durch einen flachen Eindruck vom Kopfe ge-
_ trennt und vorne etwas eingebuchtet. Augen flach, weit voneinander
entfernt. Unterseite ebenfalls runzelig punktiert. Mentum vorne serade abgeschnitten. Fühler sehr kurz. 1. Glied dick so breit wie lang, 2. sehr kurz walzenförmig. 3. fast so lang wie die beiden nächstfolgenden und dünn, 6. kugelig, 7. kurz und breit, die vier- sliedrige Keule ist flachgedrückt. ziemlich breit und grau tomen- tiert. Die einzelnen Glieder viel breiter als lang, das letzte gleich breit und lang, vorne abgerundet. er
EHolsschild um ein Viertel. breiter ıE lang, ziemlich flach
_ — Vorder- und Hinterrand fast gerade, die Seiten bilden einen regel-
mäßigen flachen Bogen, Vorderecken völlig verrundet, Hinterecken schwach stumpfwinkelig. Nur die Basis ist gerandet. Scheibe mit zwei ' sehr breiten aber flachen Längswülsten, die in der Mitte zusammen- fließen und auch nach den Seiten eine breite Abzweigung haben. so daß - eigentlich nur an den Seiten eine, an der Basis und Vorderrand je drei freie- Flächen übrig bleiben, die bei reinen Tieren mit - einem schmutzig gelben Filz bedeckt sind. Die Längswülste sind mit tiefen, runzeligen und: ganz unregelmäßigen Punkten besetzt. Die punktfreien Stellen sind glatt poliert. Seitenrandkante rauh punk- tiert, von oben wie eine feine Säge erscheinend. Unterseite grob und tief mit runden Punkten, an den Seiten dicht, ın der Mitte spärlich besetzt, Prosternum -runzelig, waagrecht und in eine breite Spitze mündend. | | Flügeldecken kurz oval, stark gewölbt, mit je fünf größeren und zahlreichen kleinen auf der ganzen Oberseite verteilten Tuber- keln besetzt. Dazwischen an den Seiten und dem steil abfallenden - Ende mit mehr oder weniger glatten Flächen, die ähnlich wie beim Thorax bei frischen Stücken mit kleinen gelben Härchen besetzt und mit Sand verfilzt sind. Vorderrand ganz fein geran- det, Schulter verrundet, Basis nicht breiter als die Basis des Hals- —schildes. Flügeldecken hinter der Mitte am breitesten, gegen die Spitze stark verengt und am steil abfallenden Teil flach. Die Naht ist am Ende leicht gegabelt, die Spitze trägt kein größeres Tuber- kel. Epipleuren wie bei den übrigen Arten dieser Gattung un- deutlich. Unterseite stark glänzend, stark runzelig, an den Seiten querrunzelig punktiert. Die letzten beiden Abdominalsegmente sehr fein punktiert, etwas gewölbt. Die ganze Unterseite ist sehr spärlich, das letzte Abdominal-
3 _ segment dichter mit feinen gelben Härchen besetzt. Beine kräftig,
schwarz, stark punktiert, Schienen am Rücken + rot, nicht ge-
Entom. Arbeiten aus dem a: I Be SE ;
Hybopr ns durdi die geringe Anzahl von ee Tuberkeln, sofort . E
zu unterscheiden. Be Länge 16—17 mm. Breite 8, 5—9 zwei Stück coll. Free D. ©. A.
Uluguru-Berge 1898 leg. Götze. er =
Hyboproctus Ertli n. sp. ar
In der Form dem Hyboproctus re sehr ähnlich, doch sofort von ihm und allen anderen Arten der Gattung durch die spitzen Halsschildhinterwinkel zu unterscheiden. Ich benenne _ diese schöne Art nach dem Stadtschulrat Ertl, München, aus dessen. = Sammlung das Tier stammt und der sich um die afrikanische Fauna sehr verdient gemacht hat. |
Kurz oval, dunkel erelänzend. Kopf hinten schunale vorne 3 am breitesten, Seiten leicht bogenförmig, vorne verrundet. Wangen E nicht vortretend, flach. Augen wie bei cyrtotychiformis. Clypeus un- deutlich halbkreisförmig vom Kopfe getrennt, etwas niedergedrückt, vorne bogenförmig ausgeschnitten. Oberseite srob runzelig, Glypeus feiner punktiert. Von den, bei der Gattung üblichen kleinen, gelben | Härchen fehlt am ganzen Tier jede Spur. Unterseite grob punktiert. Fühler sehr kurz. den Vorderrand des Halsschildes nur mit drei 2 E
Gliedern überragend. Glied 1 nur wenig stärker als 2, Glied 2 sehr. 3
kurz und klein, 3 nicht so lang als 4 und 5 zusammen, konisch
4 bis 7 immer kürzer werdend, 7 breiter als lang, die viergliedrige
Keule leicht grau tomentiert, die einzelnen Glieder breiter als lang, - Endglied Abende Fühler, Palpen und Oberlippe rot. |
Halsschild breit oval, um ein Viertel breiter als lang, Vorder-
rand schmäler als die Basis, in der Mitte ungerandet, gerade ab-
geschnitten, Basis gut gerandet, nach hinten ziemlich ausgebuchtet
a an den Seiten a Die Seiten stark eiförmig gerundet, an der breitesten Stelle, die etwas hinter der Mitte ist, wellenförmige 2 Unebenheiten .an der Randkante. Die Hinterwinkel bilden einen | großen, sehr spitzen, etwas nach außen gerichteten Zahn. Die Scheibe : 3
erob gerunzelt punktiert. Die erhabenen Stellen glatt und wie der . Kopf erzglänzend. Unterseite schwarz mit leichtem Erzscheine, sehr 4 grob und dicht punktiert. Prosternum breit, flach niedergedrückt, ii gerandet und in der Mitte eine Längswölbung. a
Flügeldecken kurz oval, von der Form des nn 5 nur an der Basis nicht so schmal. Basis so breit wie die des Hals- E | schildes, ungerandet, etwas halsförmig vorgezogen, aber nicht wie bei cYy ormis, aufgerandet. Basıs an den Beten einen scharfen,
Kulzer: 3. Beitrag z. Kenntn. der Tenebrioniden 10%
z rechtwinkeligen Zahn. Die Flügeldecken sind mit zahlreichen größe-
- ren und kleineren roten Tuberkeln bedeckt, die alle eine längsreihige
Anordnung erkennen lassen. In der Nähe der Spitze, die kein
Tuberkel trägt, befindet sich ein größeres tropfenförmiges. Die Naht ist leicht gewölbt, Tuberkel frei. Die Zwischenräume erzglänzend, leicht chagriniert, gewellt und mit einzelnen kleinen Punkten be-
setzt. Die Epipleuren sind, im Gegensatz zu den anderen Arten,
fast bis zur Spitze gut ausgebildet, glatt und erzglänzend. Unterseite dunkler erzglänzend, stark punktiert. Nur die
letzten zwei Abdominalsegmente haben einen Querwulst. Mesoster-
num hat an der Spitze einen Knopf und fällt dann senkrecht ab. - Beine rot, rauh, stark punktiert, Schienen BEER ız auf der _ Unterseite einen violetten Schimmer.
Länge 15mm. Breite 8 mm. Ein Stück ex coll. Ertl in coll.
| Zoologische Staatssammlung München. Patria: Namupa, D.O. Afrika.
Hyboproctus Simonsi nov. sp.
Schwarz, matt, oval. Kopf kurz, so breit wie lang, rauh ge-
_ runzelt und punktiert, besonders auf der Stirne, Oberseite flach. Clypeus sehr schwach niedergedrückt und undeutlich vom Kopfe _ getrennt, vorne fast gerade abgeschnitten, nur ein wenig ausge- “ buchtet. Wangen sehr schwach, nur. sehr wenig aufgeworfen. Augen nicht sehr groß, vorne etwas von den Wangen ein-
gedrückt. Schläfen kurz nach hinten verengt. Unterseite schwach
gerunzelt. Fühler und Palpen schwarz und ähnlich wie bei Kochi.
Kopf ganz fein behaart. Halsschild schwach quer oval, Hinter: und Vorderecken ver- rundet, Vorderrand und Basis fast gerade und ungerandet. Seiten-
_ randkante bis hinten deutlich und in der Mitte mit einem stumpfen
Zahn bewaffnet. Auf der Scheibe befinden sich zwei Längswülste,
die im mittleren Teil fast kahl und glänzend sind. Die Wülste er- reichen den Vorderrand, von der Basis aber sind sie durch einen
ganz schwachen undeutlichen Querwulst abgeschlossen. Der Zwischen- _ raum der Längswülste, ein schmaler Streifen an der Basis und an den Seitenrändern, ferner ein kleiner Fleck nahe der Vorderecken ist mit ganz feinen Härchen bedeckt, die diese Stelle tomentiert erscheinen lassen. Der übrige Teil der Oberfläche ist stark gerunzelt.
Unterseite rauh granuliert. Prosternum vorne im Bogen ausge-
E schnitten, zwischen den Hüften mäßig breit mit einer flachen, glatten
_ Längsrinne, der F ortsatz ist zugespitzt und steil abfallend.
10%
Entom. Arbeiten aus dem Müseum Ge. Frey, Bd. 4; 1950. Gare
F lügeldecken länglich oval, mit der Halsschildbasis gleich breit und ganz wenig kragenförmig aufgeworfen. Größte Breite ungefähr in der Mitte.- Vorderecken stumpfwinkelig. Ähnlich wie | die übrigen Arten der Gattung Hyboproctus ist die Oberfläche mit größeren Tuberkeln besetzt, die größten befinden sich am Absturz der Flügeldecken. Von allen anderen Arten aber sofort. zu unter- scheiden durch zwei große Zapfen am Ende der Flügeldeckenspitzen, die außerdem noch von je einem spitzen dornähnlichen Tuberkel an der Außenseite begleitet sind. Die chagrinierte Oberseite der Flügeldecken ist mit mehr oder weniger großen Erhabenheiten und - einzelnen Grübchen bedeckt. Die Naht ıst vorne frei und hinten von den Unebenheiten einbezogen. Epipleuren vorne schmal und deutlich, hinten fast ganz verschwunden. er
Die Unterseite und die Beine sind schwarz mit Kullihenf metallischen Scheine, granuliert und mit feinen Härchen besetzt. Die Schienen zeigen teilweise einen rötlichen Schimmer. Tarsen wie hei C. Kochi. ‘
Länge 15—20 mm. Breite 9—10 mm. Nur Stück, die Type und drei Cotypen im Transvaal Museum Pretoria. Patria: Shilou- vane Leg. Rev. H. A. Jounod drei Stück und Sicororo leg. G. P. Fr.
van Son.
Hyboproctus Kochi n. sp.
Kurz oval, Färbung sehr variabel, hell bis dunkel bronzefarben 7 mit grünlichem Schimmer und seidenartigem Glanze, auch dunkel- | & violett mit rötlichem Schimmer. | rn
Kopf kurz, vorne am breitesten, nach hinten etwas verschmä- lert. Wangen nicht vortretend und nur wenig aufgeworfen. Seiten _ ganz. leicht gebogen, fast parallel. Oberseite flach, tief grob und nach vorne feiner werdend punktiert. Clypeus kurz, sehr breit, vorne gerade abgestutzt, vom Kopfe undeutlich trapezförmig Be trennt. Augen wie bei den übrigen Arten nur etwas stärker gewölbt, Unterseite wie die Oberseite punktiert. Fühler mit 4—5 Gliedern den Vorderrand des Halsschildes überragend. Glied 1 dicker als 2,4 2 sehr kurz, klein und ebenso breit als lang. Glied 3 fast ebenso lang als die nächsten zwei zusammen, 4—7 ungefähr gleich lang, aber immer breiter werdend. Die viergliedrige Keule ist sehr groß und fein grau tomentiert, die einzelnen Glieder sind sehr breit und etwas flachgedrückt. Das letzte Glied ist am längsten und. vorne abgerundet. Fühler und Palpen schwarz. BE
Halsschild quer- oval, um ein Fünftel breiter als lang. Basi
. det. Vorderecken völlig verrundet, Hinterecken einen kaum wahr- nelfmbaren stumpfen Winkel bildend. Die Scheibe ist unregelmäßig - grob und dicht punktiert und in den Vertiefungen stark gerunzelt. In der Mitte des Halsschildes befinden sich zwei Längsschwielen, die nach A vorne verflachen und den Hinterrand nicht erreichen. Oberseite der Schwielen glatt und metallisch glänzend. Nach außen fallen die 4 Schwielen steil in eine Vertiefung ab. Der innere Zwischenraum a bildet eine flache Grube. An den äußeren Seitenrändern befindet % sich noch eine Beule, die aber von der Punktierung nicht frei ist. - Vor der Basis des Halsschildes befindet sich eine seichte quere Ver- tiefung. Unterseite an den Seiten grob und dicht, gegen die Mitte u und flach punktiert. Prosternalfortsatz ziemlich lang, am Bende steil abfallend, stark punktiert und in der Mitte mit einer schmalen Längsrinne.
: Flügeldecken kurz oval mit ziemlich sroßen, oben roten Tu- & berkeln, die auf der Scheibe oben verrundet und am abfallenden Teil
_ hinten sehr spitz sind. Unmittelbar an der Nahtbefindetsich eine Reihe
_ kleiner Tuberkel, die nach hinten immer kleiner werden und sich _ immer mehr der Naht nähern. Auch zwischen den großen Tuberkeln 3 sind kleine eingestreut. Die Oberfläche der Flügeldecken sind mäßig
fein und mäßig dicht punktiert. Seiten gleichmäßig fast eeieförcnie
gerundet. Basis so breit wie die Basıs des Halsschildes. Euren _ sehr schmal und bis an das Ende gut kennbar. Die ganze Oberseite, auch der Halsschild, ist sehr fein und spärlich mit kleinen Härchen = bedeckt. EB = Unterseite stark und grob punktiert ud ohne Rücksicht auf die Färbung der Oberseite bei allen Käfern stark bronzefarbig E nzend Beine stark und grob punktiert, von der Farbe der Unter- _ seite. Alle Tarsen mit erken Haarfılz versehen. Alle Klauenglieder _ mit zwei feinen Haarlängsreihen. Länge 13—14 mm. Breite 8 mm. = Sechs Stücke im Transvaal Museum Pretoria. Patria: Vumba, S. Rhod.
Er nininhgstahelle der Cabtung Hyboproctus Kolbe.
En Er > ” Auf dem Halsschild befinden sich zwei deutliche erhabene =. rolle Untersattuns Hypobroctus s. str.
rung mit Staub vermischt a oder bräunlich tomentiert.
Ik
20
Dr |
Qu
A]
O1
N 7
Entom. Arbeiten aus dem Museum Gg. Frey, Bd. 1, 1950. Re
“ Die Anordnung der Tuberkel ist ünregelnbe Tuberkel A groß, an der Spitze der Flügeldecken befinden sich mehr oder weniger sroße zapfenförmige Tuberkel. nodifer Kolbe
Tuberkel kleiner als bei nodijer, in eine regelmäßigen Reihe, die von der Basis bis zum Absturz der Flügeldecken reicht, angeordnet. An der Seite nahe des Absturzes eine Reihe von
drei kleinen Tuberkeln. tibialis Kolbe.
” Die ganze Oberfläche ohne Tomentbildung, höchstens sind
NN} R AN}
“
Dr}
ganz kleine Flächen undeutlich tomentiert. Unmittelbar an der Flügeldeckenspitze befindet sich kein Tu- berkel. |
Flügeldecken metallisch mit zahlreichen korallenroten, großen |
uherkeln. Koci Kler. Schwarz glänzend, spärlich mit kleinen schwarzen Tuberkeln besetzt. Bechynei Klzr.
Die Flügeldeckenspitze endet in einen sehr großen zapfen- förmigen Tuberkel, der auf der Außenseite mit einem spitzen dornförmigen 'Tuberkel begleitet ist. Simonsi Klzr.
‘° Halsschild ohne Längswülste, rauh granuliert.
Untergattung Cyrtotyctus Kolbe.
‘ Hinterwinkel des Halsschildes mit einer scharfen dreieckigen
nach außen gerichteten Spitze. Dicht mit roten Tuberkeln be- setzt. Ertli Klzr.
° Hinterwinkel mehr oder weniger verrundet.
’ Flügeldecken rotbraun, Tuberkel schwarz, kleinere Art.
| osdaroides Kolbe. Flügeldecken schwarz
" Größere Art mit großen schwarzen Tuberkeln, .Halsschildbasıs
für die Gattung nicht auffallend schrnat nigroperlatus Klzr. etwas kleinere Art mit fast kreisrunden Flügeldecken, spär- lich mit kleinen rötlichen Tuberkeln besetzt. Halsschildbasıs . auffallend schmal. eyrtotydhiformis Klzr.
Vier neue Arten der Gattung Cyrtotyche Pasc.
Cyrtotyche Freyi n. sp.
Der gi: nze Käfer schwarz, oval, von der Größe des C. Gebieni? i
aber an deı 3asıs des Halsschildes und der F lügeldecken viel weni er eingeschnü '. Der ganze Käfer kahl, nur an den Beinen und Fühlern E
ganz kleer kaum währnehmbare Härchen.
Külzer : 3. Beitrag z. Kenntn. der Tenebrioniden >71
Kopf klein, weit in den Thorax hineingeschoben, flach, kurz _ und viel breiter als lang. Hinter den Augen wenig verengst. Wan- | sen und Clypeus einen flachen Bogen bildend. Clypeus im flachen Bogen deutlich vom Kopfe getrennt. Augen wie bei Gebieni. Ober- fläche grob und dicht, Clypeus fein punktiert. Fühler wie bei Gebieni, nur ganz fein punktiert. Halsschild queroval, nach bäiden Richtungen stark gewölbt. Seiten gleichmäßig gerundet. Vorne und hinten en gleich breit. An der Basis hört die rauhe Sculptur plötzlich auf. Hier befindet sich eine tiefe schmale Rinne und dann eine ebenso schmale | Basiskante. Es scheint, als ob der Halsschild auf einem Sockel stünde. Die Hinterecken des Sockels sind scharf rechtwinkelig. Weder Basis noch Vorderrand gerandet. Auf der Scheibe vom Vorderrand bis zur Basis befindens ich zwei längswülste, die aber durch die sehr rauhe : grobe kraterähnliche Punktierung schlecht erkennbar sind.Vorderrand im schwachen Bogen eingebuchtet, Vorderecken stumpfwinkelig. Der 3 Seitenrand besteht aus lauter kleinen Zäpfchen die in der Mitte des Halsschildes plötzlich 1’; mm unterbrochen sind, so daß an dieser . Stelle ein kleiner quadratischer Ausschnitt entsteht. Unterseite wie Oberseite, nur nicht so rauh und tief punktiert. Flügeldecken oval. An der Basis etwas eingeschnürt und _ nach hinten ziemlich verbreitert und fast kreisförmig verrundet. - Größte Breite im letzten '. Basis der Flügeldecken und des Hals- schildes gleich breit. Schulter il gebildet, Vorderecken rechtwinkelig, _ Seulptur wie die des Halsschildes. Epipleuren sehr undeutlich, be- sonders hinten. | Unterseite und Beine grob und dicht punktiert. Beine kurz und kräftig, alle Tarsen stark bebürstet. Länge 7 mm. Breit 4 mm. 2 Stück Transvaal Museum, Pretoria. “ Patria: Type Algoa Bay, Capland. Cotype. Capland, Willov- - more 20. VII. 1903 beide Tiere leg. Dr. Brauns.
e* | Cyrtotyche Gebieni n. sp. Be Pechbraun fast schwarz. Kopf weit in den Thorax hineinge- _ schoben, wie bei den Bostrychiden, flach, kurz und breit. Hinter den Augen schmäler werdend, Clypeus und Wangen fast halbkreis- förmig, Clypeus etwas niedergedrückt, gut im Bogen vom Kopfe _ getrennt. Augen oval, klein, vorne ganz leicht eingedrückt sehr : weit voneinander getrennt. Oberseite des Kopfes grob, Clypeus E Ener punktiert, spärlich mit feinen gelben Härchen besetzt. Fühler & kurz. ziemlich stark punktiert. Glied 1 wenig stärker als 2, 2 sehr
22
Entom. Arbeiten aus dem Museum Gg. Frey, Bd. 1, 1950. 2
kurz quadratisch, 3 länger als 4, dann immer kürzer werdend. | Die viergliedrige Keule ist nicht sehr breit. und leicht tomentiert, das Endglied abgerundet. er 4 Halsschild queroval, 2,2 mm lang und 3 mm breit, vorne ; kaum, hinten sehr stark verengt. An der Basis nur halb so breit als die breiteste Stelle des Halsschildes. Nach beiden Richtungen sehr stark gewölbt. Vorderrand von oben nicht sichtbar und un- gerandet. Die Seitenrandkante, die aus kleinen Tuberkeln besteht, ist hinten undeutlich und erscheint von oben stark gesägt. Die $ Basis ist ungerandet und vertieft. Die Oberseite des fast kugeligen _ Halsschildes ist ganz mit kleinen Höckerchen bedeckt. Etwas hinter E der Mitte befinden sich in einer Querreihe vier ziemlich sroße, E
stumpfe, konische Höcker. Die zwei äußeren sind etwas kleiner als die inneren, die eigentlich aus zwei ineinander verschmolzenen
gebildet sind, wovon der hintere größer und spitzer, der vordere kleiner und stumpfer ist. Halsschild kahl, nur an den Seiten ein- zelne kleine Härchen. Die Unterseite ist auch mit kleinen Höcker- chen besetzt, Prosternalfortsatz ist bei dieser Art sanz eigentümlich gebildet. Vorne und hinten begrenzt in der Mitte eingedrückt, so daß er die Form einer 8 hat. Nach vorne steil abfallend und hinten verflacht (also umgekehrt wie bei den anderen Arten). Flügeldecken fast kreisrund, vorne stark verengt. Mit der Halsschildbasis gleich breit. Hinten verrundet und in einen kurzen breiten Schwanz auslaufend. Die Flügeldecken ‚tragen vier Quer- reihen konischer Höcker, ähnlich wie die des Halsschildes. Die Reihen sind schwach bogenförmig, nach vorne geöffnet, angeordnet. Die Reihen bestehen abwechselnd aus 4, 6, 4, 6, Höcker. Die freien
‚Flächen sind grob grubig, unregelmäßig, nur an der Naht regel-
her ee
i ht
mäßig, punktiert. Behaarung. bei der Type nicht feststellbar. Unterseite, Schenkel und Beine dicht grob punktiert, und ziemlich mit gelben Härchen besetzt. Beine kurz kräftig, Schienen
Bi Nee ee
gerade, nur die Vorderschienen ganz wenig einwärts gekrümmt. Beine und Unterseite wie der übrige Körper pechbraun, fast schwarz.
Diese Art gehört unzweilfelhaft in die Gattung Cyrtotycıe, obwohl sie mit der Gattungsdiagnose nicht vollkommen überein- stimmt. (Pasc. Journ. Ent. 2. 1866 p. 469.) Aber bereits Pascoe selbst schreibt in Ann. mag. (5) 20, 1887 p. 14 bei der Neubeschrei- ® bung von C. quadra: ee gehört diese Art (quadra) in diese Gattung, wenn auch die Charaktere, gekrümmte Schienen nicht zutreflen, die ausgeschaltet werden müssen’ =.
!änge 7 mm. Breite 4 mm. ein Stück u in coll 1er Be Pa-
al se il aaa Men na a Bande ne nl Ah a eis re
a
vi 18, 6. 1904 leg. Dr. Brauns.
Cyrtotyche Van Soni n. sp.
E - Dunkel pechbraun bis schwarz, bei schwarzen Stücken scheint = der braune Ton durch. Hinterleib birnenförmig. Form wie bei 4 ‚Gebieni, nur größer und schlanker.
. Kopf ebenso lang wie breit. Oberfläche rauh sönzele be- 4 sonders auf der Shirne. Clypeus mäßig punktiert, vorne ziemlich
2 gerade, vom Kopf halbkreisförmig, tief eingeritzt getrennt. Wangen
_ ziemlich aufgeworfen, Augen nierenförmig, klein und stark lb = Fühler dunkel pechbraun, sehr schlank, überragen die Mitte des = Halsschildes beträchtlich. Alle Glieder von 1—/ länger als breit Glied 3 so lang wie # und 5 zusammen. Die viergliedrige Keule nicht sehr breit, die einzelnen Glieder ungefähr so lang wie breit. Eindglied am größten und stark verrundet. "Alle Glieder mit kleinen
_ Härchen und besonders die Keulenglieder mit einzelnen weißen 2 Borsten besetzt. z Halsschild schwach quer, nach beiden Richlineen stark ge- wölbt. Basis nur wenig schmäler als der Vorderrand, größte Breite E im vorderen Drittel. Seitenrand gleichmäßig gebogen, am hinteren Rand, nahe der Basis, ganz schwach ausgeschweift, Hinterecken stumpf- ee Enke Eolercken in eine kleine Spitze ausgezogen. Basis und E Vorderrand fast gerade, ungerandet. Seitenrandkante nur vorne @ - erkennbar. Auf der Scheibe etwas nach vorne gerückt vier Tuberkel dm Quadrat und an den Seiten je ein Tuberkel. Alle sechs Tuberkel sind nicht sehr groß, oben glatt und matt korallenrot. Vor der Basıs des Halsschildes befindet sich eine quere, tiefe Rinne, die in der - Mitte unterbrochen ist, eine ebensolche etwas breitere am Seitenrand vor den Hinterwinkeln. Die ganze Oberfläche des Halsschildes ist dicht mit flachen, runden und länglichen Höckerchen bedeckt, die @ ‚vorne etwas kleiner und flacher sind. Unterseite wie die Oberseite. Prosternum vorne halbkreisförmig ausgeschnitten, zwischen den Hüf- = ‚ten sehr breit, 'verengt sich plötzlich und endet in eine schmale, niedergedrückte Spitze. & = Flügeldecken stark birnenförmig, größte Breite im letzten - - Viertel. Die Basıs ist ebenso breit wie die Halsschildbasis und an- nähernd halb so breit als die Flügeldecken an der breitesten Stelle, _ kragenförmig aufgeworfen mit verrundeten Ecken. Schildchen sehr | —E nn erscheint durch den erhöhten Basiskragen ee
4 Entom. Arbeiten aus dem Museum Ge. Frey, Bd. 1, 1950.
rundet und einen kurzen Schwanz bildend. In den letzten zwei
Dritteln der Flügeldecken befinden sich auf jeder Seite zehn Tuber- keln von ähnlicher Beschaffenheit wie die des Halsschildes. Diese
sind in je drei Längsreihen angeordnet. Innere Reihe vier, die zwei äußeren Reihen je drei Tuberkel. Die Oberfläche ist, in unregel-
mäßigen Reihen angeordnet, grob, punktiert und granuliert. An den
Seiten sind außerdem noch drei mehr oder weniger deutliche Rippen vorhanden. Epipleuren sehr undeutlich.
Unterseite und Beine dunkelpechbraun bis schwarz. Abdomen ziemlich fein punktiert. Der übrige Unterkörper und die Beine
stark quergerieft. Beine wie die Fühler behaart, länger als bei den anderen Arten. Vorderschienen am Ende kaum merklich gekrümmt,
auch die Tarsenglieder nicht so kurz wie bei den anderen Arten.
Länge 9—10 mm. Breite 5,5 mm. Fünf Stück, eine Type und
vier Cotypen im Transvaal Museum Pretoria. Patria: Marieps Mnt. Jan. 1926 leg. G. van Son, drei Stück aus Shilouavane 2. 1906. Rev.
Junod. zwei Stück.
Cryptotyche Roseni n. sp.
Am nächsten verwandt mit satanas Pasc. Tief schwarz, matt, ohne Behaarung, Form wie satanas.
Kopf kurz, ebenso breit wie lang, tief in den Thorax ee
EN e BER, ?
geschoben. Oberfläche rauh gerunzelt, Clypeus grob punktiert. Wan- EB
gen schwach aufgeworfen. Der ganze Kopf, Augen, Wangen und Clypeus bilden einen Halbkreis. Schläfen kurz, unmittelbar hinter den Augen verengt. Clypeus ganz leicht niedergedrückt und trapez- förmig vom Kopfe getrennt. Augen klein, nierenförmig. Fühler schwarz, kurz, die Mitte des Halsschildes nur wenig überragend, fast kahl, die viergliedrige Keule schwach pubescent. Glied 2 sehr kurz, breiter als lang, 3 etwas länger als 4 und 5 zusammen, Glied 4 etwas länger als breit, 5 bis 7 so breit wie lang, Keulen- glieder beträchtlich breiter als lang, Endglied ab mu Unterseite des Kopfes grob punktiert. |
Halsschild schwach quer oval, nach beiden Richtungen stark
sewölbt. Basis nur wenig schmäler als der Vorderrand, gerade, un- serandet, einen kurzen Kragen bildend, Hinterecken rechtwinkelig. Seiten gerundet, nicht ausgeschweift, nur der Kragen der Basis ist rechtwinkelig hervorgehoben. Vorderrand bogenförmig ausgeschnit- ten, ungerandet, Vorderwinkel sehr spitz und lang vorgezogen. Größte Breite des Halsschildes etwas hinter der Mitte in der Linie der 6 in einer Querreihe gestellten Tuberkeln. Die zwei mittleren
*
Kulzer: 3. Beitrag z. Kenntn. der Tenebrioniden 25
- Tuberkeln sind am größten und schwach länglich, die Oberseite _ der Tuberkeln ist matt und leicht punktiert (bei satanas glatt und | elänzend). Die ganze Oberfläche des Halsschildes ist stark runzelig und unregelmäßig sranuliert. Vor den zwei mittleren Tuberkeln sind zwei schwache Längswülste zu erkennen. Seitenrand nur vorne erkennbar. Unterseite wie die Oberseite granuliert. Prosternum zwischen den Hüften sehr breit, zungenförmig, niedergedrückt und an den Seiten mit flachen Rinnen versehen. | Flügeldecken kurz oval, etwas länger wie bei satanas, die "ganze Oberfläche ist reichlich mit hohen spitzen und matten Tuber- _keln: bedeckt, nur die Spitzen sind glatt und etwas glänzend. Die kleinen Zwischenräume sind grübenartig punktiert. An der Naht sind je eine Reihe von solchen Grübchen vorhanden. Basis so breit wie Halsschildbasis. Die Seiten vorne und hinten gleichmäßig ge- rundet. Epipleuren sehr undeutlich, besonders vorne. | Unterseite und Beine matt schwarz, sehr grob runzelig punk- tiert. Beine kurz dick, sehr spärlich behaart, alle Schienen am Ende gekrümmt aber nicht so stark wie bei satanas. Die Tarsenglieder sehr kurz, auch das Klauenglied ist im Verhältnis zu satanas viel kürzer. Länge 12 mm. Breite ”mm. Ein Stück, die Type in Transvaal Museum, Pretoria. Patria: Lydenburg 1890: les, BP. A Krantz:
Bestimmungstabelle der Gattung Cryptotyche Pasc.
1” Größere schwarze Arten, Länge 12—18 mm. Flügeldecken dicht = mit großen schwarzen Tuberkeln besetzt
2°” in der Mitte des Halsschildes befindet sich eine Querreihe von a abgestumpften oben glänzenden Tuberkeln und auf jeder Seite hinter dem äußersten noch ein spitzes. satanas Pasc. 2” in der Mitte des Halsschildes befindet sich eine Querreihe von 2 sechs spitzen Tuberkeln, wovon die äußeren kleiner werden. | Roseni Klzr. nt Die Tuberkel des Halsschildes in zwei undeutliche Längswülste | zusammengeflossen. An den Seiten befinden sich noch je zwei Tuberkel in einer Querlinie, wovon der innere groß und stumpf, der äußere spitz und klein ist. ricatlae Per. 1 ’ Kleine Arten, Länge ”—10 mm. Flügeldecken schwarz mit | kleinen schwarzen Tuberkeln oder granuliert; oder mit grö- ßeren Tuberkeln, dann sind aber die Tuberkel rot oder die
Flügeldecken braunrot. 3 # Bee een schwarz.
Pa Hohe
‘Kopf nicht vorhanden. Auf der Stirne ein starker querer, doppel-
Halsschild mit einer Querreihe von vier Tuberkel: "wovon ie E mittleren einen doppelten Höcker haben. Halsschildbasis sehr -
eng eingeschnürt. _ Gebieni Klzr. 4 ° Halsschild mit zwei ee ohne Tuberkel, rauh granu- liert, ebenso die Flügeldecken. | ‚Freyi Klar. 5
3% Flügeldecken rötlich oder braunrot.
5 ” Hell pechbraun, die Tuberkel der Flügeldecken sind dicht und fast verschmolzen. quadra Pasc.
5 ° Dunkel rotbraun, braune Var der Flügeldecken wird aber durch die dichten schwarzen Tuberkel fast verdeckt. Die 3 Tuberkel sind isoliert, in Längsreihen angeordnet und oben korallenrot. Körper stark birnenförmig. Dan Soni Klzr. BE
Eine neue Art der Gattung Mechanetes Wat. Mechanetes. tuberculatus n. sp. Taf. I Fig. 2 |
Länglich oval, ganz schwarz mit einem seidenartigen feinen
Schimmer. Beine und Fühler schwarz, nur die dreigliedrige Keule mit einem leichten rötlichen Schimmer. Kopf klein, Clypeus stark niedergedrückt, Trennen zum
buchtiger Eindruck, der hinter den Schläfen beginnt, den Hinter- rand der Augen berührt und in der Mitte zurückgebogen ist. Augen 2 nicht sehr groß, nierenförmig, weit voneinander getrennt. Wangen rund, warzenförmig erhöht, von oben gesehen ist die Erhöhung
noch‘ einmal so groß als das Auge: Clypeus vorne gerade abge- schnitten, hinten breiter als vorne. Die ganze Oberfläche des Kopfes ist gleichmäßig und dicht mit groben Punkten versehen und sehr E uneben. Die Maxilarpalpen sind breit gedrückt, das letzte Glied sehr schräg abgestutzt. Die Palpiger sind im Kinnausschnitt heraustretend und dadurch sehr deutlich ‘sichtbar. Fühler fadenförmig. Glied 2
sehr kurz, 3 so lang wie 4 und 5 zusammen, 4—8 ungefähr gleich #
lang. Die letzten drei Glieder bilden eine wenig breit gedrückte Keule. Glied 1 am längsten, 2 etwas kürzer und 3 nur halb so lang als ir E
Halsschild so breit wie lang, an beiden Seiten vorne si nach vorne gerichtetes Horn, das an der Basis breit ist, dann im. leichten Bogen nach innen sehr spitz verläuft. Die Spitze überragt etwas den Vorderrand des Kopfes. Die Seitenränder der Hörner. - sind kantig, mit kleinen, rauhen Tuberkeln besetzt und außerdern Mi auch punktiert. Halsschild walzenförmig, Seitenrandkante fehlt voll :
ns Kulzer : 8. Beitrag z. Kenntn. der Tenebrioniden Dar
kommen. Der Ausschnitt für den Kopf ist von vorne gesehen voll- ommen kreisrund. Vorder- und Hinterrand ungerandet. Hinter- _ ecken nur leicht angedeutet, vorne verrundet. Die Scheibe ist mit 3 unregelmäßigen, miteinander verwachsenen, punktierten Tuberkeln - bedeckt. Sie lassen nur eine schmale Mittellinie, eine kleine dreieckige Fläche an der Basis und den Raum zwischen den Hörnern frei. An diesen Stellen ist das Halsschild rauh punktiert. Das Prosternum ist vorne halbkreisförmig ausgeschnitten, ziemlich rauh und teil-
weise quergerieft, zwischen den Hüften mäßig breit, kaum merklich _ gerandet in der Längsrichtung mit einem seichten Eindruck. Pro- 3 sternalfortsatz schräg abfallend und am Ende einen Knopf bildend. Unterseite des Halsschildes rauh punktiert. | —_ Flügeldecken länglich oval, hinter der Mitte am breitesten. _ nach vorne leicht verengt, Basis nicht breiter als die Basis des Hals- schildes. Schulter ganz verrundet, Vorderecken einen ganz kleinen, _ stumpfen Winkel bildend und kaum merklich vorgezogen. Schild- chen klein, breit dreieckig. Hinten sind die Flügeldecken sehr _ verenst, fast spitz’ auslaufend und im letzten Drittel. steil ab- _ fallend. Die Flügeldecken sind stark gewölbt. Die Scheibe ist oben mit unregelmäßigen, ineinanderfließenden großen, glatten _ Tuberkeln bedeckt, die auf der Oberseite ein kleines Knöpfchen _ targen. Die Zwischenräume sind ganz unregelmäßig spärlich punk- _ tiert. Nur am abfallenden Teil ist eine normale Reihenanord- _ nung zu erkennen. Die Nähe der Naht, der abfallende Teil der - Flügeldecken und die Seitenränder sind frei von Tuberkel. Die - Epipleuren sind vorne sehr breit, werden von den Hinterhüften 5 ab plötzlich sanz schmal und an allmählich bis zur Spitze. 2 Abdomen nuran den Seitenrändern spärlich punktiert, in der # Mitte glatt und spärlich mit kleinen gelben Härchen besetzt. Beine 3 sehr schwach, rauh punktiert und quergerieft, Schienen ganz leicht @ u = 3 Länge 15mm. Breite 6.5 mm. In coll. Gg. Frey. Patria: Tonkin - Central leg. A. Krempf. Bekannt sind von der Gattung Mechanetes außerdem noch cor- Snuins Wat. und tuberculipennis BE — Diabolicobates cornutus Pic. au us dem Indomalayischen Faunengebiet.
Außerdem ist noch eine sehr nahe verwandte Gattung bekannt.
Dieeroderes mezxicanus Sol. aus Mexico. Diese Gattung sieht Mecha- netes äußerst ‚ähnlich, ist 9 mm lang
KREBS NEN:
und unterscheidet N von
E and des Kopfes ak. Sonst stimmt die ganze oe mit. 2 er Gattung vollkommen überein.
28 Entom. Arbeiten aus dem Museum Ge. Frey, Bd. 1,1950.
Zwei neue Arten aus dem Tribus Misolampini
(Cophodema Geb. und Myrmecodema Geb.) Cophodema Gebieni n. sp. |
Diese interessante Gattung Cophodema wurde von Gebien in Stett. Ent. Zeit. Bd. 89 p. 222 als Cophosoma beschrieben und als einzige Art dieser Gattung humeridens Gb. Unter dem unbearbeite- ten Material in der Sammlung Frey befand sich ein Tier, das in diese Gattung gehört und eine neue Art ist.
Hoch gewölbt, Hinterkörper etwas länglich oval, schwarz glän- zend. Clypeus sehr fein spärlich, Kopf in der Nähe des Clypeus- sehr grob dicht, sonst fein spärlich punktiert. Kopf oben ganz
kahl. Gelenkhaut deutlich sichtbar, Oberlippe scharf quer gekielt.
Mentum gekielt, Gularfurche sehr tief. Clypeus vorne gerade, vom
Kopf trapezförmig getrennt, die Trennung sehr scharf, aber durch
die an dieser Stelle sehr starke Punktierung undeutlich. Clypeus
etwas quer gewölbt. Augen durch die Wangen eingedrückt, nieren-
förmig, weit voneinander getrennt, so weit wie der Clypeus am Vor- derrand breit ist. Wangen etwas aufgeworfen, stark ausgebildet.
Fühler schwarz, Glied 3 kaum länger als 4, bei humeridens deutlich ;
länger. Glied 8 bis 11 quer, flach gedrückt, gut abgesetzt, bei hu- meridens nur die vorletzten Glieder quer und nicht flachgedrückt.
Halsschild quer oval, kugelig, auch in der Längsrichtung stark |
gewölbt, die Seiten im Kreisbogen gerundet, vor der Basis uicht eingezogen, . Basis ungerandet, auch der dicke Rand neben den ganz. verrundeten Hinterecken fehlt. Vorderrand gerandet. Oberfläche ganz fein regelmäßig punktiert.
Flügeldecken kugelig aber etwas in die Länge gezogen, bi humeridens ganz kugelig. Schulter zahnförmig ausgezogen, stärker als bei humeridens. Die Reihen regelmäßig ziemlich stark punktiert. Die Zwischenräume sind leicht quer gerunzelt, leicht gewölbt, un- punktiert. Die Naht und der erste Zwischenraum hinten vertieft,
dadurch erscheint der zweite und teilweise auch der dritte Zwischen-
Kere RE RENTEN EN
raum stark gewölbt. Die Basis ist hoch scharfkantig. Die Epipleuren
sind sehr breit und haben im zweiten Drittel der ganzen Länge nach eine undeutliche Rippe, im ersten Drittel den Ansatz zu einer
solchen, bei humeridens ganz glatt. Das Prosternum ist hinten ein-
gedrückt, niedergebogen, fein gerandet. Die Beine sind kurz, Vorder-
schienen etwas stärker, Mittelschienen schwächer gebogen, Hinter- a
schienen gerade.
N 5 Iör EEE AR UNTEREN ET
Kulzer: 3. Beitrag z. Kenntn. der Tenebrionriden 29
Auf der Unterseite sind alle Schienen im letzten Drittel mit längeren gelben Haaren und am Ende mit einem kräftigen Borsten- kranz besetzt. Bei humeridens ist die Behaarung und die Beborstung _ spärlicher und kürzer.
Länge Ilmm. 13 in Coll. Gg. Frey. Patria: Goyaz Brasilien. Leg. Capt. Böhm.
Myrmecodema. Gb. Kochi n. sp. Taf. I Fig. 1
Von der Gattung Myrmecodema Gb. (Mitt. Münch. Ent. Gesell. — XXXIL—XXXIV. p. 402 [781] Tenebr. Catalog), aufgestellt von Ger- main. als Myrmecosoma in (Anales Univ. Chile XII. 1855. pp. 403 und 404.) ist bisher nur eine Art und zwar nycterinoides Germain _ bekannt. In der Sammlung Frey befindet sich ein Tier, auf das die
- Gattungsdiagnose vollkommen paßt und das auch in der äußeren
Form mit M. nycterinoides übereinstimmt. Länglich cylinderisch, matt schwarz, kaum sichtbar haare nur am ı Prothorax sind einzelne spärliche längere schwarze Haare’ vor-
handen.
Kopf dicht grob, Clypeus und die, Umgebung fein spärlich punktiert. Clypeus nicht niedergedrückt wie bei nycterinoides. Augen klein und rund, vorne nicht eingedrückt, sehr weit voneinander entfernt, weiter als Clypeus Vorderrand. Fühler fadenförmig. Die ersten Glieder schwarz, dann immer heller werdend. Zweites Glied kurz, drittes länger als viertes. 4-8 gleich lang, kürzer als 4. 9—10 wieder etwas kürzer. Alle Glieder sind w als föruie. Unter- seite des Kopfes wie in der. Gattungsdiagnose, nur ist das Kinn hinten nicht verengt.
Halsschild etwas länger als breit, cylindrisch. Größte Breite vor der Mitte, nach hinten mehr verengt. Basis und Vorderrand gerade abgestutzt. Vorderrand in der Mitte ungerandet, Basis deut- lich gerandet. Der Prothorax ist fast cylindrisch, die Oberseite von der Unterseite nur durch eine feine Seitenrandkante getrennt. Sonst ist der Übergang unmerklich. Noch walzenförmiger als bei nycteri- noides. Scheibe sehr fein, Unterseite etwas kräftiger punktiert. Pro- E sternum hinten niedergedrückt. | Flügeldecken länglich, sewölbt. An der Basis gleich breit wie der Hinterrand des Halsschildes. In der Mitte am breitesten, nach hinten stärker als nach vorne verengt. Schulter ganz verrundet.
Die Reihen regelmäßig fein, die äußeren etwas gröber punktiert.
Zwischenräume, glatt unpunktiert und nicht gewölbt, ohne jede Spur von Rippen. M. nycterinoides hat vier kräftige Rippen. Marginallinie
kräftig und vese mäßig punktiert. il , breit, ; von vorne nach hinten allmählich immer ' schmäler werdend, ‚glatt, un-
punktiert. en
Mesosternum grob, Hinterleib feiner nr sehr Pärlich # behaart, matt schwarz. Die Schenkel sind am Ende Eee verdickt, einfach, die Schienen nicht gekantet, gerade, im letzten Drittel gelb behaart.
Ich war anfangs unsicher, ob ‚auf Grund dei starken ippen& bildung bei rycterinoides.die neue Art überhaupt i in diese Gattung gehört, aber die Gattungsmerkmale sind so charakteristisch und die Form des Körpers ist so typisch, daß wohl kaum ein Zweifel be- | stehen kann. #
Länge 12 mm. Breite 4,5 mm. Ein Stück in ol. Ge Bey. Patria: Chile.
er or
=
Über die Gattungen Achanius Er. und Ambigatus Fairm. | 4 | Muogonginı Tenebr.)
Erichson beschrieb: die Gattung Achanius und als einzige Art | davon anthicoides in Er. Arch. Nat. 13. 1847 Ip. 118. Die Beschreibung
lautet:
Achanius Er. Clypeus antice rotundato- Stadien labrum ob- tectum. Palpi maxillares articulo ultimo ovato, apice truncato; pro- q sternum apice haud prominens: mesosternum simplex. Tarsi infra parce setulosi, setulis brevissimis. | z
1. 4. anthicoides Er. A. oblongus, fusco-testaceus, metallico- nitens, punctatus, punctis elytrorum subseriatis.— Long. 2 ’’’. 4
Von diesem Tier befinden sich zwei Stück ex coll. Gebien in E coll. Frey aus Peru. | =
Ferner ergänzt die Gattungsdiagnose Lacordaire in Lac. Gen. Col. V.p. 82. Die Ergänzung lautet; Unterkinn und Kinn wie heil Epitragus. Letztes Maxilarpalpenglied oval am Ende zugespitzt. Mandibeln sind klein, scharf, am Ende gespalten. Lippe undeut- 3 lich. Kopf vorgestreckt parallel. Clypeus als Lappen verlängert und. E spitz verrundet vorgezogen. Die Augen sind normal, transversal E und ausgeschweift. Fühler etwas länger als- der Prothorax, wie bei Epitragus. Prothorax deutlich schmäler als die Flügeldecken. Ver längert, nach hinten leicht verschmälert, vorne. abgestutzt, der Basis kreisförmig ausgezogen, Flügeldecken oval, es und wenig gewölbt. Beine ziemlich lauar die Schenkel etwas R
Sl
Kulzer: 3. Beitrag z. Kenntn. der Tenebrioniden
die Faren mit kleinen Barden auf der Unterseite, Das erste Glied der Hintertarsen ist deutlich länger als das letzte. Das Metaster- num abfallend, ga Prosternum vorne stark gekrümmt. Körper
Eat
EEE
=
Nun beschrieb Fairmaire die Gattung Ambigatus mit drei
Bo
2, Arten, rufonitens, stricticollis und bembidioides in Ann. Belg. 36. 1892 = p- 246. In coll. Frey befinden sich alle drei Arten in Originalstücken, vom Fairmaire selbst bezeichnet. Fairmaire hat sicher die Gat- . tung Achanius Er. nicht gekannt, sonst hätte er sofort feststellen & können, daß seine neue Gattung mit Achanius Er. nahe verwandt
oder identisch ist, er vergleicht vielmehr Ambigatus mit der Gat- 3 tung Melanophorus, die zu den Triorophini gehört. Die drei von ihm beschriebenen Arten stimmen aber mit der Gattung Achanius vollkommen überein. Von Melanophorus aber sind sie schon durch
3 die Seitenleiste des Halsschildes, die Augenleiste und das Endglied ‘3 der Maxillarpalpen verschieden. Bei Melanophorus fehlt die Seiten- 2 leiste des Halsschildes und die Augenleiste vollkommen und das - Endglied der Maxillarpalpen ist mehr oder weniger beilförmig. T, Aus obigen Gründen habe ich festgestellt, daß Ambigatus als x Gattung nicht aufrecht erhalten werden kann. Ich stelle deshalb Am- bigatus Fairm. als Untergattung zu Achanius und bestimme, da - Fairmaire keinen Generotypus bezeichnet hat, die Art stricticollis als Subgen. Typus der Untergattung Ambigatus (Fairm.) emend. 1 _ Klar... Siehe Bestimmungstabelle der Gattung Achanius. 000 Ergänzung der Gattungsdiagnose Achanius:
= Clypeus vom Kopfe nicht getrennt, Prothorax walzenförmig. & Oberseite von der Unterseite nur durch eine feine aber deutliche - Randleiste getrennt. Auf der Innenseite der Augen befindel sich eine feine aber deutliche Leiste, die in der Mitte der Wangen be- E sinnt und am Hinterrand der Augen endet.
Fünf neue Arten Achanius aus Südamerika Achanius minutus n. sp. Taf. I Fig. 3
De. Der ganze Käfer, Beine und Fühler hellbraun, länglich oval. Kopf etwas länger als breit, Oberfläche flach, sehr fein punk- (tiert. Clypeus vorgezogen und vorne eiförmig verrundet. Augen klein And wenig vorstehend, Schläfen kurz und nach hinten etwas
32 Entom. Arbeiten aus dem Museum Gg. Frey, Bd. 1, 1950.
verengt. Wangen leicht verrundet und ziemlich aufgeworfen. Augen- 4
leiste sehr fein aber deutlich, vom Auge ziemlich entfernt, den Hinter- #
rand des Auges nicht erreichend. Fühler kurz, fadenförmig. Alle
Glieder konisch, Glied 3 nur wenig länger als 2, dann immer kürzer
werdend. Endglied ‚mit einer stumpfen Spitze. Fühler behaart,
besonders die letzten Glieder. | Prothorax nur ganz wenig länger als breit, an der Basis schmal,
vorne nur wenig verengt, die größte Breite ist im vorderen Drittel.
Seiten vorne gerundet, nach hinten ziemlich ausgeschweift und ver-
engt. Hinter- und Vorderwinkel stumpf. Basis und Vorderrand gerade. Nur die Mitte des Vorderrandes ungerandet. Scheibe flach, wie
der Kopf punktiert. Unterseite etwas gröber und dichter punktiert.
Flügeldecken oval, eiförmisg, flach, größte Breite in der Mitte. Basis breiter als die Basıs des Halsschildes. Schulter verrundet, keine Beule bildend. Seitenrand bis ans Ende gleichmäßig gebogen. Un- regelmäßig und feiner als der Halsschild punktiert. Epipleuren sehr schmal, bis zur Spitze reichend und gleichmäßig schmäler werdend, fein aber deutlich punktiert.
Abdominalsegmente kaum merkbar, Metasternum stärker, und Mesosternum wie die Unterseite des Halsschildes punktiert. Beine sehr fein, kaum merklich behaart. Käfer ungeflügelt.
Länge 3,5 mm. Breite 1,2 mm. Patria: Bolivien, Poopo See (Poopo, 3700 m), leg. Kuschel. Zwei Stück. Type in coll. Kuschel, Cotype in coll. Frey.
Achanius obscurus n. sp. Taf. I Fig.6.b. -
Schwarz, leicht glänzend, Unterseite dunkel pechbraun, oval. Kopf kurz, so breit wie lang. Oberfläche dicht, grob, Clypeus
etwas feiner punktiert. Clypeus_ stark vorgezogen und eiförmig
verrundet. Augen sehr klein, fast rund, nicht hervortretend und nicht eingedrückt. Augenleiste ist sehr nahe am Auge, beginnt weit
vor dem Vorderrand und endet am Hinterrand. Wangen schwach
verrundet und nur wenig hervorgehoben. Schläfen kurz und etwas nach hinten verengt. Fühler kurz, die Basis des Halsschildes nur
wenig überragend. Glied 2 fast so lang als 3 (bei peruensis bedeutend kürzer). Glied 3 fast so lang als 4 und 5 zusammen. Von Glied 6 ab werden sie allmählich kürzer und breiter. Endglied wieder etwas schmäler mit einer. rötlichen Spitze. Glied 1—5 kaum, alle übrigen
Glieder ziemlich dicht mit kleinen gelben Härchen besetzt. Endglied E
der Maxilarpalpen länglich eiförmig und schräg abgestumpft.
we
Kulzer: 3. Beitrag z. Kenntn. der Tenebrioniden 33
| "Prothorax fast quadratisch, nur ganz wenig breiter als lang. | An der Basis nur wenig schmäler als vorne. Größte Breite vor ka E Mitte. Seiten etwas gerundet, hinten ein wenig ausgeschweift. Hinter- _ ecken einkelie, Vorderecken dee Vorderrand gerade abgeschnitten. Basıs deutlich, Vorderrand nur an den en ge- Eder Ober- und Unterseite ähnlich wie der Kopf Dunelert Scheibe flach.
‚Flügeldecken länglich eiförmig, größte Breite in der Mitte. Die Basis etwas breiter als die Basis des Halsschildes, die Seiten _ fein gerandet. Schultern verrundet und etwas nach vorne gezogen, _ keine Beule bildend. Oberseite leicht gewölbt, unregelmäßig und
feiner als der Halsschild punktiert. Egqipleuren mäßig breit, nach hinten immer schmäler werdend und bis an die Spitze reichend, etwas runzelig und kaum punktiert. i Mesosternum wie Prosternum, Metasternum etwas schwächer _ und die Abdominalsegmente sehr fein punktiert. Beine, Fühler und E Palpen dunkel braunrot. Beine fein behaart, besonders die Tarsen, Alle Schienen am Außenrand mit vereinzelten deutlichen Borsten besetzt. Käfer ungeflügelt. | Länge 6 mm. Breite 2,4 mm. Patria: Ocana. Südperu. Zwei
>. Stück in coll. Gg. Frey.
‘x
Achanius peruensis n. sp. Taf. I Fig. 6. a.
Dem 4. obscurus sehr ähnlich, etwas kleiner und schlanker. Ober- und Unterseite schwarz mit leichtem metallischen Schimmer. Kopf kürzer als bei obscurus, überall fein und gleichmäßig punktiert. Clypeus vorne nicht vorgezogen, Vorderrand gerade ab- geschnitten, doppelseitig leicht ausgebuchtet. Augenleiste befindet | sich unmittelbar an den Augen, beginnt am Vorderrand des Auges fi und überragt den Hinterrand ziemlich. Wangen wie bei obscurus, Schläfen u und hinter den Augen stark eingezogen. Maxilar- palpen und Fühler wie bei obscurus, nur etwas schlanker. Glied 2 “: _ merklich kürzer als 3. E. Prothorax um ein Viertel breiter als lang. An der Basis nur wenig schmäler als vorne. Größte Breite vor der Mitte. Seiten nur sehr schwach gebogen. Hinten nicht ausgeschweift. Hinter- und - Vorderecken ekninkelis Basis fast gerade und gerandet, Vorder- ; rand i in leichtem Bogen ausgeschnitten und in der Mitte ungerandet. _ Ober- und Unterseite viel feiner als bei obscurus punktiert. Scheibe
Ir Entom. Arbeiten aus dem Museum Gg. Frey, Bd. 1, 1950. r Ba ET HUT TREE EEG,
Flügeldecken eiförmig, länglich, viel schlanker als bei Re :
curus. Größte Breite in der Mitte, die Basis etwas breiter als die
Basis der Flügeldecken. Schulter verrundet und etwas nach vorne gezogen, keine Beule bildend. Oberseite leicht gewölbt und sehr # fein, viel feiner als bei obscurus punktiert. |
Beine, Fühler und Palpen dunkelbraun. Beine fein rd spärlich behaart. Shnonen nicht wie bei obscurus mit Borsten besetzt. Käfer ungeflügelt. |
Länge 5 mm. Breite 2 mm. Patria: Ocana, Südperu. Zwei
Stück in coll. Gg. Frey.
; | Achanius (Ambigatus) bicolor n. sp.. Taf. I Fig. 4. ’ Dunkel pechbraun, lang, schmal, hat viel Ähnlichkeit mit einem
langgestreckten Bembidion.
Kopf lang, schmal, auf der ganzen Oberfläche gleichmäßig 3 ziemlich kräftig punktiert. Clypeus vorne ziemlich spitz eiförmig verrundet vorgezogen. Augen normal, schwach quer oval; nicht ; eingedrückt. Wangen leicht gebogen. Die sehr deutliche Leiste ober- halb der Augen beginnt in der Mitte der Wangen und endet am Hinterrand der Augen, Schläfen nach hinten leicht verengt. Das 3 Endglied der Maxilarpalpen länglich oval, vorne sehr schräg ab- gestutzt, so daß eine äußere Spitze entsteht. Fühler fadenförmig, Glied 3 etwas länger als 2, von Glied 4 ab immer kürzer werdend, bis Glied 5 konisch, 6—10 einseitig leicht gesägt und breiter, leicht flachgedrückt, Endglied länglich eiförmig, nicht gesägt und in eine stumpfe Spitze endend. Fühler spärlich mit ganz kleinen gelben ‚Härchen besetzt. | |
Prothorax etwas länger als breit, mäßig gewölbt. Größte Breite vor der Mitte, nach hinten stark, nach vorne kaum ver- engt. Seiten nach hinten etwas geschweift.. Vorder- und Hinter- ecken vollkommen verrundet. Basis im leichten Bogen nach hinten vorgezogen, sehr schmal, viel schmäler als der Vorderrand. Basis deutlich, Vorderrand nur an den Seiten gerandet. Se wie der Kopf, Unterseite etwas schwächer punktiert.
Flügeldecken langgestreckt oval, Schulter gut entwickelt mit einer denen Schulterbeule. Basis gerade, zweimal so breit als die ; Basis des Halsschildes. Seiten lang, fast parallel, am Ende eiförmig N verschmälert. Oberfläche unregelmäßig und viel feiner als der Hals- Ei schild punktiert. Reihenbildung der Punkte aber erkenntlich. Die Zwischenräume glatt. Die Flügeldecken haben vorne je einen gro- :
ßen gelben Fleck, der fast die ganze vordere Hälfte ausfüllt, die I
ı
Külzer: 3. Beitrag z. Kenntn. der Tenebrioniden 35
"Schulter einbezieht und nur an der Naht .einen schmalen Streifen freiläßt. Im letzten Drittel auf jeder Seite ein kleinerer gelber Fleck, der nur an der Seite den Flügeldeckenrand erreicht, die Spitze und die Naht aber freiläßt. FEpipleuren sehr schmal, bis zur Spitze reichend, glatt. Die Epipleuren sind von den Flügel- - deckenflecken einbezogen. Unterseite sehr spärlich und fein punktiert, fast glatt. Beine, Fühler und Palpen hellbraun. Beine fein und spärlich behaart. Käfer geflügelt. | Länge 4+5—5 mm. Breite 1.7 mm. Patria: Argentinien. Prov.
Catamarca. 24. 1.08. leg. Bruch. Zwei Stück in coll. Gg. Frey.
Achanius (Ambigatus) rhinosomoides n. sp. Dunkel erglänzend, länglich oval, hat viel Ähnlichkeit mit einem Rhinosomus planirostris. Kopf etwas länglich, auf der Oberfläche grob unregelmäßig und nicht sehr dicht punktiert. Clypeus vorne eiförmig verrundet und vorgezogen. nicht so grob wie der Kopf punktiert. Augen ziemlich groß, etwas quer, vorne kaum merklich eingedrückt. Die Leiste oberhalb der Augen beginnt in der Mitte der Wangen, ist anfangs sehr deutlich, verläuft dann unmittelbar .am Innenrand ‚der Augen sehr undeutlich bis zum Hinterrand. Schläfen sehr kurz. Endglied der Maxilarpalpen länglich oval, vorne schräg abgestutzt. Fühler fadenförmig, Glied 1—6 konisch, Glied 7—10 fast kugelig. so breit wie lang, Endglied etwas länglich oval, zugespitzt. Glied 3 am längsten dann immer kürzer werdend. Fühler fein aber gut “sichtbar behaart, besonders die letzten Glieder.
Prothorax fast quadratisch, die Basis nur wenig schmäler als der Vorderrand. Die Seiten leicht gerundet und hinten etwas ausgeschweift. Basıs nach hinten etwas vorgezogen und verrundet. Hinterecken stumpfwinkelig, Vorderecken verrundet, Vorderrand gerade, Vorderrand sehr fein. undeutlich, Hinterrand deutlich ge- randet. Oberfläche ziemlich flach. stark dicht unregelmäßig punk- tiert. Zwischenräume glatt. Unterseite spärlicher und nicht so dicht punktiert. | \
Flügeldecken länglich oval, größte Breite hinter der Mitte. Schulter gut gebildet, verrundet und eine Beule bildend. Basis fein gerandet, ziemlich breiter als die Basis des Halsschildes. Oberfläche flach, dicht und unregelmäßig punktiert. Punkte feiner und nicht so. tief wie auf dem Halsschild. Zwischenräume glatt. Epipleuren
- schmal, glatt bis zum Ende reichend.
behaart. Käfer geflügelt.
Unterseite braunrot, heller als die Oberseite. ‚Beine, sehr feir Y
ee
Länge 4,5 mm. Breite 1,58 mm. Patria: Süd- Peru, ENE u
guri. Drei Stück in coll. Frey und aus Columbien, Moritz ein Stück
] —1
a
in Zoolog. Staatssammlung München. na Be 1,
29
>»
‘2 B a
Bestimmungstabelle der Gattung Achanius Er.
Elytren oval, Schultern völlig verrundet, keine Schulterbeule, ‘ Käfer ungeflügelt. | An gattun g Achanias =. str.
Einfarbig braun. i Basis des Halsschildes sehr verengt, Basis der Flügelderken en / doppelt breit. Clypeus nicht so weit vorgezogen und ziemlich verrundet. / “ anthicoides Er.
Clypeus weiter vorgezogen und vorne fast dreieckig. \ bembidioides F ar
Basıs des Halsschildes weniger verengt. Basis der Flügeldecken höchstens um ein Drittel breiter minutus Klzr.
Schwarz mit leichtem Metallglanz.
%
Clypeus stark vorgezogen und eiförmig verihden.
Clypeus nicht VOIBRRODEN: gerade abgeschnitten.
| 4 | obscurus Ku 3
peruanus Klzr 4 Elytren länglich Schultern winkelig verrundet, mit Da Schulterkeule. Käfer geflügelt. ; i A E 4
ä
Untergattung Ambigatus Fairm. (emend Kuller)
Einfarbig braun. ’ 4 Halsschild stark verengt. Punktur de Hals sehr grob. stricticollis Fairm. Halsschild Ee verengt, Punktur des Halsschildes fein. er Fairm.
/
Zweifarbig schwarz.
Dunkel pechbraun mit je zwei großen gelben F lecken auf des
Flügeldecken Be bicolor Klar.
Dunkel metallisch slänzend, fast schwarz. | | | en Klar
REN, 4 3 3 ee ü r 2 K ‘ > as) Kulzer : 3, Beitrag z. Kenntn. der Tenebrioniden 3 {
Drei neue Arten der Gattung Toxicum und Cryphaeus aus dem palacarktischen. Faunengebiet (Tenebr.) _ Toximumn formosanum n.sp. 1<& Taf. I Fig. 5.
Groß, robust, cylindrisch, oben matt die Oberseite ist
ER wie bei allen Arten dieser Gattung mit einem Samtbezug bedeckt. _ der aber bei dieser Art die Punktur deutlich erkennen läßt. Unter- > seite, Beine und Fühler schwarz glänzend.
2 Es
| Kopf beim $ am Innenrand der Augen mit zwei Hörnern, die ‘an der Basıs ‚vıerkantig und am schwächsten sind, dann immer
rn a Kae
Eier werdend, anfangs nach außen gebogen, von der stärksten E Sreile ab im Bogen stark nach innen gerichtet sınd und in eine
stumpfe Spitze aufs. die am Ende wieder etwas nach abwärts f gerichtet ist. Die Hörner haben von hinten gesehen genau die & - Form wie das Gehörn der Gemse. Die Hörner sind stark und { rauh punktiert, fast gerunzelt. Die Hinterseite ist unbehaart. an der Vorderseite sind sie, wie bei diesen Arten üblich. in der oberen - Hälfte mit einem dicken gelben Haarschopf versehen. Das dritte Horn ‚befindet sich am Vorderrand des Clypeus. ist ziemlich lang, ” E bien: etwas flachgedrückt. bis an das Ende parallel und oben im : leichten Bogen eingesattelt. Von der Seite gesehen sind die hin- _ teren Hörner ziemlich nach hinten, das Vordere weniger stark nach vorne gerichtet. Das vordere Horn dicht, aber sehr fein punktiert und vollkommen kahl. Kopf auf der Oberseite an der Basis des vorderen Hornes glatt, dann nach hinten immer stärker
werdend punktier. Am Innenrand der Augen ist die Punktur
ey
feiner. Clypeus vom Kopfe nicht getrennt. Oberseite fast ganz flach. Vorderrand des Clypeus tellerförmig aufgebogen, Hinter-
n rand wulstig erhaben. Canthus leicht nach abwärts gebogen. Augen
“ri .
halb durchsetzt. Hinterrand der Augen gerade abgeschnitten. _ Unterseite des Kopfes stark runzelig punktiert. Erstes Fühlerglied stark knotig; zweites sehr kurz. drittes eineinhalb mal so lang als viertes, fünftes bis siebentes immer kürzer werdend. die vier- - gliedrige Keule ist schwach abgesetzt und nicht sehr zusammen- _ gepreßt. Die einzelnen Glieder der Keule deutlich von einander i getrennt. |
; Halsschild etwas breiter als lang. an der Basıs und vorne ‚leicht Be penlhuatie ausgeschweift. inlerssänkel. spitz rechtwinklig.
38 Entom. Arbeiten aus dem Museum Ge. Frey, Bd. 1, 1950.
Vorderecken verrundet. Die Seiten vorne stärker, hinten leichter
gebogen. Die Scheibe ist leicht gewölbt, ungleichmäßig fein und 1
nicht dicht punktiert, Seitenrand gut gerandet, Vorder- und Hin-
terrand in der Mitte ungerandet. Unterseite schwarz glänzend stark
punktiert. Prosternalfortsatz mit doppelter Naht, am Ende steil abfallend und an der Abfallstelle einen kleinen Knopf bildend.
Flügeldecken breiter als der Halsschild an der Basis. Die Reihen fein aber deutlich bis in die Spitzen regelmäßig punktiert. Die Seiten parallel, am Ende leicht verengt. Schulter ganz schwach entwickelt.
Unterseite des Hinterleibes schwarz e fast kahl.
Die ersten Hinterleibsegmente stärker, nach hinten immer schwächer werdend punktiert, das Mesosternum ist in der Mitte stark drei-
eckig eingedrückt und die Seitenränder des Eindruckes wulstig
erhaben. : Toxicum formosanum gehört in die Verwandtschaft von T. tri-
cornutum Wat. und angustatum Pie. ist aber durch die auffallende
Hornbildung sofort von den anderen Arten zu unterscheiden.
DAN Re
Länge 17 mm. Breite 6 mm. Patria: Formosa Hooran X. 1910 Ä
leg. H. Sauter 1 & in coll. Gg. Frey.
Cryphaeus cavifrons n. sp.
Von der Größe und Form des Ü. cornutus Fisch.. dem er sehr ähnlich sieht und mit dem er sicher auch nahe ver- wandt ist. Durch charakteristische Merkmale aber sehr leicht von ihm zu trennen. Oberseite matt schwarz mit einem feinen Samt- überzug, der aber die Punktur noch deutlich erkennen läßt.
4
Kopf beim £ mit zwei kurzen, ganz wenig nach vorne ge- neigten, unbehaarten, seitlich flachgedrückten Hörnern am Innen- rande der Augen versehen, die von der Seite gesehen an der Basıs am en sind und allmählich buckelig in eine stumpfe
Spitze endigen. Von hinten gesehen sınd die Hörner von unten
bis oben gleich stark. Der obere Teil ist etwas nach innen ge-
richtet. Die Hörner sind von hinten gesehen leicht gewunden (geschraubt), im Gegensatz zu Ü. cornutus, dessen Hörner voll-
kommen gerade und glatt sind. Die Stirn ist zwischen den Hörnern
tief schüsselförmig ausgehöhlt. Die Augen sind von den Wangen
ganz durchsetzt. Der Canthus bildet vor den Augen einen flachen Bogen und verläuft nach vorne enger werdend, wo er einen
stumpfen Winkel bildet. Der Vorderrand des Clypeus ist leicht
bogenförmig ausgeschnitten und undeutlich halbkreisförmig vom
S ad ur a nn eg er x , = ER EEE ZEN ERSTE REN ut
Kulzer: 3. Beitrag z. Kenntn. der Tenebrioniden 39
_ Kopfe getrennt, in der Mitte leicht gewölbt. Der ganze Kopf ist sehr dicht mit Nabelpunkten versehen. Im oberen Teil der Höh-
lung sind die Punkte spärlicher. Die Hörner sind ebenfalls stark punktiert. Die Fühler sind etwas kürzer aber kräftiger gebaut als bei Ü. cornutus. Glied 3 ist länger als 4, von da ab nehmen sie bis Glied 8 etwas an Länge ab. Die dreigliedrige Keule ist deutlich abgesetzt, breit und leicht flachgedrückt.
Halsschild ist um ein Drittel breiter als lang, an der Basis ein wenig breiter als vorne, die Seiten verlaufen fast gerade. Basis doppelbuchtig Hinterecken ziemlich spitz, Vorderrand fast gerade, Ecken stumpfwinkelig vorgezogen, regelmäßig fein punktiert. Jeder- seits befindet sich ein flacher Eindruck. Hinterrand undeutlich ge- randet. Vorderrand in der Mitte ungerandet. Prosternum flach ab- fallend mit zwei starken Nähten, am Ende einen Knopf bildend.
| (Bei Ü. cornutus steil abfallend.) Halsschild leicht gewölbt.
Flügeldecken nur ganz wenig breiter als der Halsschild an der Basis. Die Reihen fein und regelmäßig bis in die Spitzen punktiert. Die Zwischenreihen völlig punktfrei. (Im Gegensatz zu cornutus, bei dem die Reihen regelmäßig und auch die Zwischen- räume fein punktiert sind.) Seiten parallel am Ende leicht ge- bogen verengt. Marginallinie gröber und au punktiert als
: die Reihen.
Unterseite ganz fein und spärlich, Schenkel ganz fein, Schie- nen gröber punktiert. Vorderschenkel beim 3 mit einem bei dieser
Gattung üblichen Haarstreifen. QQ haben an der Stelle des Hornes
am Innenrand der Augen eine wulstige Erhöhung. Stirne ganz
leicht eingedrückt und ist auch an der Eindruckstelle regelmäßig punktiert, im Gegensatz zum &. Q von cornutus ist an der Stirne ohne Eindruck und viel feiner punktiert, außerdem hat das Q von cornutus eine ganz andere Kopfform, ist also sehr leicht von cavi- /rons zu unterscheiden. Von den anderen Arten dieser Gruppe,
amurensis, boleti, duellicus, fagi und punctulatus ist cavifrons leicht
kenntlidı zu trennen. Länge 13—14 mm. Breite 4,5—5 mm. 383 3 99 in coll. Ge. Frey. Patria: 3% 19 China. Prov. Yunan. 2 QQ Vallis flumin
Rn. Solling-ho Yunan.
Cryphaeus dissolutus n. sp.
Von der Größe und Form des (. duellicus Lew. Oberseite schwarz, fast glänzend. mit einem feinen, kaum wahrnehmbaren Samtüberzug (selbst bei einem ganz frischen Stücke.) Unterseite, Beine und Fühler schwarz glänzend.
40 Entom. Arbeiten aus dem Museum Gg. Frey, Bd. 1,1950.
Kopf beim $ am Innenrand der Augen mit zwei flachge- drückten fast gerade abstehenden Hörnern wie bei C. Cornutus. Die "Augen sind von den Wangen ganz durchsetzt. Der Canthus bildet vor den Augen einen flachen etwas aufgeworfenen Bogen, der im
letzten Viertel fast gerade nach vorne gerichtet, und am weit vor- gezogen Vordereck verrundet ist. Die Übergangsstelle zum Clypeus ist kaum aber doch deutlich kennbar eingebuchtet und liest in der gleichen Ebene. Clypeus vorne leicht eingebuchtet, deutlich trapezförmig vom Kopfe getrennt und in der Mitte deutlich wulstig
erhaben. Stirn zwischen den Hörnern mit einer länglichen deut- lichen Vertiefung. Punktierung des Clypeus fein, dicht und regel-
mäßig, des übrigen Kopfes grob und spärlicher, besonders in der Vertiefung der Stirne. Die ganze Oberseite des Kopfes ist sehr uneben (gewellt), ähnlich wie bei duellieus, nur nicht so deutlich ausgeprägt. Der obere Teil der Augen ist verhältnismäßig klein, oval. Fühler kurz und kräftig, Glied 3 länger als #4, von da ab bis 8 immer kürzer werdend. Glied 7 und 8 fast kugelig. Die dreigliedrige Keule ist sehr breit, gut abgesetzt und flach gedrückt, viel breiter als bei duellicus und cornutus. Unterseite des Kopfes mäßig stark und spärlich punktiert. | | Halsschild ein Viertel breiter als lang. Basıs stark, Vorder- rand schwach doppelbuchtig. Hinterecken sehr spitz, klein, Vorder- ecken ziemlich nach vorne gezogen, stumpf und der Außenrand in den Ecken aufgeworfen. Seitenrand fast parallel, am hinteren Drittel ist deutlich eine Ausbuchtung der Seitenrandkante zu er- kennen, der Seitenrand erscheint deshalb in der Mitte eingedrückt.
(Ähnlich wie bei C. amurensis.) Seiten ganz, Basis nur im Bogen,
Vorderrand fast bis zur Mitte gerandet. Scheibe stark gewölbt, stärker
als bei anderen Arten fein aber dicht regelmäßig punktiert. ‚Unter- 4
seite an den Rändern stärker und dichter als ın der Mitte punk-
tiert. Die Umgebung der Gelenke ist kahl. Prosternum steil ab- fallend, kurz, ganz am Ende einen deutlichen Knopf bildend.
Flügeldecken etwas breiter als der Halsschild an der Basis,
parallel, nur gegen die Spitze schmäler werdend, starkgewölbt. Die Oberfläche der Flügeldecken ist vollkommen glatt. W ölbungen in
den Zwischenräumen der undeutlichen Reihen sind nicht zu er-
kennen. Die Oberseite ist ganz unregelmäßig punktiert, so daß die Reihenanordnung nur schwer zu erkennen ist, nur im letzten Drittel werden sie deutlicher. Ein charakteristisches Merkmal dieser Art und dadurch leicht von allen übrigen palearktischen Arten dieser
a a ae a a a ech
Gattung zu unterscheiden, die durchwegs regelmäßig in Reihen
Kulzer: 3. Beitrag z. Kenntn. der Tenebrioniden +1
punktiert sind. (C. irregularis Gb. aus Neu Guinea hat auch dieses _ Charakteristikum, ist aber durch den starken Samtüberzug unter- - schieden.) Marginallinie stark und unregelmäßig punktiert.
| OO von dissolutus auf der Oberseite matter als die 53, Samt- überzug deutlicher, aber doch von anderen Arten abstechend. An - Stelle der Hörner am Innenrand der Augen mit einem kleinen Wulst. Stirn mit einem kleinen Eindruck. Die Punktierung des Kopfes ist etwas stärker als beim $ und an der Oberfläche gleich- mäßig. Canthus und Clypeus wie beim 3. Auch das 9 von disso- lutus ist von den in Betracht kommenden Arten durch die irre- suläre Punktur leicht zu unterscheiden.
: Länge: vom $ und @ 12—13 mm. Breite 5—5,5 mm. 2 58 3 und 2909 in Coll. Ge. Frey. Patria Tatsienlu-Kuilung China.
e. Bestimmungstabelle der palearktischen Vertreter der Gattung 3 kA: | Coryphaeus Kl. |
Folgende Bestimmungstabelle ist so gehalten, daß 53 sowie
_ auch QQ danach bestimmt werden können. |
- 1” Oberkörper'mit einem deutlichen Samtüberzug versehen. der
Ä die Punktur mehr oder weniger verdeckt. Matt. Reihenan- ordnung auf den Flügeldecken gut zu erkennen.
2” Punktierung der Reihen regelmäßig. auch die Z wischenräume deutlich punktiert.
3. Vorderecken des Kopfes völlig verrundet. 4” Clypeus Vorderrand deutlich eingebuchtet. cornutus Fisch. 4» Clypeus Vorderrand vollkommen gerade. punctulatus Lew. n » ’ Vorderecken des Kopfes weit zipfelig vorgezogen und auf- wärtsgebogen. duellicus Lew. 2 ° Punktur der Reihen emallıd, Zwischenräume unpunktiert.
Vorderecken des Ko -mehr ler weniger zipfelig deutlich
. vorgezogen. ” Beine und Fühler schwarz glänzend. ” Zwischenräume der Flügeldecken flach. cavıjrons nov. Sp.
Zwischenräume der Flügeldecken stark gewölbt. amurensis Heyd.
en ei a DS}
£ Beine und Fühler braunrot. Jagi Lew. | 3 ° Vorderecken des Kopfes verrundet.
‚8 ” Zwischenräume der Flügeldecken flach. boleti Lew.
8 ° Zwischenräume leicht gewölbt. bicornutus Pie.
4) Entom. Arbeiten aus dem Museum Ge. Frey, Bd. 1, 1950. |
1 ° Oberseite schwarz glänzend. Samtüberzug beim & kaum fest- stellbar, beim Q etwas stärker aber trotzdem noch von allen anderen Arten sehr verschieden. Punktierung irregulär. Rei- henweise Anordnung kaum erkennbar. dissolutus nov. sp.
Drei neue Pentaphyllus Arten aus dem indomalayischen und ozeanischen Faunengebiet (Diaperini) Pentaphyllus tonkinensis nov. sp.
Dem P. striatus Geb. sehr ähnlich. Länglich elliptisch, etwas länger als striatus, parallelseitig. nicht flach gedrückt, zylindrisch, Oberseite dunkelbraun lackglänzend, besonders ist der Kopf fast lackiert. Ohne Behaarung, Fühler und Beine hellbraun.
Kopf des 3 hat zwischen den Augen zwei senkrechte, lange Hörner, (bei schwächeren Männchen weniger lang). Ferner sind die Ecken des Epistoms zahnartig aufgebogen, bei starken $& fast gehörnt. Auch sind die Wangen leicht aufgebogen. Die Stirn ist beim & tief grubenartig eingedrückt, spiegelblank ohne Punk- tierung, Clypeus und die Seiten des Kopfes kaum merklich punk- tiert. Der Vorderkopf ist trapezförmig. Die Oberseite des Kopfes ist beim O fein punktiert,. Clypeus im leichten Bogen verrundet, ohne Spur eines Stirneindruckes, aber mit einer gut ausgebildeten Querfurche am Vorderkopf. Die Fühler haben eine dünne Wurzel, Glied 3 ist länger als breit. konisch, 4 und 5 so breit als lang. 6 quer. Die letzten 5 Glieder bilden eine nicht sehr breite gut abgesetzte lockere Keule. deren vordere Kante gerade abgestutzt ist, das Endglied ist verrundet. (Beim striatus ist die Keule breiter und kompakter). Die Augen sind stark gewölbt. (Bei sztriatus viel flacher). Das Kinn ist stark gewölbt. |
Halsschild stark gewölbt. aber die Seitenrandkante ist von oben gut sichtbar, die Seiten sind wenig gebogen, fast parallel, alle Ecken verrundet. Hinterrand nicht, Vorderrand sehr fein, ın der Mitte manchmal kaum sichtbar, gerandet. Vorder- und Hinter- rand fast gerade. Die Punktur ist sehr fein, wenig dicht, aber tief
eingestochen. 2 Flügeldecken sind stark gewölbt, die Seitenrandkante ist # von oben nur im vorderen Drittel sichtbar. Die Oberfläche ist
Kulzer: 3. Beitrag z. Kenntn. der Tenebrioniden 453
‚verworren ähnlich wie der Halsschild punktiert. Da die Flügel- - decken durchscheinend sind, erkennt man die Reihenpunktierung der Unterseite. Die. Decken sind wie bei striatus gefurcht, bei stärkeren Tieren stark, bei schwächeren weniger.
Unterseite ist kahl, sehr fein punktiert, Prosternum ist im breiten Bogen wie bei den anderen Arten ausgeschnitten, zwischen den Hüften sehr schmal und steil abfallend, die Mittelbrust ist schmal und liegt tief. Beine ohne Auszeichnung Länge 3—3,2 mm. Breite 1.5— 1,6 mm. 5 33 und 5 QQ9 aus Hoah Binh Tonkin. ‚Januar 1930 leg. Cooman in. coll. Gg. Frey.
Diese Art schließt sich an P. striatus Geb. an. (Bestimmungs- tabelle von Gebien in Phil. Journ. 28. 1925. p. 121.) Ist von diesem aber durch stärker gewölbte Augen, loserer Führerkeule, tieferer Stirngrube, trapezförmigen Clypeus und längerer Körperform verschieden.
- Pentaphylius parallelus n. sp.
Länglich elliptisch, fast parallel. das ganze Tier einschließlich der Beine und Fühler hell braun einfärbig, etwas flach, Körper nackt. ® \
Kopf ziemlich kurz, glänzend. Am Innenrand der Augen erhebt sich beim 3 jederseits ein starkes steiles Horn schräg zu den Augen stehend. Der Zwischenraum ist durch eine tiefe glatte Grube ausgefüllt. Bei schwachen $£ sind die Hörner kleiner, die Grube ‚seichter und fein punktiert. Das Epistom ist beim & tra- - pezförmig und an den Ecken mit Zähnchen bewaflnet. Beim © befindet sich neben den Augen an Stelle der Hörner eine schwache _ flache Erhebung, sonst ist die Oberfläche flach ohne Grube. Epistom vorne bogenförmig verrundet, vom Kopfe deutlich durch einen queren Eindruck getrennt. Oberfläche beim $ und 9 sehr fein punktiert., Augen groß, ziemlich gewölbt. Fühler ähnlich wie bei tonkinensis, Glieder der Keule lose abgesetzt. | Halsschild ähnlich wie bei tonkinensis, etwas mehr gewölbt, _ nicht ganz so breit. die Hinterwinkel nicht so stark verrundet, _ die Vorderrandkante ist sehr fein, aber immer deutlich ausgeprägt.
Flügeldecken an der Basis, eben so breit als die Basis des Halsschildes, ziemlich lang, länger als bei allen anderen Arten der _ Indomalayischen Fauna. Oberseite feiner als der Halsschild ver- worren punktiert. Furchen fehlen vollständig. Seitenrandkante von oben nur in den Vorderecken sichtbar.
44 Entom. Arbeiten aus dem Museum Ge. Frey, Bd. 1. 1950.
Unterseite fein punktiert, Vorderschienen am Ende mit kaum sichtbaren feinen Dornen besetzt. Von allen anderen Indo- malayischen Arten unterscheidet sich P. parallelus durch die läng- liche Form und die Schrägstellung der ana zu den A en
- © „Männchen.
Nach der Bestimmungstabelle von Gebien muß P. ai nach 4-cornis Geb. eingereiht werden.
Länge: 3,3—3,6 mm. Breite: 1,4—1,5 mm. 3 && 19. Patria: Luzon Manila leg G. Boetzsche Okt. 1913 in coll. Gg. Frey.
0 8
Pentaphyllus tongatabuensis n. sp.
Diese interessante Art aus dem ozeanischen Faunengebiet 4 ähnelt sonderbarer Weise sehr den afrikanischen Arten der Gat- tung Pentaphyllus, besonders dem P. seriepilosus. Sehr kurze Fühler, Stellung der Hörner und kurze Form. Sehr kurz elliptisch, das. sanze Tier dunkelbraun einfarbig nur die Fühler sind etwas heller.
| | Oberscite ganz fein anliegend, matt glänzend. | Kopf des 3 trägt zwischen den Augen zwei quergestellte zahnförmige Höcker, die in der Mitte ‚der Augen mit einer Augenleiste beginnen, diese Leiste setzt sich bis zur Spitze des
Höckers fort, die Höcker sind aber quergestellt. Die Höcker selbst
sind ebenfalls mit einer deutlichen erhabenen Leiste verbunden.
Der Zwischenraum der Augen ist auf diese Weise fast quadratisch schüsselförmig ausgehöhlt, nur der ‘hintere Rand verläuft zur
Stirne flach. Die Verbindungsleiste der Hörnchen bildet die Tren- nungslinie von CGlypeus und Kopf. Clypeus vorne halbkreisförmig
gerundet, Ecken ohne Zähnchen. Vorderkopf fein, kaum sichtbar, Hinterkopf kräftiger punktiert. Augen ziemlich groß, etwas ge- wölbt. Wangen sehr schwach. Fühler sehr kurz, den Vorderrand des Halsschildes nur wenig überragend. Glied eins bis vier ‚sehr kurz, so breit wie lang, fünf bis sechs breiter als lang. Die fünf- sliedrige Keule ist uch kurz und breit, das Endglied klein, rund-
lich. Die Augen stehen auf der Unterseite sehr nahe beieinander
und lassen nur einen kleinen Zwischenraum frei. |
Halsschild quer, viel breiter als lang, vorne ungerandet und F im breiten Bogen vorgezogen. Hinten am breitesten, Basis gerade, deutlich gerandet, auf jeder Seite befindet sich am Hinterrand nahe der Mitte eine ganz kleine aber sehr deutliche Einbuchtung. Hinter- und Vorderecken völlig verrundet. Seitenrand von oben ; sichtbar, im leichten Bogen nach vorne verengt. Oberfläche nicht stark sewölbt und ziemlich kräftig verworren punktiert. Proster- 4
A a er eeeeereee BER: ge
”
PIOR N en
- Kulzer: 3. Beitrag z. Kenntn. der Tenebrioniden 45
num wie bei den anderen Arten im großen Bogen vorne ausge- schnitten und sehr kurz. zwischen den Hüften sehr schmal und E steil abfallend.
| Flügeldecken stark gewölbt, Seitenrandkante nur an den Ä Schultern von oben sichtbar. Die Flügeldecken sind sehr kurz, 5 fast parallel, im letzten Drittel am breitesten. Oberfläche etwas
kräftiger als der Halsschild und verworren pünktiert. Da die ; Flügeldecken durchscheinend sind, erkennt man die Reihenflecken von unten her. | Unters eite ist kahl slänzend, ziemlich stark punktiert, Beine sehr kurz und schwach, Inbenaffnet: mit ganz feinen gelben | Härchen bedeckt, besonders die Vorderschienen. En. Diese Art dürfte im Catalog nach P. pygmaeus zu stellen sein. \ Länge: 3—93,1 mm, Breite: 1,5— en. 3 &@ Patria: Tongatabu Ex Tns, in coll. Gg. Frey.
Neubeschriebene Arten und Abänderungen im _ Gebien Catalog in dieser Arbeit.
Tribus Eutelini Er Nodotelini wird zu Misolampini gestellt. Gattung Cyrtotyctus Kolbe = Untergattung zu Hyboproctus Kolbe. Gattung Ambigatus Fairm. — Untergattung zu Achanius Er.
; \ / \
ee. Een Neue Arten.
Hyboproctus cyrtotychiformis nov. Sp.
a . migroperlatus & % Bechynei "NH
5 Ertli | »
& ER Simonsi 2 N si Kochi » Cyrtotyche Freyi » | x Gebieni ”
„„ „». Dan Soni >
Fe Roseni 5
nee tuberculatus 4 Cophodema Gebieni 4 Myrmecodema Kochi E: Achanius minutus » obscurus 5 t Ns peruensis S Adranius Subgen. Ambigatus bicolor nov. sp. y | 234 = rhinosomoides nov. Sp.
em Museum Ge. Frey,
f 6
ea Y
Toximum formosan 2 Cryphaeus .cafifrons Cryphaeus dissolutus 'nov. sp. Pentaphyllus tonkinensis nov. sp. P entaphyllus tongatabuensis nov..sp.
Y " ala ” + x Ri; LERY %, # s . N # j j ; N & NV / 5 % ‘ w 1 ’ + A jr ” ”
J. Bechyne: Chrysolina (Chrysomelidae) 47
7° Contribution a la CGonnaissance du Genre Chrysolina
Motsch. (Col. Phytophaga Chrysomelidae).
Par le Dr. Jan Bechyne, Mus. G. Frey. Munich.
Le present genre, catalogue ordinairement sous le nom de Chrysomela, est bien riche aux especes qui peuvent etre divisees aux plusieurs sroupes autonommes ayant caracteres des sousgenres. En observant les auteurs anciens on voit que pour le caractere le plus important on a pris le degre du developpement des ailes. Ce caractere est certainement bien important meme au sens phyllo- genetique, mais les lignees d’evolution du present genre ne sont guere aussi simples que l’on a pense. On peut observer chez plusi- eurs groupes aux memes lignees d’evolution qu’il y a des especes ou meme des races different entre eux meme par le developpement des ailes. |
Meme Weise a arrange quelques especes ailees parmi les apteres et, au contraire, les apteres parmi les ailees. Chez le Chr. hyperici, la race typique est parfaitement ailee tandis que la subsp. daghestanica est brachyptere a venation reduite. Les 3 es- peces tres voisines. (Chr. orientalis, Chr. halysa et Chr. sahlbergi) different entre eux par la forme des ailes:. une est microptere, l’autre brachyptere et la troisieme est macroptere a venation par- faitement &voluee.
Comme deuxieme caractere important on a indique la posi- tion de la foveole setigere des angles anterieurs du prothorax. L’examination des nombreux individus m’a persuadee que ce ca- ractere est variable individuellement car les angles anterieurs du prothorax sont depourvus du mucro*). Chez les Chrysolina, cette foveole est toujours presente, mais elle se trouve souvent au bord antero-interieur des angles anterieurs n’etant pas visible du dessus. Il est certainement interessant que chez les deux especes tres voisines — Chr. rossia et Chr. gypsophilae — la position de cette foveole est extraordinairement variable, parfois nettement visible du dessus, parfois semblablement absente: en plus, ces deux es- peces forment des hybrides (decrits sous le nom de Chr. limitata).
*) Ce caracıere est important chez plusieurs genres de l’Amerique du Sud (Desmogramma, Stichotaenia, Aeneolucentia, etc.).
Entom. Arbeiten aus dem Museum Ge. Frey, Bd. 1. 1950.
N
du: prosternum, comme caractere principal. Les episternes sont parfois entierement plans ou legerement sillonnes, parfois carenes.
EIER I
J’ai pris un autre caractere, c’est a dire la forme des Episternes
Par ce caractere, le genre est divise en deux grands groupes avec
Pexception des Chrysolina s. str. (Chr. staphylea) chez lequel ce caractere est variable indıviduellement. Mais cette varıabilite affırme en realite P’importance de ce caractere au sens Pay he
et comme caractere principal des Chrysolina s. str. ıl faut Enumerer
tout d’abord cette particularite. A)
Cest le dimorphisme ‚sexuel qui offre un — ou mieux un
sroupe des caracteres bien importants. Ce sont les palpes, les tarses, le dernier segment abdominal, ete., qui se trouvent sous
influence de ce caractere.
Un bon nombre d’entomologistes n’aime pas ces caracteres,
car il est impossible d’idenfier les speeimens uniques. Mais dans
le sens phyllogenetique ıls representent des criteria vraiement importants, montrant immediatement le degre de la specialisation et en meme temps le degre d’evolution. Naturellement pour la determination propre des especes et des varietes des faunes lo-
cales il est toujours preferable d’enumerer les caracteres secon-
‘ daires. absolument suflisants pour identification. L’introduction
des sousgenres n’a pas importance pour les etudes locales (comme
chez les Carabus, Aphodius, Atheta, etc.).
Comme un caractere tres important je veux signaler la po- 'sition des cavites antennaires. Celles-ci se trouvent parfois direc-
tement au milieu entre le bord proximal de F'oeil et de Vangle
externe du elypeus, parfois elles sont forternemt rapprochees au
bord externe du celypeus,.
\
*) Presque chez tous les groupes renfermant les lignees differentes d’evolution et les lignees paralleles (dans le cas que ce sont les formes recentes) on peut observer certaine variabilite individuelle d’un ou des plusieurs carac- teres etant autrefois sans variabilite; p. e. le Phytodecta rufipes est tres constant en coloration (les varietes sont extrömement rares), mais la colo-
ration de Phytodecta viminalis est tres variable: la sculpture de Timarcha goetlingensis est tres constante, mais elle est bien variable chez la race splendorifera; les dimensions de Caccoscelis lucens, sont fort peu variables, mais chez le C. marginata, elles sont variables de 6a 23mm de longueur. On peut noter egalement la variabiılite de longueur des antennes chez 3 plusieurs Cerambycides ou la grosseur de la tete chez les Langurides, des mandibules chez les Lucanides et autres caracteres du sexe (protu- berances diverses chez les Coprophages, Dynastides) la pr esence ou absence 3
des yeux chez la m&me espece (Ptiliides). eic.
| e > J Bechyne EChrysolin Chrtereielidie) 49 N La forme du prothorax est moins importante, etant souvent ‘variable individuellement (Chr. varians) mais oflrant parfois des caracteres pour separer facilement des especes d’un sousgenre.
m. La coloration est importante surtout chez les groupes africains 3 (Polysticta et Naluhia). Ce dernier est A coloration tout A fait
w- “ _ particuliere, composee de taches asym6triques aux elytres. e- I faut egalement adjoindre que le genre Chrysochloa peut
etre conserve comme un genre propre seulement du principe de Ja continuite, ne representant, en realıte, que quelques sousgenres 4 voisins aux Menthastriella, car quelques races de Chrysochloa gloriosa i ressemblent entierement au Chrysolina herbacea n’en different que par la ‚forme de lorgane copulateur et par la forme des palpes maxillaires. Je pense qu’il soit mieux de conserver les Chrysochloa comme genre A cause de ses conditions bio-&cologi- - ques et nomenclatoriques.
Distribution geographique.
Les Chrysolina se trouvent dans toute la region holaretique. & orientale (sauf les Philippines?) et ethiopienne. Toutes les autres u especes enumerees au Catalogue Junk-Schenkling parmi les „in- certae sedis‘“ A provenience differerente de la mentionnee ci-dessus
_ viennent se placer a des genres les plus diverses, meme n’appar- tenant pas dans la tribu des Chrysolinini. Quelques especes pale-
= arctiques appartiennent au genre Crosita et le Chr. jastuosa a un _ genre propre (Dlochrysa). La plupart des ao est limitee E- seulement aun certain area de distribution ou meme parfois 2 limitee ‚de conditions g6ophysiques (groupes montagneux). Aucun _ de ces sousgenres n’est pas represente dans toute la zone de la £ distribution du genre. Goncernant la faune europeenne, la plupart
‚des sousgenres (sauf les montagneux ou de la Mediterranee oc- 'cidentale) est richement representee dans l’Asie centrale et orien- File Ce sont, en partie majeure les formes ailees, insignees de e type de la distribution.
Quelques especes &taient sous l’influence des periodes glaciales =“ est bien pereepähle aux un formes recentes, surtouf
Phyllogenie.
HH est vraiement difficile d’expliquer les aflinites du present genre aux genres voisins, car, malheureusement, aucun d’eux
4
RE N Ari a a EI BRATEN TE 4
50 ”> Entom. Arbeiten aus dem Museum Gg. Frey, Bd. 1, 1950.
n’etait pas examine plus profondement. Il est egalement diflicile
de dire est-ce que les Chrysolina (limites actuellement) ne sont-
ils pas polyphylletiques? Au mois les Polyspila et Pierryvettia sont bien eloignes d’autres et plusieures especes des Calligrapha de
l’Amerique du Nord sont bien voisines aux certains Chrysolina. Dans tous les cas, on peut dire que les especes de ce genre sont
fort heterogenes en les comparant, par example avec les Beute: Desmogramma, Zygogramma, Timarcha, etc.
Quelques groupes sont tres aberrants a cause de la confor- mation particuliere de Porgane copulateur du mäle (Ovosoma, Pleurosticha). Le Caudatochrysa semble representer, a premiere vue,
un genre propre ä cause de la presence d’une sorte d’ovipositeur
chez les femelles, mais le me&me sexe des Anopachys ofire des vestiges de ce caractere.
Je regrette de ne pouvoir pas donner une vue totale sur les Chrysolina.. Je n’en connais toutes les especes et il m’est im- possible d’identifier leur position systematique d’apres les des- eriptions. Il existe encore autres groupes non inclus au present article et c’est pourquoi je n’ai pas donne un tableau dichoto- mique des sousgenres. Neanmoins j’espere de faciliter les etudes ulterieures a mes collegues au moins en partie.
Pour faciliter la classification des anciens Chrysolinini (Rev. de Ent. Rio de Jan. 19, 1948, p. 295) on peut les diviser en deux
trıbus:
1. Pieces laterales et les episternes du prosternum soudes
sans traces d’une suture. Renferme les genres de l’Amerique
’
du Sud et du Centre, incl. le genre Leptinotarsa
Tepe: Doryäberä nie Bechyne: Rev de Ent. Rio de Jan. 21, 1950, p. 115.
Suture episternale du prosternum rudımentaire mais dis-
ID
tincte, en forme d’un nn sıtue a cöte de la base du pro- sternum . | nn 2 Ghrysolgmine se sie:
Type: € hirsoliun Motsch.
Ces deux tribus me semblent &tre naturelles. Les Doryphorini /
sont bien plus specialises surtout suivant les appendices carac- terstiques du sternum et la coloration tres variee. La suture pro- episternale rudimentaire indique les Chrysolinini comme un groupe plus primitif.
Chez quelques especes du genre Calligrapha, provenant de
Or |
a 2 7
l’Amerique du Nord, la suture proepisternale est parfois distincte
h Bechyne : Chrysolina (Chrysomelidae) 51
et, en meme temps, ces especes montrent plusieurs caracteres du Bre Chrysolina.
Genre Chrysolina Motschoulsky.
Ce genre se compose d’un grand nombre de sroupes dont en x 2, 6% 5 plusieurs ont les caracteres des sousgenres. V. Motschoulsky a _ &tabli un tres srand nombre des genres dans sa revision des vrais Chrysomelides (Schrenck’s Reisen Amurl. II, 1860) qui peuvent &tre _ conserves d’une partie majeure comme les noms des sousgenres. Ne possedant pas toutes les formes connues je ne peux pas donner “ une revue totate.
1. Sousgenre Threnosoma Motschoulsky.
Type: Chrysolina helopioides Suflr.
Caracteres principaux:
Se: Epimöres prothoraciques plans sans carene relevee par- courrant leur milieu, parfois avec une faible elevation transversale rapprochee extremement au bord posterieur.
2. Dernier article des palpes maxillaires subegal dans les deux sexes, un peu plus etroit que l’article precedent.
3. Tarses anterieurs du mäle tres larges, premier article aussi— ou presque aussi large que le sommet du tibia correspon- dant, troisieme article a peine plus large que le premier. La brosse du dessous des tarses est entiere dans tous les deux sexes.
4. Dernier segment abdominal du inäle impressionne ou €- margine au sommet.
5. Ponetuation des elytres irreguliere.
6. Epipleures des elytres distinetement declives me&me en ar- riere, bien visibles du cöte.
7. Insectes de la taille grande, ordinairement apteres ou mi-
| cropteres.
3 8. Distribution geographique: Mediterranee et pays chauds de
ir l’Europe centrale.
BE M.P.de Peyerimhoff, eminent entomologiste francais, s’oc-
e - eupait des a: de ce sousgenre et il a publie un tableau synop-
_ tique des especes de Berberie (Bull. Soc. Ent. Fr. 1938, p. 52—55).
E En meme temps ila constate que le groupe des T'hrenosoma d’ap-
res Marseul (adopte meme dans le Catalogue de Winkler) est ar-
_ tificiel. Je donne ci-dessous un tableau synoptique de especes non-
africaines. |
4*
Entom. Arbeiten aus dem Museum Ge. Frey, Bd. 1, 1950.28 ERS.
1.0
IS) ES w Ser
Elytres munis d’un intervalle marginal large, lisse et brillant \ ordinairement legerement convexe, separe du disque d’une \ serie de peints assez reguliere. Götes du prothorax arron- dis. Dessus assez brillant, elytres a intervalles tres epar- ’ sement pointilles. | a 2 | 4
Calus lateral du prothorax len convexe, separe du disque d’une impression large et peu profonde, munie de
quelques ‚points grands.
Disque du prothorax relativement &parsement ponetue, f a peine plus mat que les calus lateraux. Elytres bien plus. f fortement ponctues que le prothorax, ponctuation assez eparse, intervalles plans avec quelques rides fines. our E | 9—12 mm. . . 2.2.2... Chrysolina anceyi sp. geogr.
on Dernier segment abdominal faiblement convexe, legerement &emargine au milieu en arriere. Taille subglo- Dual
OD; Abdomen simple, tarses plus & unällen, taille allongee.
Races geographiques:
j
a (d) Points des elytres peu profonds, prothorax a cötes fortement arrondis, disque finement ponetue sans points grands entremeles. 3
b (ce) Rouge testace, la poitrine et les mandibules ordi- # nairement plus sombres. Ponetuation du prothorax 3 plus dense, taille plus grande, de 10 : a 12 mm.
Se ‚ subsp. anceyi Marseul s. str.
c (b) Denken n prothorax bien plus eEparse, taille.
plus: pefite,. de 9 a Ilmm. subsp. winkleri Breit. # 8. Rouge brun, pattes d’un brun de poix; des- At sus bronze@ vert, intervalle marginal des ely- 4
iwes rouge, 2.0... $$. La coloration metallique est remplacee d’un 3 li ut: 92 0 Sa De} nov.
cötes moins arrondis. disque a bone An find et 1 assez dense, melangee de points plus grands et epars. 4 Goloration comme chez la race typique. 10-12 mm. subsp. pluscula nov. E
Calus lateral du prothorax fortement convexe, separe du® disque d’une impression longitudinale profonde et rugu- eusement ponetude. \
; Si Bechyne: Chrysolina (Chrysomelidae) EN 53
n
Disque du prothorax fortement ponctug, plus opaque que les calus lateraux qui sont d&pourvus de ponctuation. Elytres fortement et assez densement ponctu6s, intervalles plus ou moins inegaux, rugueux vers l’extremite. Corps
= courtement ovalaire dans les deux sexes. Long. 9I—11 mm. Ei . « ci . . z
“ Chrysolina fimbrialis sp. geogr. %Y Ye
" &. Dernier segment abdominal sensiblement convexe Be‘
‚et emargine au milieu en arriere. Races geographiques:
1. Prothorax ayant sa plus grande largeur derriere le milieu, A cötes fortement arrondis et faiblement retrecis en avant. Ponctuation des elytres bien plus forte, confluente ga et la au disque. tiers apical
rugueusement ponctue. | KU a subsp. SilnBhlahs Kakker‘ s. str. Felle race est bien variable en coloration: A. Intervalle marginal ainsi que les epipleu- res des e@lytres rouges. l. Dessus noir ne | Val ab. ltenbichen. Rech 2..Dessus noir bleu . . ... . .f. typique. B. Dessus entierement metallique. Epipleures parfois rembrunis. 3. Dessus bleu noirätre ab. hungarica Fuss. 4. Dessus vivement violace metallique . | ab. manicata nov. ee. : 2. Prothorax ayant sa plus grande largeur a la base, cötes peu arrondis et sensiblement retrecis en avant. £ Elytres plus brillants, ponctuation moins forte et = a | moins dense, non confluente, seulement le sommet
‚extreme est ponctu@ rugueusement. Tete finement ponetuee au clypeus, ponctuation du front et du vertex obsolete. Coloration comme chez lab. red- tenbacheri, avant- corps plus distinetement metallique.
(Fig. a2. 02 ssubsp. avulsa 'Bech. 741) Eiytres avec un intervalle marginal etroit ou nul, mat ou brillant, mais dans ce dernier cas il est ponetue rugueu-
sement.
5 (20) Ponctuation du prothorax forte et assez dense, toujours | tres bien perceptible.
6(9
7)
9 ( 6) Impression laterale du prothorax profonde au moins en
10 (17) Intervalles des elytres pointilles.
16.49)
Entom. Arbeiten aus dem Museum Ge. Frey, Bd. 1, 1950.
Impression laterale du prothorax tres peu profonde, meme en arriere, calus lateral peu convexe. | Bleu metallique. Impression laterale dur prothorax remplacee d’une serie irreguliere de points foveiformes, plus ou moins confluents.
Ressemble beaucoup au Chr. fimbrialis ab. hungarica, plus vivement metallique et les points srands des &Elytres ‘ atteignent le bord lateral extreme. Te&te ponctuee distine- tement. Prothorax ayant la plus grande largeur derriere } le milieu, cötes sensiblement arrondis et retrecis bien plus j fortement en avant qu’en arriere. Elytres partout tres for- 3 tement et profondement ponctues, ponctuation non ru- j gueuse, intervalles brillants et eparsement pointilles. Long. 9—10 mm. Aptere . . . Chrysolina obenbergeri n. sp.
&. Dernier segment abdominal un peu convexe et $ muni d’une petite impression en avant et d’une depression. A en arriere au milieu. ;
Noir a faibles reflets metalliques bleuätres ou verdätres. ä Impression laterale du prothorax entierement obsolete, sans ponetuation frappante. | La plus grande largeur du prothorax se trouve tout : pres ou a la base, cötes arrondis et moins fortement re- E treeis en avant. Ponctuation des elytres seulement un peu plus forte que celle du prothorax, non foveiforme, n’atteig- nant pas l’intervalle lateral qui porte une sculpture com- posee de rides transversales. Taille plus petite, de8ä 9,5 mm. Forme brachyptere. (Fig. 2) . . . Chrysolina weisei Friv. " &. Dernier segment abdominal comme chez le prece- a dent, mais le bord posterieur est Echancere largement et assez profondement au milieu.
ER EEE ne
arriere. Intervalle marginal des elytres depourvu de points grands, pointille et plus ou moins rugueux.
Impression laterale du prothorax faible m&me en arriere, entierement obsolete en avant. Corps d’un bronze metal- lique vif, pattes ordinairement bleues ou violettes. Long. \
10-11 mm... ........ .,.Chrysolina taganaı Bull,
d. Dernier segment en faiblement convexe et legerement impressionne en arriere au milieu.
J. Bechyne: Chrysolina (Chrysomelidae) 55
Sb (11) Impression laterale du prothorax tres profonde en arriere,
faible en avant. Corps noir, parfois avec les reflets metal- liques.
13 (14) Dimorphisme sexuel grand. Dessus noir, vaguement bleu-
‚ätre. Points des Ahr nets, profonds, intervalles sans rides fines. (Fig. 3) . . . . . . Chrysolina milleri Weise.
&. Petit et allonge, de 8& 8,5 mm. Dernier segment abdominal profondement impressionne au milieu en toute sa longueur.
Q. Plus grand et ovalaire, de 9,5 a 10,5 mm. Dernier segment abdominal muni d’une impression obsolete.
14 (13) Dimorphisme sexuel de l’abdomen faible. 15 (16) Avant-corps a reflets metalliques distinets. Points des ely-
tres: non £toiles, intervalles fortement rugueux et vermi- culeux. Long. 9—10 mm. . . Chrysolina maestitialis n. sp.
a ‚Dernier segment abdominal faiblement convexe (eomme les segments precedents), sans traces d’une emar- gination "ou depression. Taille allongee et faiblement con- vexe.
Q@. Taille subglobuleuse, peu allongee et fortement convexe.
16 (15) Dessus entierement noir. Points des elytres moins profonds,
etoiles (les rides fines des intervalles entourant concentri- quement les points srands), intervalles vaguement et faib- lement rugueux. Taille subglobuleuse et fortement convexe chez les deux sexes. Long. 9—11 mm. : Rh
| ER . Chrysolina cribrosa re geogr.
2 Der segment nal convexe et emargine
en arriere au milieu.
Races geographiques:
a. Prothorax a cötes fortement arrondis. Points des elytres beaucoup plus grands (3—4 fois que ceux au disque du prothorax. | BEE
subsp. ihre He S:EStH a. Rebeulation du dessus bien visible au moins diez des femelles . ..... 2.1. iypique: b. Dessus tres luisant, reticulation microsco- pique du dessus a peine visible (sous le grossissement de 60x) chez tous les deux
sexes.. . . .......m. lucidula Apfelbeck.
7 (10)
18 (19)
19 (18)
20.(5)
21 (22)
b (a) Taille plus grande. de 12 a 14mm, ponctuation
b. Prothorax A cötes peu arrondis, mais plua, fürte
ji
ment retrecis en avant. Points des. ‚elytres moins | serres et plus petits, etant env. deux foıs aussi grands que ceux du disque du prothorax .
\
subsp. sirentensis Meier.
Intervalles des elytres sans ponctuation mieroscopique. 4 Calus lateral du prothorax distinctement convexe en toute
Fi N
sa longueur. | ee
Ponetuation des elytres tres eparse, points du prothorax fins. 'Dessus: mat... ve . vor 20.5)
Ponctuation des elytres tres dense, legerement confluente. 4 Dessus brillant, reticulation mieroscopique faible; noir, pattes vaguement bleuätres. Taille courte, ovalaire et re-
latıvement peu convexe. | | ('
Tete distinctement mais peu densement ponetuee. “ Prothorax ayant sa plus grande largeur avant la base. cötes arrondis et retrecis plus sensiblement en avant qu’en arriere. Calus lateral dietinctement convexe et i- | mite du disque d’une impression qui est tres profonde | en arriere. Elytres sans intervalle marginal distinet, pone- tuation tres serree, composee de points plus grands et plus petits melanges, intervalles etroits et inegaux. Long.
95 -Wmm.: ... 2.2. er Ohrssolne joliveti n. sp.
3. Cinquieme segment abdominal convexe et distine- x 3
5 Di 3
tement deprime en arriere au milieu. N ' Q. Elle m’est inconnue. | ER 4 Ponetuation du prothorax fine, parfois a peine distinete. | Elytres eparsement ponctues. Ponetuation du prothorax bien distinete et eparse. Paties E noires ou brunes, ordinairement legerement bleuätres. RE Taille robuste, courte et fortement convexe, elytres ven-. tens. A & Chrysolina inflata Sp. geoBt. Races ee 2 a (b) Taille plus petite, de 10 a 12 mm, ponetuation gene-
N
rale plus fine, &lytres A intervalles ä peine ondalec} 3 |
Calus, lateral du prothorax completement evolue. subsp. inflata Weise S. sr,
generale plus forte. Intervalles des elytres me Formes africaines.
er J : Bechyne : Chrysolina (Chrysomelidae)
e (d) Calus lateral du 'prothorax completement &volue. Elytres regulierement arrondis aux cötes.
subsp. vitiosa nov. d (ec) Kelns lateral du mohongk convexe seulement en arriere, etant limite d’une impression tres profonde.
a sensiblement dilates dirriere le milieu. 1 en subsp. extricata nov. 22 1) Pattes ‚tres brillantes, din beau bleu ou violet metallique 00. tres vif. Taille moins convexe, plus allongee, elytres non
e 22% ventrüs. x 23 24 Elytres I ment et finement ponctues, leur ponctuation
plus fine ou presque de la meme qualite comme celle du
. prothorax. Ponetuation du prothorax dense. AR
er SDR GE Chrysolina obscurella sp. geogr ' Races g6ographiques:
a (d) Dessus noir, tres mat; ponctuation des elytres dense.
b (e) Plus petit, de 8 a 10 mm, elypeus plus densement ponctue au le front. Calus lateral du prothorax = limite meme en avant de points grands. ln
laterale bien profonde a la base.
ea REEL HR
E: a... seNu.„subsp. obscurella Suhe s. str. .. Dernier segment abdominal impressionne au on en arriere.
E c (b) Plus grand, de 9 a 12,5 mm plus fortement ponc-
tue. Clypeus ordinairement a seulpture aussi dense
que le front. Calus lateral du prothorax limite en = avant seulement de quelques points grands, impres- Be - nn sion laterale tres profonde a la base, cötes moins s arrondis. (Fig. 4) . . . . subsp. pelagica Chevrol.
&. Dernier segment abdominal bien plus fai-
An iR
blement impressionne en arriere au milieu.
d (a) D’un noir bleu, assez brillant (beaucoup plus brillant que les races precedentes). Ponetuation des elytres bien plus Eparse qu’au prothorax. Ne
Ba subsp. remigrata nov.
Q. Deschen) segment abdominial profondement
sillonne longitudinalement au milieu. Long. 10 mm. % | Q. Elle m’est inconnue.
24 4 (23) Ponctuation du prothorax obsolete, celle des elytres bien 2 eh en forte mais &parse. Dessus noir & faibles reflets pour-
= Be pres, mat, soyeux. Calus lateral du prothorax convexe
er Ben
58 _ Entom. Arbeiten aus dem Museum Ge. Frey, Bd. 1, 1950. |
seulement en arriere, limite d’une courte InpEoBN assez profonde a la base. Elytres le plus souvent a intervalles“
vaguement ondules. Long. 10—12 mm. | Sei. Chrysolina helopioides sp. g6ogr. Base ea
a) Cötes du prothorax fortement arrondis, ar dh: E
paralleles au tiers median. subsp. helops Su, s. str.
b) Cötes du prothorax faiblement arrondis, elytres un } peu plus fortement convexes, faiblement, mais re-
sulierement arrondis z aux cötes. (Fig io. .
DD)
la 4a Ja ab 1 a in En Br Bech. Bosnie: Glamot). 2. Chrysolina weisei Friv. (Transsylvanie: Grosschenk). — 3. Chrysolina milleri
Weise (Karst). — 4. Chrysolina obscurella subsp. pelagica Chevrl. (Provence: Saint
EN SL eur
Martin de Lantosque). — 5. Chrysolina helopioides subsp. korbi Weise (Andalou- 3
sie: Algeciras). — a vue dorsale, b vue laterale.
Chrysolina anceyi sp. geogr.
a) subsp. anceyi Marseul s. str. — Syrie: Libanon (coll. Hlis-
A
nikovsky). — Palestine: Haifa (Reitter, coll. Achard, an: Nat. Pra-
gue; Mus. G. Frey).
Bibl.: Breit: Kol. Rundsch. 8, 1919; :P: 18. he,
b) subsp. winkleri Breit. — Syrie: Beyrouth (ex coll. Winkler, Mus. Nat. Prague, cotypes; ibid., 20. 4. 1936 Se Frey Ist., type de l’ab. praestantialis, Mus. G. Frey),
Bibl.: Breit: 1. c. p. 18 .fig. 8.
Deux exemplaires concolores a l’ab. praestantialis (mäles) ont.
ete captures par M. W. Wittmer au Libanon: Hasrum, 1500 m,
19. 4. 1935 (Mus. G. Frey). Ils different de la forme de Beyrouth. | par la taille plus allongee et plus grande en 5 mm au lieu de e
9—9,5 mm).
ce) subsp. pluscula nov. — Mesopotamie: Baghdad (e oll. n char 4
Mus. Nat. Prague, exempl. typiques).
#
£
J. Bechyne: Chrysolina (Chrysomelidae) 59
Chrysolina fimbrialis sp. geogr.
a) subsp. fimbrialis Küster s. str. — Moravie, Slovaquie, Au-
_ triche inf., Hongrie, Roumaine; Ttalie du Nord: Friuli (coll. Flei-
Ei scher, Mus. Nat. Prague); Treviso: Monte Grappa. 10. 6. 1897 (coll. - J. Daniel, Zool. Staatssammlung München). | L’ab. redtenbacheri est dominant en CSR: Vab. hungarica en
Hongrie.
‚Bibl.: Apielbeck: asnik Bosn. Heit 34, 1912, p. 248. : Wiss. Mitt. Bosn. Herz. 13, 1916, p. 367. Porta : Fauna Col. Ital. IV, 1934, p. 285. | : id. Suppl. II, 1949, p. 284. Bechyne : Ent. Listy Brno 9, 1946, p. 109, fig. 1. b) subsp. avulsa Bech. — Bosnie: Glamo& (Mus. Nat. Prague. H type); Kory&na (O. Leonhard, coll. J. Daniel, Zool. Staatssammlung - München); Zepce (coll. A. Fleischer, Mus. Nat. Prague). — Dalma- tie (Reitter, coll. Hlisnikovsky). Bibl: Bechyne: 1..c..p. 109, fig. 2. Berta . : 1.0.1949, p. 284.
Chrysolina obenbergeri n. sp.
Dedie A M. le Prof. Dr. J. Obenberger
Transylvanıe: Grossschenk (J. Obenberger Igt., Mus. Nat. Pra- gue; type).
| ne weisei Friv. nov. comb.
® Mirasyiyanie: Retyezat (E. Merkl, coll. Stöcklein, Mus. G. Frey :) Szemenik, 1890 (coll. J. Daniel, Zool. Staatssammlung München). ; Le Chr. rufa var. hachysoma Hubenth., dont le type se trouve au Mus. G. Frey, est identique avec cette espece. Le Chr. weisei ‚est certainement tres semblable au Chr. lapidaria subsp. pachyso- 4 moıdes (voisin de Chr. rufa) mais ce dernier en differe manifestu- _ eusement par les epimeres prothoraciques carenes.
Chrysolina tagana Suffrian.
Portugal: Lisboa, 3.2. 1930 (A. Schatzmayr, Mus. G. Frey).
Chrysolina milleri Weise. | ne Carniolie. — Croatie: Nanos, 14. 9. 1924 (Mus. G. Frey). — Her- _ cegovina: Mostar (Vl. Zoufal Igt., coll. Achard, Mus. Nat. Prague). — Dalmatie: Trebinje (Paganetti Igt., Mus. Nat. Prague). — Bibl.: Apfelbeck: Glasnik Bosn. Here. 24, 1912. p. 249. | : Wiss. Mitt. Bosn. Herz. 13. 1916, p. 367. Porta : Fauna Col. Ital. IV, 1934, p. 295.
..Entom. ven u dem Maschen Ei frey Bd. Tr 1950 1 ; & ; ; Eh
Chrysolina maestitialis n. sp. 7
- Italie: Gran Sasso d’Italia, 2000—2300 m, 20.4. 6. 1942 B (Barb. & G. Frey Ist., serie typique au Mus. G. F rey). 4
Chrysolina cribrosa sp. geogr. MB a) subsp. cribrosa Ahrens s.str. — Dalmatie: Zara (Mus. Nat. | Prague): ibid., 1887 (coll. J. Daniel, Zool. Staatssammlung München): 3 Bjelasnica (Dr. J. Obenberger, Mus. Nat. Prague); Ragusa (Zool. Staats- 1 sammlung München); Bocca di Cattaro (Rittm. Matcha, Mus. Nat. Prague). — Bosnie: Volujak Planina (DO. Leonhard, coll. J. Daniel, 4 7.o0ol. Staatssammlung München). — Hercegovina: Orjen Mts. (Gra- bowski Igt., Mus. Nat. Prague); Velez (Mus. Nat. Prague); Mostar, | ‚1904 (coll. Brydl, Mus. Nat. Prague); ibid., (Vl. Zoufal Mus. G. Frey. Mus. Nat. Prague); Nevesinje (VI. vEHeL Mus. Nat. Prague). — Croatie: Crikvenica (coll. J. Fleischer, Mus. Nat. Prague); Sisak (dtto).— Ins. Krk: Rudina, 10.—20. 6. 1937 (F. Stöcklein, Mus. G. Frey).— Istrie: Pola (coll. Achard, Mus. Nat. Prague): Fiume 1888 ER OEL NE, y coll. Hlisnikovsky). Bibl.: Dpabee, Glasnik Bosn. Herz. 24, 1912, p- 248. E | + Wiss. Mitt. Bosn. Herz. 13, 1916, p. 367. ® Porta : Pauna Col. Ital. IV, 1934, p. 285. i
b) subsp. sirentensis Meier. — Decrit comme espece distincte:
examination de l’organe copulateur du mäle m’a persuadee sur Pidentite specifique du Chr. cribrosa et Chr. sirentensis.
Italie: Monte Sirente (Mus. G. Frey); Abruzzi (Reitter, Mus. Nat. E Prague); Gran Sasso d’Italia (Mus. G. Frey); ibid., 7. 1894 (coll. J. Daniel, Zool. Staatssammlung München); Monte Gargano 1906 | (Stolz coll. J. Daniel, Zool. Staatssammlung München); ibid., S. Gio- vani 4. 1907 (A. Kniz Igt., coll. Achard, Mus. Nat. Prague; Hold- haus Igt., coll. J. Daniel, Zool. Staatssammlung München): Aquila # (Piceinini, Mus. G. F rey).
Bibl.: Porta: Fauna Col. Ital. IV, 1934, p. 296.
N die de a sein u ” u
a
Chrysolina joliveti n. sp. DediE a mon ami P. Jolivet, eminent specialiste francais.
France, dept. Ta Montbrison (coll. Achard, Mus. Nat. Pra- gue, type). 2
| Chrysolina inflata sp. geogr. Ei
a) subsp. inflata Weise s. str. — Sicile; «abondant. — a 4 merid.: Napoli? (coll. Salvator, Mus. Nat. Prague). Cette derniere & provenience me semble &tre douteuse. 3
#
Bl, Bechyne: Chrysolina (Chrysomelidae) 61
Bibl.: Porta : Fauna Col. Ital. IV. p. 285. | Peyerimhoff: Bull. Soc. Ent. Fr. 1938, p. 54.
b) subsp. vitiosa nov. — Tunisie: Le Kef, 15. 1. 1928 et 2. 1937 (Dr. H. Normand Igt., serie typique, coll. Hlisnikovsky & Mus. & Frey): Dyr-el- Kef, 31. 3. 1925 (Dr. Rambousek It... Mus. Nat. Prague): ville de Tunis (Mus. G. Frey); Teboursouk B J. Daniel, Zool. Staatssammlung München).
ce) subsp. extricata nov. — Algerie: Constantine (coll. Achard, 4 Mus. Nat. Hragus, type): Batna (coll. Achard. Mus. Nat. Prague). e a‘ Chrysolina obscurella sp. geogr. |
NR a) subsp. obscurella Suffrian s. str. — Italie. Alpı Liguri: : Co- sio di Aroscia, 10. 1941 (Prof. A. Porta Igt. et coll.) Bibl.: Porta : Fauna Col. Ital. IV. 1934, p. 285. e | :l. e. Suppl. II. 1949, p. 284. Bechyne: Ent. Listy Brno 12, 1949, p. 55, fig. 0 et 21.
4 i 5 . * a b) subsp. pelagica Chevrol. — France merid.: Provence (nom-
- breuses. localites). — Italie: Alpi Graje (Mus. Nat. Prague).
_Bibl.: Bechyne: 1. c. p. 55.
Porta :1.c. 1949, p. 284. E c) subsp. ehörate nov. — Italie: Tenda, Alpi Maritt. (Mus. 6. Frey, type). | La coloration de cette race ressemble beaucoup au Chr. pla- typoda; la conformation des tarses, de ’abdomen et de l’organe copulateur du mäle est tout a fait Be |
Chrysolina helopioides sp. geogr.
8 ze a) subsp. ‚helopioides Suffrian s. str. — Andalousie: Ronda (Korb let., coll. Hlisnikovsky; coll. J. Daniel. Zool. Staatssammlung
e München). Chielana, 1890 (Korb Ist., Mus. G. Frey: coll. J. Daniel, Zool. Staatssammlung München).
4 — b) subsp. korbi Weise. — Espagne meridionale: Algeciras
- (eolleetions diverses). r
Cette forme.a ete decrite comme espece propre, mais l’exa- mination d’une serie bien nombreuse m’a persuadee sur l’identite
secifique des Chr. helopioides et Chr. korbi
‚Chrysolina (T'hrenosoma) rubrierus Desbr. Cette espece (rubrica des Catalogues) soit determinee ordi- nairement comme le Chr. vermiculosa Mars. Cette derniere quj m’est inconnue, en differe a M. Peyerimhoff qui a examine
62 Entom. Arbeiten aus dem Museum Gsg. Frey, Bd, 1, 1950.
Chrysolina (Threnosoma?) platypoda n. sp.
Hab. France merid.: Col du Bleyne (Dr. Obenberger lst.. Mus. Nat. Prague, type).
Long. 9,5 mm. Je ne connais qu’un seul mäle.
Noir bleu, dessus plus noirätre, allonge, peu convexe, peu brillant. | :
Tete eparsement (clypeus plus fortement ponctue) sillons ocu- laires en forme d’une .‚S“, sillon clypeal tres profond. Antennes atteignant le calus humeral des elytres, &paissies vers le sommet.
Dernier article des palpes maxillaires un peu plus grand que le
precedent, non comprime.
Prothorax ayant sa plus grande largeur a la base, cötes faible- ment arrondis et peu retrecis en avant, calus lateral convexe en toute sa longueur, large, sillon lateral profond en arriere, substitue en avant de points grands. Surface, incl. le calus lateral, couverte de points aussi forts qu’a la tete, mais bien plus densement situes.
Elytres irregulierment et densement ponctues, points grands et petits entremeles, a peine confluents. Intervalle marginal distinet, pointille. Dessous moins brillant. Dernier segment abdominal pro- fondement sillonne au milieu en toute sa longueur, tronque au sommet et legerement bisinue. Pattes robustes, premier article des tarses anterieurs bien plus large que le sommet du tibia cor- respondant, aussi large que le deuxieme, plus etroit que le troi- sieme. Ailes depassant a peine le sommet des elytres.
Ne connaissant pas les femelles, je ne suis pas convaincu si cette espece soit un vrai Threnosoma Chr. platypoda a les plus larges tarses parmi les especes europeennes. En me&eme temps, la conformation speciale du dernier segment abdominal du mäle et de l’organe copulateur qui est muni d’une @chancrure profonde au sommet, le laissent distinguer. facilement d’autres especes con- nues du sousgenre Threnosoma. Il rappelle un peu le Chr. milleri. dont il differe par les tarses presque deux fois aussi larges, et par la conformation du dernier segment abdominal.
Sousgenre Ovostoma Motschoulsky. Type: Chrysolina coerulea Oliv.
Caracteres principaux:
1. Epimeres du prosternum carenes en toute sa longueur.
2. Dernier article des palpes maxillaires dilate (tres fortement chez les mäles, etant deux fois aussi large que Vartiele precedent) dans tous les deux sexes.
E4
J. Bechyne: Chrysolina (Chrysomelidae) 63
E29: Tarses anterieurs du mäle peu larges, troisieme article le plus large, premier article plus etroit que le sommet du tıbia correspondant. Chez les femelles, c’est le premier article des tarses posterieurs (ou parfois meme des anteri- eurs) qui est muni d’un sillon longitudinal glabre et lui- sant au milieu.
4. Dernier segment abdominal du maäle legerement convexe et faiblement emargine au milieu en arriere. Gelui-ci est normal chez l’autre sexe.
m
Epipleures des elytres tres larges en avant, tres etroits en , arriere et distinctement declives, visibles du cöte.
6. Ponctuation des elytres irreguliere.
Insectes de la taille grande, micropteres.
FE -
Calus lateral du prothorax faible, sillon lateral evolue seulement en arriere. 9. Base des antennes rapproch@e au bord lateral du clypeus. 10. Distribution geographique: Region des Carpathes. les Bal- cans (sauf au Midi), Perse, Oural. Quoique les deux especes europeennes de ce sousgenre (Chr. coerulea Oliv., et Chr. globipennis Suffr.) rappellent beaucoup les _Threnosoma, on trouve beaucoup de caracteres, surtout la con- formation des epimeres du prosternum, qui les ranges dans un 3 sroupe des sousgenres tres different. Les trois especes de l’Oural, decrites par Jacobson (Chr. roddi, Chr. poretzkyi et Chr. kuznetzowi) qui me sont inconnues, appartiennent, probablement, meme aux Ovostoma. _
Bibl.: Bechyne: Ent. Listy Brno 9, 1949, p. 112, fig. 11—18. -E c. 11, 1948, p. 1415.
Chrysolina coerulea subsp. montanella nov. Differe de la race typique par la coloration bleue verdätre et par l’impression laterale parcourrant presque toute la moitie _ posterieure du prothorax (n’atteignant guere un tiers de la lon- _ gueur chez la race typique). Tous les nombreux specimens de _ cette race ne presentent pas aucune variete individuelle aux ca- Tacteres enumeres ci-dessus. |
Yougoslavie: Fruska Gora, 4. 1933 et 1934 (Mus. G. Frey, serie typique). |
Chrysolina coerulea subsp. ehumerosa nov. D’un bleu noir, relativement petit (de 8 a 9mm) et etroit, "elytres non: arrondis aux cötes, A ponctuation assez forte. Pro-
thorax ayant sa plus grande largeur & [a base, cötes sensiblement‘ retrecis en avant et peu arrondis. La base des. elytres est aussi. large que le prothorax, angles humeraux distincts mais non ro eminents. ; i La forme du prothorax en connection avec celle de la base des elytres donne A cette forme un aspeect ötranger Bo les. autres races du Chr. coerulea. Hercegovina: Prenj Planına (Mus. G. Frey, serie ypigue):
Vel. Ctvrstnica (V. Apfelbeck, Mus. G. Frey). | a
Chrysolina globipennis ne euminuta nov.
[ir N
Differe de la race typique par la ponetuation generale du dessus plus forte, par la coloration bleue sombre (comme chez la subsp. deubeli) et surtout par les dimensions (long. 6,5—7, 39mm au lieu de de 8,5—10 mm). Y
Slovaquie: Vys. Tatry, Strbske Pleso Re Bes ova in. coll. Hlisnikovsky, type).
3. Sousgenre Crositops Marseul.
Br Type: Chrysolina pedestris Gebler. Caracteres principaux: al 1. Epimeres du prosternum plans, sans traces d’une carene elevee. . u ö 2. Dernier article des palpes maxillaires a peine © (femelles) ou legerement (mäles) dilate. | i
3. Tarses du mäle tres larges, premier article % plus large: wer, celui des tarses anterieurs plus large quele sommet du tibia correspondant, deuxieme article des me&mes tarses seule- ment un peu plus etroit que le troisieme article. Chez ı les tarses posterieurs du mäle, le premier article est le plus large et aussi long que les deux suivants reunis. Premier article de tous les tarses chez les femelles est muni d’un sillon longitudinal elabre au dessous. 4 4. Dernier aus abdominal du mäle peu convexe et le-. z, ‚gerement &margine au milieu en arriere; normal chez les In A .; | femelles. |
5. Epipleures des elytres larges, distinetement declives, visi- “ bles du eöte. Ponetuation des elytres irreguliere. Insectes de la taille grande, micropteres.
en
. Calus lateral du prothorax large, sensible conv
10.
J. Bechyn&: Chrysolina (Chrysomelidae). 65
limite d’un sillon lateral qui est tres profondement im- pressionne en arriere.
Base des antennes a peine rapprochee au bord externe du elypeus.
Distribution geographique: Altai (Asie centrale).
Ge sousgenre monotypique est Evidement voisin aux T'hreno- soma dont il differe surtout par la conformation des tarses chez les femelles. Au Catalogue de Winkler on trouve encore une autre ‚espece attribuce au Crositops — Chr. sulcicollis Fairm. (= solata Weise, cataloguee parmi les Threnosoma)—qui, en realite, est voi-
sine du
Chr. exanthematica Wiedem. (sousgenre Lithopteroides) par
la ponetuation homogene des Elytres, par les epimeres du pros- ternum carenes, etc. (Penis du Chr. pedestris voir fig. 6).
4. Sousgenre Timarchomima nov.
Type: Chrysolina indica Jacoby.
Caracteres generaux:
T.
2;
Epimeres du prosternum plans, sans traces d’une carene convexe.
Dernier article des palpes maxillaires ovalaire, non com- prime, plus long et plus large que l’article precedent, subegal dans les deux sexes.
Tarses du mäle plus larges, premier article un peu plus large que le sommet du tibia correspondant (qui est peu dilate), allonge, bien plus Etroit que l’article troisieme; premier article des tarses posterieurs est le plus large, aussi long que les deux articles suivants reunis. Les tarses de la femelle sont plus etroits et la brosse du dessous est entiere sans &tre interrompue longitudinale- ment au milieu. Pattes relativement longues et greles. Dernier segment abdominal legerement convexe et tron- que a l’extremite chez le mäle, simple et acumine chez la femelle.
Epipleures des elytres tres larges en avant, distinctement declives, visibles du cöte. | Ponctuation des elytres irreguliere et assez dense. Insectes de la taille intermediaire ou majeure, micropteres. Calus lateral du prothorax distinet, convexe, large, tres fortement dilate en avant; prothorax cordiforme.
Base des antennes fortement rapprochee au bord lateral
du clypeus.
66 Entom. Arbeiten aus dem Müseum Gg. Frey, Bd.1, 1950.
10. Distribution geographique: Les Indes.
Ce sousgenre a des caracteres bien particulieres. La taille rappelle beaucoup les Timarcha du groupe de T. intermedia H.-Sch., par le prothorax etroit et cordiforme et par les elytres ventrus, beaucoup plus larges que le prothorax. Les antennes sont tres greles, longues, depassant le milieu des elytres, articles apicaux allonges, non dilates. Article ongueal des tarses obsoletement bidenticul&E au dessous a l’extremite.
Il est voisin au sous-
genre Timarchoptera Motch.
(fonde sur Chr. haemochlora.
Gebler [Fig. 8]) de Siberie
par linsertion des antennes
| et-par la taille generale, mais Ta
celui-cı a les antennes Epais-
ies s le sommet, le der- 6. BE pedestris sıes ver m S
7. Chrysolina indica Jac. (Monts Pulneys, Ko- nier article des palpes maxil- daikanal). — 8. Chrysolina haemochlora Gebl. laires plus etroit que Y’article (Siberie). — a vue dorsale, b vue laterale. precedent, les epipleuresbien plus etroits, l’article ongueal des tarses sans trace d’une denticula- tion et, chez les mäles, le Preisen article des tarses est plus large que le troosieme.
Les trois especes connues de Timarchomima — Chr. indica J ac., Chr. longicornis Maulik et Chr. clavareaui Chen — sont tres oo? genes.
Bibl.: Maulik: Fauna Brit. Ind. 1926, Col. Chrys., p. 2426,
fig. 8.
Chen: Bull. Mus. Hist. Nat. Paris (2) 5, 1933, p. 381. Chrysolina indica Jacoby. (Fig. 7)
Largement rependu aux Indes: Monts Pulneys, Kodaikanal, Madura, Chambaganor, Travancore (coll. Achard, Mus. Nat. Prague); Pondichery (Zool. Staatssammlung München). | Chez un exemplaire de Hindoustan: Ramnad (coll. Achard, Mus. Nat. Prague), les elytres sont entierement bronzes metalli- ques sauf les epipleures: — ab. ramnadensis nov.
5. Sousgenre Timarcholina nov. Type: Chrysolins templetoni en: Caracteres principaux: 1. Epimeres prothoraciques plans, sans traces d’une carene convexe.
ee al e.
SE Bechyne: Chrysolina (Chrysomelidae) | | 67
2. Dans tous les deux sexes, le dernier article des palpes maxillaires est plus large que l’article precedent.
3. Pattes et tarses conformes comme chez les Timarchomima, mais l’article ongueal est bien plus distinctement biden- ticule au dessous a l’extremite.
4. Dernier segment abdominal du mäle tres faiblement con- vexe, tronque a l’extremite, subacumine chez les femelles.
5. Epipleures des elytres larges en avant, distinctement dec- lives, visibles du cöte.
6. Ponctuation des elytres extr&emement eparse et mus en 8 series longitudinales fortement geminees, (et a une suturale, scutellaire raccourcie et juxtamarginale). Chez
les femelles, on trouve une impression large et assez pro- fonde, oblique, situee derriere les epaules.
I
Insectes de la taille intermediaire, micropteres.
8. Calus lateral du prothorax distinct, sillon lateral entier, fortement dilate en avant, prothorax plus ou moins cor- diforme.
9. Base des antennes a peine rapprochee au bord lateral du
eypeus.
10. Distribution geographique: Ceylon.
La taille generale s’accorde beaucoup avec les Timarchomima. 5 P
Ces insectes sont tres brillants et ıls sont evidement voisins au
sousgenre suivant, ayant l’article ongueal des tarses bidenticule au dessous a l’extremite.e Dans la collection Achard (Mus. Nat. Prague) se trouvent 3 especes:
1®
Prothorax presque ou entierement imponctu£, elytres ponc- tues distinetement seulement en avant. Long. 6—8 mm. 2 Chrysolina templetoni Baly. Beotharax ineht mais fortement ponctue, elytres offrant la ponctuation distincte m&me au sommet. Antennes atteignant a peine le premier quart des elytres. Tete vaguement ponctude, points du prothorax atteignant a peine le calus lateral. Points des elytres tres profonds, a peine diminuant vers l’extremite. Bleu metallique, elytres bronzes. Long. 9mm d’apres Maulik. Ma seule femelle depasse lege- rement 8 mm de longeur. . . Chrysolina ceylonica Maulik. Antennes atteignant presque (femelles) ou exactement (mäles) le milieu des elytres. Tete sans ponctuation, points du pro- thorax sintu&es meme aux calus lateraux. Points des &lytres
5*F
68
Entom. Arbeiten aus dem Museum Gg. Frey, Bd. 1, 1950.
profonds, diminuant rapidement vers le sommet. Impression
posthumerale oblique des elytres distincte meme chez les
mäles, plus faible que chez l’autre sexe (ce qui le separe >
du Chr. templetoni). Bronze cuivreux, elytres bronzes bruns.
Long. 38 6,5; QQ 85mm. . . . Chrysolina mauliki n. sp.
Chrysolina templetoni Baly. Montagnes Nuwara-Elyia, 1892 (E. Simon). Bibl.: Maulik: Fauna Brit. Ind. (Col. Chrysom.) 1926, p. 28.
Chrysolina ceylonica Maulik. Bibl.: Maulik: 1. c. p. 28.
Chrysolina mauliki nov. Bandaramwella, 4000 fts., serie typique. — Je veux dedier cette espece nouvelle au 7 Dr. S. Maulik, eminent specialiste du
British Museum. 6. Sousgenre Pierryvettia nov.
Type: Chrysolina stictica Stäl. Caracteres generaux:
1. Epimeres du prosternum plans, sans traces d’une carene convexe. 0
2. Dans tous les deux sexes, le dernier article des palpes maxillaires est a peine plus large que le precedent.
3. Pattes relativement courtes, tarses subegaux dans tous les deux sexes, premier article plus etroit que le sommet du tibia correspondant et plus &troit que l’article troisieme.. Brosse du dessous des tarses entiere chez les deux sexes.
4. Dernier segment abdominal subegal dans les deux sexes, legerement acumine, plus distinctement chez les femelles.
5. Epipleures des elytres peu larges (ordinairement aussi larges que les episternes du metasternum), horizontaux,
invisibles du cöte au tiers apical.
6. Ponctuation des Elytres Eparse, irreguliere ou arrangee aux series longitudinales gemindes, peu regulieres.
7. Insectes de la taille intermediaire, ordinairement macro- pteres.
6. Calus lateral du prothorax en convexe ou obsoltte, prothorax relativement peu transversal.
9. Base des antennes a peine rapprochee au bord externe du elypeus. | j
10. Distribution geographique: La majeure partie de la region orientale et Chine meridionale.
‘S-
J. Bechyn&: Chrysolina (Chrysomelidae) 69
Ce sousgenre qui je veux dedier a mes amis Mme. Yvette _ et M. Pierre Jolivet, est bien richement represente dans la region _ orientale. Il ressemble un peu aux sousgenres precedents par la _ conformation du quatrieme article des tarses chez quelques es- peces. Les antennes sont plus courtes n’atteignant pas la moitie des elytres, articles apicaux sont sensiblement dilates. Les especes sont facilement a reconnaitre a ses Epipleures presque exactement - horizontaux, invisibles au tiers apical du cöte. Les especes peuvent £tre divisees en trois groupes principaux: 1 (2) Dernier article des palpes maxillaires beaucoup plus etroit que le precedent, dans tous les deux sexes. Quatrieme ar- ticle des tarses fortement denticule au dessous. . . Groupe 1. 2 (1) Dernier article des palpes maxillaires : au moins aussi large que le precedent. 3 (4) Article ongueal des tarses faiblement denticule, tarses nor-
NER. os. Re 7 214Groupesll.
4 (3) Tarses tres are Eeiele aa sans traces de denticula-
on auldessous,-. . ... 2.0... ne. Groupe Il Groupe |.
1 (2) Dessus entierement metallique. Points des elytres au moins aussi grands que les points lateraux du Be ur 8—10 mm. Sumatra, Java, Philippines? .
Bond stictica Stäl. =2() Bionze et Points a elytres fins, m&me plus fins que les points du disque du prothorax. Long. 7—10 mm. En, nn... Ohrysolina sumatrensis sp. geogr. a) Elytres rouges a ponctuation assez @parse. Sumatra. subsp. sumatrensis Jacoby s. str. b) Elytres Sioliees metalliques, beaucoup plus dense- ment ponctues. Borneo (type au Mus. G. Frey). N TE. subsp. borneensis nov. Dans ce groupe vient se , probablement aussi le Chr. ferruginea Hornst. (malaccensis Gmel.), qui m’est inconnu.
Groupe 11.
Ne connaissant pas toutes les especes qui pourraient £tre components de ce groupe, je donne ci-dessous une liste des formes selon le materiel disponible. |
1. Chrysolina madrassae Jacoby. — Indes, Travancore: Wal-
ardi, 5. 9. 1904 (R. P. Favre, coll. Achard, Mus. Nat. Prague);
70 ee Entom. Arbeiten aus dem Museum Ge. Frey, Bd. 1, 1950.
Kodaikanal (R. P. Castets, coll. Achard, Mus. Nat. Prague); Ana-
malı Hills, 4.—5.000 fts., 21. et 26. 6. 1946 (P. S. Nathan, Mus. 1
Nat. Prague); Madura: Chambaganor (coll. Achard, Mus. Nat. Prague).
Bibl.: Maulik: Fauna Brit. India, Col. Chrysom. 1926, p. 32.
2. Chrysolina incostans Wied. (= bonvouloiri Baly, democratica
Duviv.). Indes, Tanjore distr,: Nedungadu, 10. 12.1937 (P.S. Nathan
lgt., Mus. Nat. Prague). | Bibl.: Maulik: 1. c. p. 35, fig. 11.
3. Chrysolina aurata sp. geogr. — Cette espece est tres variable
suivant les localites diverses.
Bibl.: Maulik: 1. c. p. 41. =
%) Chen: Rech. Chrysom. Chine 1934, p. 35. ’
: Not. Ent. Chin. Heude 2, 1936, p. 67.
: Ann. Soc. Ent. Fr. 105, 1936, p, 148.
9. Chrysolina aurata Suffr. s. str. (Khası Hills, Indes). — 9a 9% a vue dorsale, b vue laterale. \ a) subsp. aurata Suffr. s. str. (= separata Baly). (Fig. 9). — Decrit du Nord des Indes. Long. 7—8 mm. — Khasi Hills (coll. Achard, Mus. Nat. Prague); Nilghiri; Kodaicanal (dtto); Madura (Mus. G. Frey); Calcutta (dtto). b) subsp. grutii Baly. — Deerit du Rangoon. Plus petit que le precedent (de 6,5 a 7,5 mm), ponctuation des elytres tres forte. — Tenasserim (coll. Helfer, Mus. Nat. Prague).
c) subsp. foveopunctata Fairmaire. — Decrit comme une espece distincte. Long. 8 a 9 mm. Impression laterale du prothorax tres distincte, disque presque entierement de- pourvu de ponctuation. Points des elytres tres profonds. — Yunnan. — Laos, Haut Mekong: Nam Mia, 1. 5. 1918 (Vitalis de Salvaza, coll. Achard, Mus. Nat. Prague); Vien s Poukha, 3. 5. 1918 (dtto); Tong Lap, 30. 4. 1918 (dtto). — Tonkin: Montes Mauson, avril-mai, 2—3000 m (H. Fruh- storfer, Mus. G. Frey); Than Moi, juin — juillet (dtto).
d) subsp. indosinensis nov. — Ressemble au precedent dont E il differe par la taille plus petite, de 7,5 a 8 mm, par la ponetuation des elytres plus faible et par les impressions laterales du prothorax obsoletes. — Tonkin: Hoa Binh, 12. 1921 (Vitalis de Salvaza, coll. Achard, Mus. Nat. Prague, % type). — Annam (Mus. Nat. Prague). ’
J. Bechyne: Chrysolina (Chrysomelidae) a
Bibl.: Chen: 1. c. 1934, p. 34; 1. c. 1936, p. 146; 1. c. 1936 (Heude) p. 68,
4. Chrysolina aeneomicans Chen. — Yunnan: Vallis flum. Soling-ho (Mus. G. Frey). — Je possede encore un exemplaire, egalement de Yunnan (coll. Achard, Mus. Nat. Prague) qui est entierement rouge testace avec un reflet cuivreux: — ab. rujo- lucens nov. |
Cette espece est facilement a reconnaitre’ par le prothorax a cötes fortement arrondis.
Bibl.: Chen: ll. cc. pp. 35, fig. 38, p. 148 et p. 66.
3. Chrysolina annamensis Chen. — Annam: Pak Lang (coll. _Achard, Mus. Nat. Prague).
Bibl.: Chen: ll. ce. pp. 36. 148 et 66.
Groupe IM.
9) Flytres subopaques, reticulation microscopique distincte sous le grossissement de 40 x; intervalles vaguement pointilles. Bronze uniforme, legerement verdätre.
2 ( 3) Points des elytres assez fins, relativement assez reguliere- ment arranges aux 8 series longitudinales discales gemi- nees et a une scutellaire, suturale et juxtamarginale. Prothorax ayant sa plus grande largeur a la base, cötes faıblement arrondis et retrecis en avant, bord anterieur echancre en courbe tres reguliere, non rectiligne au milieu, disque tres Eparsement ponctue. Long. 7—8 mm.
Chrysolina tonkinea Fairm.
3. 2) Points de Abe plus forts, peu regulierement arranges; dans le cas optimal on peut reconnaitre au moins 12—14 series longitudinales de points, peu regulieres. Prothorax a cotes presques droits, faiblement retrecis en avant, bord anterieur presque rectiligne au milieu, disque bien plus densement ponctue. Long. 7 mm. Ken
sohn se n. Sp.
4(1) Elvines- es elle, reticulation microscopique invisible sous le grossissement de 60 x.
5 ( 8) Points du prothorax assez homogenes, ceux des cötes a peine plus forts que ceux du disque. Elytres a ponctu- ‚ation assez reguliere rappellant .par son systeme la sculp- ture du Chr. tonkinea. Bleu fonce, elytres rouges avec une forte teinte pourpree metallique. Antennes brunnes ou testacees, tete vaguement ponctuee. |
Entom. Arbeiten aus dem Müseum Gg. Frey, Bd. 1, 1950.
6(9
14 ( 9)
Bords lateraux du prothorax (vue laterale) peu declives, points des elytres legerement diminuant vers P’extremite. Taille courtement ovalaire, @lytres env. 1,5x aussi longs que larges, a cötes distinctement arrondis. Long. ”—8 mm.
a. Chrysolina splendidula Fabr. Cötes du toner (vue laterale) fortement declives, sur- tout en avant. Points des elytres beaucoup plus petitsen arriere qu’en avant. Taille sensiblement allongee, elytres » deux fois aussi longs que larges, A cötes droits et sub- paralleles pres du milieu. Long. 9 mm.
a ee Chrysolina Belle n. a Points du raiharak tres heterogenes, ceux situes aux cötes beaucoup plus grands que les discaux. Elytres a ponctuation bien moins reguliere, du m&me systeme comme chez le Chr. vitalisi. Antennes noires. Tete ponctuee dis- tincetement.
Noir ou verdätre, elytres rouges, vaguement metalliques, corps allonge et assez peu convexe. Prothorax a cötes faiblement mais perceptiblement arrondis en avant a par- tir du milieu.
Noir (sauf les elytres), sans refleis metalliques.
Ecusson subquadrangulaire, ponctuation des elytres fine et assez dense, prothorax finement pointille sur le disque, presque lisse, cötes marques de points assez gros. Long. 95mm... ......2.20.0. Chrysolina cheni (nom. nov.)# Ecusson nal en triangle curviligne. Ponctuation des elytres assez forte, prothorax muni de points assez grands (quoique €pars) meme sur le disque. ; nen ea le rn ‚Ohr, bowringi. ab. ern. v0 Bronze, al ou moins verdätre sauf les .elytres qui sont rouges. Tete munie d’une depression large au bord interne des yeux. Intervalles des elytres tres &parsement pointilles. Long. 6—8 mm. (niobe Stal). E ne eo yeah nanlderysolina a Baly. = Ya a Bleu noir, metasternum, abdomen, prothorax (sauf les cötes bleus) et elytres dores verdätres, ecusson plus sombre. a Prothorax a cötes rectilignes, arrondis en avant a partir du tiers anterieur. Corps ovalaire et plus fortement convexe.
Tete Eeparsement ponctuee, faiblement deprimee aux bords internes des yeux, bord anterieur du clypeus droit. Prothorax bien plus fortement convexe transversalement
J. Bechyne: Chrysolina (Chrysomelidae) 23
que chez les especes precedentes, disque Eparsement, cötes densement ponctues, points tres grands. Elytres fortement ponctues (comme chez le Chr. aurata), points vaguement alignes. Intervalles sans acunes traces de ponctuation microscopique. Ailes parfaitement developpes. Long. 7,5 — 89mm... . 2.2... ....Chrysolina auriventris n. sp.
Chrysolina tonkinea Fairmaire.
Tonkin (coll. Achard, Mus. Nat. Prague, cotypes).
Rappelle beaucoup au Chr. aurata, mais ce dernier a les ‚cötes du prothorax sensiblement arrondis, la plus grande largeur du prothorax se trouve pres du milieu ou plus en avant et les tarses sont bien plus robustes a quatrieme article faiblement mais _ distinetement bidenticul&E au dessous a l’extremite.
Chrysolina vitalisi n. sp.
Je veux souvenir a un des excellents collecteurs en admirant ses r&ecoltes magnifiques de !’Indochine.
Annam: Dankia, 26. 10. 1920 (Vitalis de Salvaza, coll. Achard, Mus. Nat. Prague, type).
Chrysolina splendidula Fab.
Au Mus. Nat. Prague, il y quelques exemplaires provenant de Sumatra et de Java qui je rattache ä la diagnose de Fabricius.
Chrysolina helferi n. sp.
Tenasserim (coll. Helfer, Mus. Nat. Prague, type). — In me- morlam. Chrysolina cheni nom. nov.
Il m’est inconnu. Deecrit de Yunnan sous le nom de Chr. lucidula Chen (non Apfelbeck 1912).
Bibl.: Chen: Rech. Chrys. Chine 1934, p. 36. : Ann. Soc. Ent. Fr. 105, 1936, p. 149. : Not. Ent. Chin. Mus. Heude 3, 1936, p. 69.
Chrysolina bowringi Baly. | Chine meridionale: Hong-Kong. — Yunnan. — Tonkin: Hoa - Binh, 12. 1921 (Vitalis de Salvaza, coll. Achard, Mus. Nat. Prague; _ Hanoi (coll. Hlisnikovsky et Mus. G. Frey). — Laos: Son (coll. _ Achard, Mus. Nat. Prague). La variete semble &tre dominante a Annam (Mus. Nat. Prague).
Bibl.: Chen: ll. ce. pp. 37, 149 et 67.
74 Entom. Arbeiten aus dem Museum Gg. Frey, Bd. 1, 1950. 5
Chrysolina auriventris n. Sp.
Laos: Luang Prabang, Ban Nam Mo, 30. 3. 1918 (Vitalis de
Salvaza, coll. Achard, Mus, Nat, Prague, serie typique); Haut Me-
kong, Ban Quang (dtto). — Annam (Mus. Nat. Prague).
Au present groupe vient se placer aussi le Chr. stevensi Baly
(Maulik: Fauna Brit. Ind. Col. Chrysom. 1926, p. 39) de Burma,
Bengal et Assam dont je ne possede qu’un exemplair en mauvais-
tat, provenant de Calcutta (Mus. G. Frey) O’est le Chr. helferi
qui est voisin de cette espece. Il a une microsculpture distincte
aux cötes des elytres en avant et le premier article des antennes
est noir (le seul conserve) et la ponctuation elytrale est comme
chez le Chr. splendidula. La taille est fortement allongee.
7. Sousgenre Menthastriella nov.
Type: Chrysolina herbacea Duft. i
Caracteres generaux:
1. Epimeres du prosternum plans sans traces d’une carene convexe. |
2. Dernier article des palpes maxillaires un peu plus large
. que le precedent, subegal dans tous les deux sexes. 3. Tarses du mäle sensiblement dilates, troisieme article le
plus large, premier article un peu plus etroit que le som- met du tibia correspondant. Chez tous les deux sexes, la
brosse du dessous des tarses est entiere (sauf parfois a la base du premier article chez les femelles). 4. Dernier segment abdominal du mäle legerement convexe et tronque a l’extremite. 3 5. Epipleures des elytres relativement peu larges, strietement horizontaux au tiers apical, et, en me&me temps, invisibles du cöte. | 6. Ponctuation des elytres dense et peu reguliere.
=
Insectes de la taille intermediaire, macropteres.
8. Base des antennes legerement rapprochee au bord externe
du elypeus. 9. Calus lateral du prothorax nul ou faible. 10. Distribution geographique: Europe, moitie -occidentale de
l’Afrique du Nord, pays occidentaux de l’Asie jusqu’au
NW des Indes.
Outre la conformation des Epipleures des elytres, c’est la co- loration vivement metallique qui donne un aspect particulier ace sousgenre. Il differe du pre&cedent par l’article ongueal normal,
D-
J. Bechyne: Chrysolina (Chrysomelidae) 75
par le dernier segment abdominal tronqu& chez les mäles et par
la ponectuation du dessus dense, non foveoiforme. Les especes
vivent aux especes diverses de Mentha. Les especes suivantes etaient Etudiees par mon &pouse Bohumila :
1 (6) Calus lateral du prothorax nul ou presque nul, sillon late- ral indistinet. Prostethium brillant sans reticulation micro- scopique perceptible. Dernier segment abdominal du mäle legerement convexe, bisinue au milieu en arriere, muni en avant d’une fine ride longitudinale.
2 (d) Calus lateral du prostethium tres etroit en forme d’une carene. La surface du prostethium plus ou moins largement et fortement rugueuse transversalement, surtout pres du ‘calus lateral. _
Les deux especes suivantes sont assez difficiles a iden- 'tifier chez les specimens ä dimensions intermediaires, pro- venant du cöte occidentale de la Mediterranee et de Sıcile. Il faut toujours examiner les organes copulateurs des mäles.
3 (4) Taille plus petite, de 6 a 8,5 mm. Articles 5—7 des anten- nes graduellement epaissis. Ponctuation generale Es fine, surtout au prothorax. (palustris Suffr.) Ki:
FEN Chrysolina viridana sp. geogr.
Races geographiques:
a) Taille relativement plus grande (7”—8,5 mm) et plus
allong&e, aspect general ressemblant au Chr. herbacea. Ponctuation des elytres plus dense. Vert metallique, legerement dore ou bleuätre sans presenter les va- riations de couleur sauf l’exception suivante (stricte- ment locale) (Fig. 11)... . . . . subsp. chloris Lucas. 1. La coloration est doree cuivreuse. Se trouve seulement a Algeciras Tas
ab. Deren nov.
b) Taille ler a (6 7, 5 mm) et plus courte; aspect
general ressemble beaucoup au Chr. varians. Ponch
ation des elytres bien plus fine. Coloration tres va-
riable, les specimens verts sont rares. (Fig. 10).
subsp. viridana Küst. s. str.
1. Vert, enert bleuätre REN ab. doors ı nov. 2. Vert re BENE ee. .typigue-
c) Vert olivace parfois tres nbre (sardoa ne les Ca-
&
taloauesy ne: ...%..,..004..... ab. 'sardea, Weise.
{
f
Entom. Arbeiten aus dem Museum Gg. Frey, Bd. 1, 1950.
\
d) Cuivreux, plus ou moins dore ou pourpre. ab. aurocuprea Fairmaire.
I i : | & s a) ’ Y
10a 105 la); 11h 12a 125 13a 14a. "15a } 10. Chrysolina viridana Küst. s. str. (Gorse). — 11. Chrysolina viridana a subsp. chloris Luc. (Sieile: Syracuse). — 12. Chrysolina herbacea Duft. ä s. str. (Boh@me: Pisek). — 13. dtto. (Moravie bor.). — 14. Chrysolina ;
herbacea subsp. recticollis Motsch. (Caucase: Ordubad). — 15. Chryso-
Rh
lina herbacea subsp. talyshana nov. (Talysh). — a vue dorsale, b vue laterale. N Taille bien plus grande, de ?” a 11 mm. Article 6 et 7 des antennes abruptement dilates en les comparant avec le cin- R qieme article. Ponctuation generale plus forte, a du pro- 3 thorax toujours tres distincte 5 hrysob horbaden Sp. ee : Re ne h a) subsp. herbacea Duft. s. str. (Fig. 12 et 13). — Elytres a ponctuation assez forte et fort peu reguliere. Tres k variable en coloration: 3 I. Dessus brillant. | j 1. Vert, legerement dore. (fulminans Suffr., $ ex p., semiglobosa Reineck, blanda Motsch.). N RE U f. typique. 2. Vert olivace, tres vif. a n ab. solistima nov. 3. ee. gie ou moins dore Vera , Suffr. ex \ .. cribellata Motsch.) . 4 ab. resplerdens Suffr. x . Vert avant-corps pourpre cuivreux. ab. thoracica (Gistl i. 1.) nov. # 3. Pouspre cuivreux. (fulgida Motsch,. ?ignita
Oliv). ab. cupreopurpurea Costa. 6. Bleu, In verdätres. . . ; | BE ab. - Weidenbäl Ä 7. Entierement bleu. . . ab. durabilis nov. 8. Violace. . . ... . .. ab. exspectata nov.
b)
5 (2) Calus
RER AEL . a “ ki
5). Bechyne: Chrysolina (Chrysomelidae) Tan
I. Dessus mat. 9. Dessus bronze cuivreux (cuprea Joliv.). a ab. tolossana‘ Buyss. 10. Dans noir, teinte du bleu Re. ab. cyaneonigra J ale Id Deisug noir, teinte du vert. Am: ab. elaverensis Buyss. 12; Dein Ana sombre ab. croatica Weise. subsp. recticollis Motsch. (Fig. 14). — Differe de la race typique par la taille moins allongee et plus petite (& — 9,5 mm), par les elytres plus regulierement ponctues et surtout par la ponctuation du prothorax qui est fine et plus dense. En m&me temps, les cötes du prothorax sont droits et subparalleles a la moitie basale sans traces de sinuosite avant l’angle posterieur. Chez la race, typique, le prothorax a sa plus grande largeur avant la base; chez la sousespece presente, elle se trouve directement ä la base. subsp. talyshana nov. (Fig. 15) — Comme le precedent, mais beaucoup plus grand (de 8,5 a 11 mm) et les ely- tres sont subparalleles pres du mileu. Vert dore, parfois teinte du cuivreux ou du bleu. | subsp. caucasica Motch. — Differe de la race recti- collis par la taille extraordinairement etroite (et for- tement allongee), subparallele. Ponctuation generale bien fine. subsp. alacris nov. — Differe de la race typique par le dimorphisme sexuel faible concernant les dimen- sions du corps et par la ponctuation generale plus faible et plus &eparse. Cötes du prothorax arrondis, ponetuation du disque de ce dernier assez homogene. Vert bleu avec les faibles reflets verdätres. La subsp. caucasica en differe par les elytres a cötes subparalleles et par les cötes du prothorax tres faiblement arrondis.
lateral du prostethium plus large. La surface du ‚prostethium est tres brillante, lisse, sans traces de rugosites transversales. . . . . . . Chrysolina coerulans sp. geogr.
Races geographiques: a (b) Points des elytres a peine diminues vers les cötes
et vers le sommet. Long, 7—8,5 mm. (Fig. 16, 1)... ........ subsp. coerulans Scriba s. str.
78
Entom. Arbeiten aus dem Museum Ge. Frey, Bd. 1, 1950.
b (a) Points
. Dessus violace, plus ou moins bleuätre
(oblonga Duft., violacea Schall., vitellina Scdirank) . . a2 en lypıgne, Dessus vert, la base et trois bandes longi- tudinales du prothorax, le bord marginal des elytres plus ou moins, la suture et une bande longitudinale sur le disque d’un beau bleu ou violet.. . . . ab. starhoni Reitter.
. Comme le precedent, mais la coloration
fondamentale doree plus ou moins cuiv- reuse, ecusson et le premier intervalle des elytres et la base du prothorax violets, deuxieme intervalle bleu, bande discale verdätre. . . . . . .... ab. adameki nov.
{ Elytres unicolores a bandes elytrales dis- colores entierement ou presque entiere-
ment eflacees (sauf la commune suturale). Le prothorax est parfois a coloration dif- ferente, les elytres sont d’un vert metalli- que dore, parfois a reflets bleuätres ou euivreux. . ....... „ab. evitiata. nov.
. Entierement (ou presque entierement) noir
olivace. . . . . ab. olivaceonigra Fleischer.
des elytres fortement diminuant vers les
cötes et vers le sommet.
(f) Taille grande, de 7 a 8,5 mm.
€ d (e) Ponctuation du prothorax et des elytres forte.
Prothorax brillant au moins A la moitie basale. Coloration comme chez l’ab. adameki.
. subsp. uzbekorum nov.
e (d) Poren u prothorax et des elytres fine, pro- thorax entierement opaque a reticulation micros- copique distincte. |
t
Bee shlendon ed Motsch. Dass pourpre, la suture et la bande dis- cale des elytres d’un bleu violace, base et deux grandes taches laterales du prothorax et trois bandes discales des elytres (dont deux entourrant la bande bleue discale, la troisieme situce pres de la suture) dores verdätres.... 3.41... 00.0 2 A Dre
Bechyne: Chrysolina (Chrysomelidae) 79
2. Coloration comme chez l’ab. adameki. . . ab. subfastuosa Motsch.
I. Coloration comme chez l’ab. starhoni. ab. pseudostarhoni nov. er Töte. verte doree, prothorax pourpre avec les taches discales teintees du violace, ely- tres bronzes vıiolaces, suture et a une bande longitudinale discale d’un cuivreux pourpre. A ab. mimeomicans nov. Te) Taille tres Pete % 6 a 6,5 mm, coloration comme chez la f. typique de la race splendorifera. En subsp. angelica Reiche. 6 (1) Calus lateral du Dschoraz ein evolue sillon la- teral large, muni de points tres grands et confluents en partie. Prostethium, prothorax. et tete mats, reticulation microscopique distincte. Bronze violace, elytres brillants, parfois brunätres. Ponctuation de la tete et du disque du prothorax fine, celle des elytres forte, peu dense et assez reguliere. Long. 7,5 —10 mm. (Fig. 18) Chrysolina sufj riani Haitmaite. 3 Dermier ment abdominal legerement convexe,
tronque en arriere au milieu en ligne droite.
16. Chrysolina coerulans Seriba In s. str. (Boheme bor.). — 17. dtto (Boh&me centrale). — 18. Chry- solina suffriani Fairm. (Corse). a vue dorsale. b vue laterale. 165 Ta 172b
lda
Chrysolina viridana sp. geogr. Bibl.: Mallet: Misc. Ent. 27, 2, 1923, p. 11, £. 12. Porta: Fauna Coll. Ital. IV, 1934, p. 288.
a) subsp. chloris Lucas. — Algerie, Marocco, Espagne merid., Baleares, Sicilie et Italie merid. La variete a caractere d’une petite forme locale n’etant retrouvee jusqu’au present qu’au extreme Sud de l’Espagne: Algeciras (Korb Igt., coll. Stöcklein, Mus. G. Frey: Zoologische Staatssammlung München; Mus. Nat. Prague); ibid., 23.4. 1921 (A. Codina, Mus. Barcelona). Tous les autres exem- plaires des proveniences enumerees ci-dessus (quelques centaines de specimens) ne representent aucunes varietes.
50 Entom. Arbeiten aus dem Museum Ge. Frey, Bd. 1, 1950. b) subsp. viridana Küster. — Limite proprement a Corse et
ä Sardaigne. L’ab. pseudochloris m’est connue seulement de Sar-
daigne. Chrysolina herbacea sp. geogr. Bibl.: Breit : Kol. Rundsc. 8, 1920, p. 88. Reineck : Neue Beitr. syst. Insektenk. p. 78, figs. Buysson: Misc. Ent. 27, 1924, p. 89. Porta : Fauna Col. Ital. IV. 1934, p. 288.
Jolivet : Not. Soc. Archeol. Hist. Nat. La Manche, 54,
1943, p. 78.
a) subsp. herbacea Duftschmidt s. str. — Europe centrale, France, Espagne, Portugal, Italie, Sicile, les Balcans, Asie mineu-
re, Russie meridionale. ” Les specimens de Catalonie et de Sierra Nevada sont d’une
taille plus petite et a sculpture plus forte.
Cette sousespece oflre de reconnaitre deux formes: S. Exemplaires petits, de ” a8 mm, habitant surtout l’Autriche, la Moravie meridionale et la Slovaquie
meridionale. . . . . RN Dre S8. Plus grand, de 8 a (1: mm, se rencontrant dans tout V’areal de distribution. . . . . . ?n. menthastri Suffr.
J’ai observe ces deux formes A Moravie meridionale. Eilles vivent aux memes localites, mais aux especes diverses de Mentha.
Il est alors tout a fait possible que ce sont les races physiologi- ques. Ce probleme doit &tre resolu par les observations plus
exactes et par les experimentations pour exclure l’inversion. Les varıetes 1 et 3 sont abondantes, la 2 est rare, connue
plus fregqu&emment de la Boh&me du Nord, la 4 est decrite selon
EREREIT,
BE PER De Sr re
5
un seul exemplaire conserve dans la Zool. Staatssammlung a Munich
(coll. Gistl), la 5 est tres rare sauf a Sicile, les 6 — 8 sont abon-
e
dantes seulement aux Balcans. Les 4 dernieres sont tres rares et
elles me semblent &tre pathologiques. En observant le develop-
pement de cet insecte, je pouvais constater plusieurs fois que d’a-
bord tous les specimens sont opaques et plus ou moins noirätres et ils obtiennent sa surface brillante et vivement metallique pen-
dant quelques heures. Etant opaques, ils possedenet deja un exo-
squelette massif ce que leurs donne l’aspect d’un insecte parfaite-
ment developpe.,
b. subsp. recticollis Motsch.—Caucase merid.: Ordubad 1913 (H. Kulzer, Zool. Staatssammlung München; Mus. G. Frey); ibid. # 1914 Dr. V. Javurek, Mus. Nat. Prague); Osetia, 5. 1914 (dtto); ’
feet Be I
N j & = a i
4
J: Bechyne: Chrysolina (Chrysomelidae) 81
- Glola, 26. 7. 1910 (H. Kulzer, Zool. Staatssammlung München) ; Bitlis, 1912 (dtto); Ali-bek, 1911 (dtto); Wan, 1912 (dtto).
La coloration de cette race est toujours d’un beau vert m£- _ tallique avec les faibles reflets dores. c) subsp. talyshana nov.—Perse bor.: Talysh. 1897 (Korb Igt., serie typique, Mus. Nat. Prague; Mus. G. Frey; Zool. Staatssamm- Jung München) Elbrus Geb. (Reitter, Mus. G. Frey) Elbrus Mts. c. s., Tacht i Suleiman, Särdab Tal (Vandarban), 1900—2000 m 10.-- 14. 7. 1937 (E. Pfeiffer et W. Forster, Mus. G. Frey). d) subsp. caucasica Motsch. — Caucase (Mus. Nat. Prague) sans indication exacte. |
e) subsp. alacris nov. — Asie minuere, Taurus: Marash, 5.
‚1928 (H. Kulzer, Staatssammlung München).
Chrysolina coerulans sp. geogr. Bibl.: Reitter : Fauna Germ. IV. 1912, p. 115 (diagnose de | l’ab. starhoni, omise dans les Catalogues). Apfelbeck: Glasnik Bosn. Herc. 24, 1912, p. 232. : Wiss. Mitt. Bosn. Herz, 13, 1916, p. 371. Reineck : Neue Beitr. syst. Insektenk. 2, 1922, p. 78, 0 hios. Maulik : Fauna Brit. Ind. Col. Chrysom. 1926, p. 39. Porta : Fauna Col. Ital. IV. 1934, p. 288. a) subsp. coerulans Seriba. s. str. — Europe centrale et orien- tale, France, Italie du Nord, Nord des Balcans, Anatolie, Les varietes enumerees ont un caractere local sauf les 1 et 2. ' La 2 est dominante au Nord de la Moravie, la 3 au Midi de la Slovaquie (elle est denominee in memoriam de mon ami A. Ada- mek). L’ab. evittata est strictement locale ne se trouvant qu’en Allemagne centrale, Fr. Jura: Hirschbach T., 6. 5. 1906 (Zooloe. - Staatssammlung München). L’ab. olivaceonigra se trouve seulement en Boh&me orientale (Litomysl) r&presentant egalement une petite race locale. La presence des varietes 3—5 aux autres regions (sauf les enumerees) est exceptionelle et extremement rare. b) subsp. uzbekorum nov. — Uzbekistan: Samarkand (Reitter, serie typique, Mus. Nat. Prague, Mus. G. Frey, Zool. Staatssamm- lung München). Turkestan: Alai, 1885 (ex Staudinger, coll. Seid- litz, Zool. Staatssammlung München). — Afghanistan: Kabul (Mus. G. Frey). Cest le Chr. bella Jac. (= angelica Baly) qui vient se placer comme race geographique du Chr. coerulans A cöte de cette race.
6
82 Entom. Arbeiten aus dem Museum Gg: Frey, Bd. 1, 1950.
Je n’en possede que quelques peu exemplaires du Kashmir qui sont ponctues plus finement (surtout au prothorax) mais le pro- thorax est entierement luisant. La coloration est la meme comme
chez la f. typique de la subsp. splendorijera.
c) subsp. splendorifera Motsch. — Caucase: Batum (Mus.
G. Frey); Astrachan (Zool. Staatssammlung München); Mt. Achman- gan, 9. 6. 1910 (H. Kulzer, coll. J. Daniel, Zool. Staatssammlung München); Swanetia (Dr. J. Vesely, Mus. Nat. Prague); "Talysh, 1897 (Korb Igt., coll. Hlisnikovsky. Mus. G. Frey; Zool. Staats- sammlung München); Lenkoran (Leder, Reitter, coll. Achard, Mus. Nat. Prague; coll. J. Daniel, Zool. Staatssammlung München). —
Turkmenistan: Aschabad, Varentschov, 3. 7. 1896 (ex coll. G. Ja-
cobson, coll. Obenberger, Mus. Nat. Prague). — Perse: Asterabad, 4. 1899 (coll. Hauser, Mus. G. Frey; Mus. Nat. Prague). — Iraq: Badawa, Erbil, 1931 (Dr. Kalalova-di Lotti, Mus. Nat. Prague).
d) subsp. angelica Reiche. — Syrie: Damas (coll. Achard, Mus.
Nat. Prague). — Cette sousespece ressemble beaucoup au Dloch- rysa fastuosa par sa forme generale et par le systeme de colora- tion. Les deux formes sont facilement a reconnaitre A la confor- mation des Epipleures et de l’article ongueal des tarses.
Chrysolina suffriani Fairmaire. Corse (tres abondont), Sardaigne.
8. Sousgenre Chrysolinopsis nov.
Type: Chrysolina gemina Brulle. Caracteres principaux:
1. Epimeres du prosternum plans et larges, sans traces d’une
carene convexe.
2. Dans tous les deux sexes, le dernier article des palpes
+
maxillaires est plus large que le precedent.
3. Pattes assez greles, tarses legerement dilates chez les mäles, | le premier article des anterieurs est plus etroit que le ‚sommet du tibia correspondant et seulement un peu plus etroit que le troisieme article. La brosse du dessous des
tarses est entiere chez les deux sexes.
4. Dernier segment abdominal du mäle est presque plan, legerement concave au milieu. E
\ v
5. Epipleures des elytres larges et horizontaux en avant, legerement declives vers le milieu (et visibles du cöte) & inclines en dedans en arriere comme chez les Paropsini.
BETEN ec
LS
sm I
10.
J. Bechyn&: Chrysolina (Chrysomelidae) 83
Ponetuation des elytres tres Eparse et arrangee en series longitudinales geminees.
Insectes de la taille intermediaire, ailes.
Calus lateral du prothorax nul ou presque nul, sillon
‚lateral remplac& de quelques points grands.
Base des antennes non rapprochee au bord lateral du elypeus. Le troisieme article des antennes tres long, @tant
aussi long que les deux articles suivants reunis, quatri- eme article plus long que le cinquieme, les 4 apicaux
allonges et peu eEpaissis. Distribution geographique: Canaries, Madeira.
| Je ne connais qu’une seule espece qui, par son aspect gene- 'ral, rappelle un peu le Chr. madrassae des Indes. Chr. gemina est facilement reconnaissable a la conformation des epipleures en connection avec la sculpture du prothorax.
%
9. Sousgenre Euchrysolina nov.
- „Type: Chrysolina graminis L.
Caracteres generaux:
1.
2
Epimeres prothoraciques plans, sans traces d’une carene convexe. |
Dans tous les deux sexes, = dernier article des palpes maxillaires est plus large que l’article precedent, ovalaire- cylindrique, tres faiblement comprime.
Chez les mäles, le sommet du tibia, le premier et le troi- sieme article des tarses sont presque de la me&me largeur. La brosse du dessous des tarses, est entiere chez les deux sexes.
Dernier segment abdominal du mäle echancre au milieu en arriere pour reception du sommet du pygidium. Epipleures des elytres peu larges, declives, visibles du cöte en toute sa longueur.
Ponctuation des Elytres assez dense et peu r&guliere. Elytres munis d’une impression transversale derriere les Epaules. Insectes: de la taille majeure, macropteres.
Sclerite principal du penis a conformation extraordinai- rement specialisee.
Base des antennes sensiblement rapprochee au bord ex- terne du elyp£eus.
Distribution geographique: Pays moins chauds de la region
palearctique. 6*
er EI TR u Rus BD N A u 9 AL TEN 5° Et aa IE Be £ 5 SM N NR = WE NR BE SR er EP gr . k Y
94 Entom. Arbeiten aus dem Museum Gg. Frey, Bd. 1, 1950.
‚Differe tres nettement des sousgenres voisins par la presence 3 d’une impressivn transversale derriere les Epaules aux elytres et par la conformation du sclerite principal du penis. Ressemblant beaucoup aux Menthastriella dont il differe par les Epipleures des elytres declives en toute sa longueur.
Ce sousgenre a ete etudie par mon Epouse Bohumila. } 1 (2) Calus lateral du prothorax nul ou tres faible. Antennes
sensiblement £paissies vers le sommet. Dernier segment ab- dominal du mäle sensiblement convexe. . . ....2..
Tr
a I De ee Chrysolina graminis sp. geogr. Races geographiques: 4 a) Tete plus finement ponctuee que le disque du pro-
thorax, clyp&us moins transversal. Prothorax fortement
PR
ponetue vers les cötes, surtout pres des angles poste- rieurs. Calus lateral faiblement convexe en dessus, declive aux cötes qui sont arrondis et retreeis sen- siblement en avant a partir du milieu. Ponctuation des elytres tres variable, parfois .assez Eparse, parfois presque rugueuse. Intervalle marginal assez large, lisse ou oflrant des rides transversales, sans, ponetu- ation; il est indistinet en arriere. Long. 7—11 mm.
subsp. graminis Linn; s. str.
1. Vert dore, prothorax, suture et une tache estompee sur chaque elytre d’un vert brillant, quelques fois
nn
bleuätre, bord externe ordinairement assez large- ment cuivreux. (fulgida Steph.). . . . f. iypique. 2. Vert, tete, prothorax, suture et une tache mediane des elytres d’un bleu violace.
a ab. ee Mallet. | 3. Guivreux de ou rouge de feu, la suture et une bande longitudinale estompee sur chaque ey vertes, quelquefois avec centre violet. er a a Re ab. /ulgida Fahr, 4. Dessous bronze, dessus noir, tete et Pr % teintes faiblement du cuivreux. ab. ee Malletä
Ü
5; Ehe A, ne rougeätre avec reflets verdä-
tres, prothorax verdätre, plus ou moins bronze. ab. taupini Mallet.
A H b) Comme E niecedent, mais la taille est bien u
a
&
etroite, elytres subparalleles, prothorax presque en-
J. Bechyne: Chrysolina (Chrysomelidae) 85
tierement depourvu du calus lateral qui est a peine declive aux coötes.. Long. 8,5—12 mm.
subsp. schallehni Dead
c) Taille large, elytres ventrus un peu chez les femelles. Tete plus finement ponctuee que le disque du pro- thorax. Prothorax sans traces du calus lateral, plus finement ponctue vers les cötes que chez la race typique, cötes plus ou moins nettement anguleux pres du milieu, retrecis en avant et en arriere. Elyt- res a ponctuation un peu rugueuse sauf a la partie discale, intervalle marginal large mais peu distinct en toute sa longueur. Long. 10—12 mm. .
a N subsp. mediterranea nov. 1. Elytres, comme chez la graminis s. str. f. typique mais plus dores et le plus souvent avec les reflets BUNTBOR Eee wer TE: typigque.
2. Comme le precedent, mais les elytres cuivreux Buonzes ne. ce an... ab..edomita:nov.
d) Ressemblant beaucoup ä la race typique, clypeus moins transversal et les Elytres ponctues fortement, rugueux surtout au tiers apical. Long. 7,5—11 mm.
subsp. artemisiae Motsch.
1. Colerskion comme chez la f. typique de la subsp. Snameanıs 5, Stra ea en en. Soc itypique.
2. Dessus cuivreux, tres brillant. . ab. isofulgida nov.
e) Clypeus fortement transversal. Prothorax a cötes tres faiblement retrecis en avant, calus lateral distinct en
arriere. Long. 9,5—11 mm. (Fig. 19)
Ben sssuDsp. duraria Motsch. 1. Vert don avec les bandes longitudinales violacees.
Be ch. Dyrpigque, 2. Ehlorakion fondamentale cuivreuse, les bandes sont plus verdätres au fond. . . ab. falsocerealis nov.
2 (1) Calus lateral du prothorax fortement convexe, sillon lateral tres profond. Antennes zreles, faiblement Epaissies vers l’ex- tremite. Dernier segment abdominal du mäle non convexe. Long. 9—14mm. (obscurofasciata Jacoby, eximia Baly.). (Fig. 20) Chrysolina virgata Motsch.
® U} . . o
Motsch. (Mandshuria). 20. Chrysolina virgata Motsch. (Mandshuria), a vue dorsale, 5 vue laterale, c sclerite principal.
19a 20c 20a 205
Chrysolina graminis sp. geogr. Bibl: Apfelbeck: Glasnik Bosn. Herc. 24, 1912, p. 252. | : Wiss. Mitt. Bosn. Herz. 13, 1916, p. 370. _ Reineck: Stett. Ent. Zeitschr. 1914, p. 240, figs. Breit: Kol. Rundschau 8, 1920, p. 88. Mallet: Misc. Ent. 26, 1922, p. 37—60. ul. e. 27, 2,.1923, p- 10, ne: IE: 2 1.c. 27, 1924, pr26 77. : Bull. Assoc. Nat. Loing 16, 1933, p. 75. Porta: Fauna Col. Ital. IV, 1934, p. 287.
‚19. Chrysolina graminis subsp. auraria
a. subsp. graminis Lin. s. str. — Uette race se trouve dans
l’Europe temperee sauf au Midi.
Les deux variete dercites par M. Mallet A christianae et rugu-
losa) me sont inconnues.
b) subsp. schallehni Reineck. — Italie du Nord: Lago di Cärdas
Cette race a Et€E omise dans les Catalogues.
e) subsp. mediterranea nov. — Corse (serie typique, coll. Achard, Mus. Nat. Prague). — Espagne (dtto), sans indications exactes. »
d) subsp. artemisiae Motsch. — Russie merid.: Rostov (coll.
Obenberger, Mus. Nat. Prague); Cherson, 19. 6. 1943 (F. Zumpt . Igt., Mus. G. Frey); Env. de Berislav, 9. 1941 (C. Koch, Mus. G.F rey);
Crimee (coll. Achard, Mus. Nat. Prague); Tockoe, Gub. Samara,
1917 (Dr. Jurecek, Mus. Nat. Prague); Simbirsk (dtto). — Sibiria oceid.: Taschkent (coll. Hlisnikovsky); Bijsk, gub. Tomsk (Gassner,
Mus. Nat. Prague). — Turkestan (Zool. Staatssammlung München). e) subsp. auraria Motsch. — Mandschourie: Charbin, 4. 1937
(Mus. G. Frey); Weischache, 5. 1938 (dtto); Maoerschan, 15.7.1937 °
(dtto); Laojan, 23. 6. 1902 (coll. J. Daniel, Zool. Staatssammlung
München); Mukden (coll. A. Fleischer, Mus. Nat. Prague). — Ussuri: &
Nikolsk Ussurijsk (Mandl, Mus. G. Frey).
Chrysolina virgata Motsch. Bibl.: Benz: Stett. Ent. Zeitschr. 75,-1914, p. 241. fies,
% PN Ca Par II EN BI I Sara. SR 5. ad re KR S® N Br N RR,
J. Bechyne: Chrysolina (Chrysomelidae) 87
Chen: Rech. Chrys. Chine 1934, p. 40. : Ann. Soc. Ent. Fr. 105, 1936, p. 153. : Not. Ent. Chin. Mus. Heude 3, 1936, p. 72. | Mandschourie: Maoershan (coll. A. Fleischer, Mus. Nat. Prague); _ Weischache, 5. 1938 (Mus. G. Frey); Chandaoehedzy, 6. 7. 1916 (coll. Hlisnikovsky); Charbin, 4. 7. 1937 (Mus. G. Frey). — Ussuri: Vladivostok (Mus. Nat. Prague; Mus. G. Frey); Kasakewitsch, 1917 (Mus. Nat. Prague); Chabarovsk (coll. Jurecek, Mus. Nat. Prague); fJl. Saputinka, 31. 5. 1933 et 14. 6. 1938 (Mus. G. Frey). — Coree: Gen-San (coll. Obenberger, Mus. Nat. Prague; Mus. G. Frey); Seis- hin (Mus. G. Frey). — Japon.
Cette espece qui est bien variable suivant les localites diver- ses etait inconnue a M. Breit qui possedait sous ce nom le Chr. graminis subsp. auraria ou subsp. artemisiae. Les deux es- peces sont tres nettement caracterisees par le sclerite principal de Yorgane copulateur des mäles. Mes exemplaires de Coree sem- blent appartenir a deux formes distinetes. Ne possedent entre eux qu’un seul mäle, je ne peux pas resoudre ce probleme.
10. Sousgenre Taeniochrysea nov.
Type: Chrysolina americana L. 4 Caracteres principaux:
1. Epimeres prothoraciques lie sans traces d’une carene : convexe.
2. Dernier article des palpes maxillaires au. moins aussi large que l’article precedent, subegal chez tous les deux sexes.
3. Tarses relativement greles; chez les mäles, le premier article est plus etroit que le sommet du tibia correspon- dant, le troisieme article est plus large que le premier. Brosse de dessous des tarses entiere chez tous les deux sexes.
4. Dernier segment abdominal faiblement convexe chez le mäle, tronque A l’extremite, sans aucune &chanerure pour reception du sommet du pygidium. 4
5. Epipleures des elytres horizontaux, invisibles du cöte en
‚ arriere a partir du milieu.
6. Ponctuation des elytres tres reguliere, disposee en series longitudinales: a une scutellaire (raccourcie), suturale et
Juxtamarginale et 8 series geminees discales.
7. Insectes de la taille majeure, macropteres.
ER
88 Entom. Arbeiten aüs dem Müseum Gg. Frey, Bd. 1, 1950.
8. Prothorax assez peu convexe transversalement. 9. Base des antennes legerement rapprochee au bord externe du elyp&us. Antennes faiblement dilatees vers le sommet. 10. Distribution g&ographique: Toute la Mediterranee, Abys- sinie, Afrique orientale, Congo Belge. Au present sousgenre viennent se placer deux especes: Chr. americana L. et Chr. superba 'Thunbg. (Le tableau analytique des nombreuses formes geographiques sera publie en Belgique).
11. Sousgenre Heliostola Motschoulsky. Type: Chrysolina lichenis Richter.
Caracteres generaux: 1. Epimeres du prosternum plans, sans aucunes traces d’une carene &levee. 2
2. Dernier article des palpes maxillaires un peu plus large
que le precedent, subegal dans tous les deux sexes.
3. Tarses des mäles assez robustes, le premier article est le plus grand et le plus large, plus large que le sommet du tibia correspondant. Brosse du dessous des tarses en- tiere sauf une ligne longitudinale glabre au premier ar- ticle chez les femelles, ce qui est nettement visible sur- tout aux tarses posterieurs.
4. Dernier segment abdominal legerement convexe chez le mäle et tronque& au sommet. |
5. Epipleures des elytres larges en avant, etroits en arriere, declives, visıbles du cöte.
6. Ponctuation des elytres irreguliere et dense, parfois avec
traces obsoletes des deux ou quatre series geminees au
disque.
. Insectes de la taille intermediaire, micropteres.
|
9. Calus lateral du prothorax sensiblement convexe, sillon 4
lateral profond, depourvu de grands points. 9. Base des antennes fortement rapprochee au bord externe du elypeus. Antennes assez courtes, Epaissies vers l’ex-
tremite. |
10. Distribution geographique: Montagnes de l’Europe centrale.
J’ai donne la revision des 3 especes et leurs varietes dans
les Ent. Listy Brno 10, 1947, p. 58—64, fig. 1—16; une autre
race de Slovaquie occidentale etait decrite dans le m&me journal,
t. 12, 1949, p. 55.
J. Bechyne: Chrysolina (Chrysomelidae) 39
La liste des especes et varietes: Chrysolina schneideri Weise... .. .:..- slovaquie: Vys.-Tatry. Chrysolina carpathica sp. geogr.
ar ub-p. eArpathica Kuss. s! str... 2a. nn er . Roumaine, Rossie subcarpathique. ab. jaspidea Bech. ab. lucifuga Bech. ab. internitens Bech. m. hopfjgarteni Weise. “ b) subsp. gabrieli Weise. . . . . . Silesie, Slovaquie, Russie ab. adulterata Bech. [subcarpathique, Roumaine bor. Chrysolina lichenis sp. geogr. a) subsp. lichenis Richter s. str. . . Boh&me bor.-or.: Krkonose ab. prunicea Bech. ‚ab. februa Bech. ab. mendosa Bech. ab. nigerrima Weise. ab. hiemata Bech. ab. islandicaa Germ. m. quadricollis Weise.
b) -ubp ahkena Germar... .. .......,.........Stygie, Suisse. ab. cunctabunda Bech. ab. neta Bech. c) subsp. havelkai Beh. . . . . . Slovaquie occid.: Inovec d) subsp. moraviaca Weise. . . Silesie, Slovaquie, Pologne.
ab. conducta Bech. ab. tatrica Bech. ab. pervilis Bech. ab. plesiensis Bech. e) subsp. suturalis Beh. . . . . . . . Podolie: Kovalevka Ei subsp. rhipaea Weise: . . ... . 222 22.2.2. »Roumaine. ab. urgens Bech. ab. jugosa Bech.
Les 3 especes enumerees ci-dessus semblent etre bien primi- tives. Elles montrent une distribution geographique tres particu- liere en manquant aux montagnes de la Bohöme meridionale (Sumava) quoique elles habitent Alpes et les montagnes de la Boheme boreelle. Dans les Carpathes de la Rossie subcarpathique et des pays limitrophes, ce sont deux races de la m&me espece (carpathica) vivant ensemble aux m&mes localites.
90 Entom. Arbeiten aus dem Museum Gg. Frey, Bd. 1,1950.
Les especes asiatiques, attribuees au sousgenre Heliostola dans le Catalogue Winkler, appartiennent aux groupes differents. Je ne peux pas donner leur revision totale car un bon nombre d’elles me reste inconnu. |
12. Sousgenre Chrysocrosita nov.
a EEE SO EZ.
Type: Chrysolina spectabilis Motsch. $ Caracteres generaux: 8 1. Epimeres Be antaciques plans ou legerement convexes, |
sans etre carenes. h 2. Dernier article des palpes maxillaires un peu plus large
que le precedent, subegal dans les deux sexes. { 3. Tarses du mäle fortement dilates, brosse du dessous en
tiere, le premier et le troisieme article presque de la
m&me largeur, au moins aussi larges que le sommet des
tibias correspondants (qui est egalement dilate). Chez
P’autre sexe,'les tarses (et le sommet des tibias correspon-
dants) sont plus greles et la brosse de leur partie inferieure
est interrompue longitudinalement au milieu sur les deux”
premiers articles. |
4. Dernier segment abdominal du mäle est convexe trans-
versalement: chez les femelles, il est convexe on
nalement au milieu, plus fortement en arriere qu’en avant.
5. Epipleures des elytres larges en avant, etroits en arriere, declives et visibles du cöte en toute sa longueur.
6. Ponctuation des elytres dense et absolument irr&guliere.
7. Insectes de la taille majeure (”—9 mm), micropteres.
9. Calus lateral A sculpture bien different du disque du.
prothorax.
9. Base des antennes fortement rapprochee a au bord externe.
du clypeus. Dernier article des antennes fortement allonge-
10. Distribution geographique: Siberie. h
Les deux especes de ce sousgenre sent m&me bien remar-
quables par la coloration tres vivement metallique. Elles se rap-
prochent par quelques caracteres au genre Crosita, dont elles diffe-
rent par la conformation du troisieme article des tarses posterieurs
des» femelles qui es depourvu de l’emargination profonde. Chr.
we. a ete deerit dans le genre Crosita. i E
1 (2) Bleu violace, elytres cuivreux pourpres, une large bande a
suturale, dilatee en avant et une autre sublaterale d’un beau
N .
Etage SPRN St
J.. Bechyn&: Chrysolina (Chrysomelidae) 91
vert changeant au dore vers le disque. Calus lateral du prothorax faiblement convexe, limite du disque d’une courte impression basale, remplacee en avant de points gros. | un ua. .Chrysolina 'spectabilis Motsch. 2 (i) elskstion comme chez le a mais ce sont m&me le vertex et le disque du prothorax qui sont pourpres cuiv- reux ou cuivreux dores et la bande suturale des Elytres est tres etroite en toute sa longuer. Calus lateral du prothorax fortement convexe et separe du disque d’un sillon profond parcourrant toute sa longueur. Rt Na Chrysolina jakowlevi Weise.
13. Sousgenre Erythrochrysa nov.
Type: Chrysolina polita L. Caracteres generaux:
1. Epimeres du prothorax plans, sans traces d’une carene elevee. 2. Dans tous les deux sexes, le dernier article des palpes maxillaires est un peu plus large que l’article precedent. 3. Premier article des tarses anterieurs du mäle aussi large que le sommet du tibia correspondant et presque aussi large que le troisieme article. Brosse du dessous des 'tarses entiere sauf a la base du premier article ou sauf une ligne longitudinale au milieu du m&me article chez les femelles. Les tarses posterieurs du m&me sexe sont sensiblement allonges. | 4. Dernier segment abdominal du mäle a peine convexe, sans impressions, arrondi au sommet. 5. Epipleures des Elytres peu larges, declives et visibles du cöte. { Du ; Ponctuation des elytres irreguliere et assez dense. Insectes de la taille intermediaire, macropteres. | 8. Calus lateral du prothorax sensiblement convexe, sillon Ei lateral profond au moins en arriere et muni de points
na
plus grands, situes densement.
9. Base des antennes a peine rapprochee au bord externe du clypeus. Antennes assez longues, faiblement epaissies vers l’extremite.
10. Distribution geographique: Region palearctique.
92 Entom. Arbeiten aus dem Museum Gg. Frey, Bd. 1, 1950.
Je ne connais que deux especes de ce sousgenre: Chr. polita L. et Chr. adamsi Baly. Elles sont voisines aux. Menthastriella dont elles different par les epipleures declives et visibles du cöte en toute sa longueur, par la conformation des tarses, par le calus lateral du prothorax bien evolue et par la conformation du der- nier segment abdominal chez les mäles.
On a trouve plusieure fois les Chr. polita et Chr. herbacea ou Chr. coerulans in copula. Ües trois especes vivent souvent ensemble aux memes plantes. En observant les diverses Hypericia (Chr. hyperici et Chr. cuprina) in copula, je pense que ce cas
pathologique est moins rare que l’on pense. Pendant une excur-
sion dans la Boh&me orientale, j’ai trouve un mäle de Phyllobius (Curculionidae) in copula avec une femelle du Galerucella calma- riensis L.
14. Sousgenre Chrysolina Motschoulsky s. str. Type: Chrysolina staphylea 1:
Caracteres generaux: 1. Epimeres du prosternum variables individuellement au
De Beer Js
point de leur convexite, munis d’un sillon en arriere
limitant parfois une carene tres faible.
2. Dans tous les deux sexes, le dernier article des palpes maxillaires est sensiblement dilate.
3. Premier article des tarses anterieurs du mäle presque aussi large que le sommet du tibia correspondant, le troisieme article est plus large que le premier. Brosse du dessous des tarses entiere chez tous les deux sexes. Les tarses des femelles sont un peu plus etroits.
4. Dernier segment abdominal du mäle legerement convexe et tronque a l’extremite.
5. Epipleures des &lytres peu larges, declives, visibles du eöte.
6. Ponctuation des elytres distincte.
7. Insectes de la taille majeure ou intermediaire, ailes de- passant le sommet des elytres. !
8. Calus lateral du prothorax distinet au moins en arriere.
9. Base des antennes l&gerement rapprochee au bord externe
du elypeus.
10. Distribution geographique: Europe, Afrique du Nord, les
Acores, Asie centrale, Daourie.
erenine ane
J. Bechyne: Chrysolina (Chrysomelidae) 93
Ne pouvant pas examiner toutes les formes qui pourraient ‚appartenir au present groupe, je ne donne aucun tableau synop-
% tique.
| Chrysolina staphylea L. (sp. geogr.).
L’ab. sharpi Fowl. est fondee a des exemplaires dont la sur-
_ face est au moins en partie metallique. Cette forme n’est pas rare
a Bavarıe meridionale.
Subsp. arthritica nov. — Diflere de la race typique par la taille allongee et a peine ventrue chez les deux sexes. La surface est brillante et la ponctuation generale plus &eparse. Long. SS 6,5—/ mm; Q 8 mm.
Iles Farör: Thorshaven, 25. 8. 1912 (Rosen, Mus. G. Frey, serie typique). | | Le Chr. subferruginea Suflr., n’est qu’un synonyme pur de la Tace typique. Chrysolina banksi F. (sp. geogr.).
M. le Dr. A. Schatzmayr a separe les races italiennes (Riv. Sci. „Natura“, Milano, 32, 1941, p. 161—162) de la race typique qui se trouve a la peninsule iberique (decrite du Portugal). D’ac- cord avec le materiel qui j’ai sous les yeux, on voit que sa subsp. peloritana, decrite de Sicile, peut posseder les cötes du prothorax meme distinetement arrondis (droits d’apres la diagnose). Le caractere principal de cette sousespece distincte est la ponctu- ation generale des Elytres plus Eparse et plus faible en connection avec la coloration qui a une tendence d’etre verdätre metallique au lieu du bronze brun.
Il est certainement interessant que la race typique, ou mieux la race vivant en meme temps au Httoral africain, se trouve egalement A Sicile. | Ayant sous les yeux un exemplaire „ex typis“ de Weise, je veux noter que la var. chlorizans Weise vient se placer comme une race geographique distincte au Chr. banksi qui est rependue a I’Italie meridionale (Sorento, etc.) et qui se rapproche par la forme a la subsp. ausonia Schatzmayr, de l’Italie centrale (Roma) mais ayant sa taille presque a contoure circulaire, la base des elytres encore plus large et la coloration verte vivement metalli- que, tres rarement bronzee.
Subsp. ibizensis nov. — Cette sousespece se trouve aux lIles Baleares. Elle differe de la race typique outre la taille generale - plus etroite et relativement ‚plus petite et les cötes du prothorax moins fortement arrondis, par le degre du dimorphisme sexuel
94 Entom. Arbeiten aus dem Museum Gg. Frey, Bd. 1, 1950.
des elytres. Geux-ci sont brillants chez les deux sexes de la race
typique, distincetement plus opaques chez les femelles de la race
ibizensis. — Une petite serie a et@ capturee par M. Francisco
Espanol Coll. a Ibiza, 4. 1950 (Mus. Barcelona).
Chrysolina obsoleta Brulle. Tres abondant aux Canaries.
Chrysolina costalis Oliv. Le seul exemplaire (une femelle de la coll. Achard, Mus. Nat. Prague) examine que je possede pour @tudes ne porte pas indi-
cation de la provenience, mais il s’accorde parfaitement avec la
description. Chez le Chr. obsoleta on peu egalement observer les commencements d’elevation des intervalles alternants aux elytres en forme des cötes longitudinales. Ges cötes sont tres fortement relevees chez le Chr. costalis. Le prothorax de ces deux formes est tres different; (le calus lateral est entier chez la deuxieme espece) et il est possible que ce sont les especes distinctes ou
des races tres bien limitees.
Chr. jortunata Woll, et le Chr. rutilans Woll. me sont inconnus
et ils semblent e&tre voisins aux Chrysolina s. str. ainsi que le Chr. postviolacea Woll. |
Chr. fragariae Woll. (qui m’est €egalement inconnu) semble etre, d’apres la diagnose originaire et la figure adjointe, un in- secte pathologique. Dans le cas negatif, il serait probablement
necessaire de conserver le nom sousgenerique de Rhyssoloma Woll.,
omis dans les Catalogues (Ins. Mad. 1854, p, 458). Le Chr. stachydis Gene, de Corse, semble etre voisin au
Chrysolina s. str. .
C’est le Chr. coerulipes Har., des Indes orient. qui rappelle‘,
beaucoup au Chr. banksi par l’aspect general. Il appartient cer- tainement a un groupe tout a fait different ayant les epimeres du prosternum plans, le dernier article des palpes maxillaires a
peine dilate, ete. Pres cette espece vient se placer probablement le Chr. perforata Redtb. (non Gebl.) de Kashmir qui m’est inconnu.
Le Chr. turanica Reitter, de Samarkand, dont je ne connais que deux mäles est microptere et semble &tre voisin au Chr. coerulipes. Je ne peux pas examiner ce groupe asiatique n’ayant
que tres peu du materiel necessaire. | Chr. turanica est place dans le Catalogue de Winkler pres
le Chr. grata et Chr. salviae, mais ces derniers avec quelques autres (voir ci-dessous) possedent tous les caracteres du genre
’
a J. Bechyne: Chrysolina (Chrysomelidae) 95
Crosita, tres interessant au point de la specialisation extraordi- naire des tarses. /
15. Sousgenre Chrysomorpha Motschoulsky.
Type: Chrysolina cerealis L. Caracteres principaux: 1. Epipleures prothoraciques plans, sans traces d’une carene
elevee.
2. Dans tous les deux sexes, le dernier article des palpes
maxillaires est a peine plus large que l’article precedent.
3. Sommet du tibia anterieur du ınäle, le premier et le
troisieme article des tarses correspondants sont presque de la meme largeur. Brosse du dessous des tarses entiere chez les deux sexes. Tarses des femelles sensiblement plus etroits que chez les maäles.
4. Dernier segment abdominal du mäle sensiblement con-
vexe, echancre au milieu en arriere pour la reception du sommet du pygidium. Ce sont le dernier segment en toute sa longueur et le precedent a la base qui sont munis ‚d’un sillon longitudinal etroit au milieu.
5. Epipleures des eElytres etroits, distinctement declives, vi-
sıbles du cöte en toute sa longueur.
6. Ponctuation des elytres disposee en series longitudinales
seminees bien regulieres, mais a peine distinctes a cause d’un grand grossissement de la ponctuation secondaire des intervalles.
7. Insectes de la taille intermediaire ou majeure, macropteres. 8. Calus lateral du prothorax distinct, sillon lateral tres pro-
fondement impressionnee au tiers basal.
9. Base des antennes legerement rapprochee au bord externe
du elypeus. Antennes assez courtes, &paissies vers le sommet.
10. Distribution geographique: Pays moins chauds de la re-
sion palearctique sauf l’extreme Orient.
Ce sont seulement deux especes appartenant au present sous-
‚genre dont une est extr&mement variable suivant les localıtes di-
verses. J’ai donne la revision de ce groupe aux Ent. Listy Brno,
11, 1948, p. 10—14, fig. 1—7:
na relucensosenh. ,.... .ı... en... Tirol.
F e 7 A
ab. aquilina Bech.
96
Chrysolina cerealis sp. geogr.
subsp. n.
ab.
n.
ab.
Entom. Arbeiten aus dem Museum Gg. Frey, Bd. 1, 1950.
‘
tincticollis Bech.
cerealis Linn. s. str. g cerealis L. . . . . . Europe centrale et occidentale. # alternans Panz. # . Jastidita Bech. ; luxurians Oliv. Be R bivittata Schrank... . . . 2... „bes Baleanse purkynei Bech. ! Er 5 octovittata Schrank. # ornata Ahrens. . . . . Allemagne centr. et bor., Bo- pseudocerealis Bech. Iheme bor., Finlande, Suede. . lJaminula Herr.-Schäf. | i uzeli Bech. = podoliea Bech. .:. =... 2000 a Eocoi livonica Motsch. . . . . ......... Livonie, Petrograd® . cyaneoaurata Motsch. . . . . . Mongolie, Siberie or. 2 rufolineata Motsch. Russie merid., Caucase du Nord. x pretiossisima Bech. \ R mixta Küster. h mixta Küst. . . . . . . Italie du Nord, Suisse, Tirol. . J[ulgens Dufour. . . . . . . Pyrenees, Basses Alpes. . plorans Bech. plorans Bech. . . Moravie, Slovaquie, Hongrie, Slavonie. hibernacea Bech. | relucentiformis Bed... Slovaquie or., Hongrie, pays | [orientaux des Balcans. opulentiformis Beh. .. .. . . .... Istrie, Croatie.
Ce sousgenre ressemble beaucoup aux Anopachys dont il differe tres nettement par l’absence absolue de la carene trans-
versale aux epimeres du prosternum et par la forme du dernier
segment abdominal des femelles. Il differe des Menthastriela par la forme du prothorax, des Epipleures elytraux et par la confor-
mation du dernier segment abdominal des mäles.
Type: Chrysolina hemisphaerica Germ. Caracteres principaux:
1. Epimeres prothoraciques carenes transversalement. 2. Dernier segment du mäle faiblement convexe.
16. Sousgenre Colaphoptera Motschoulsky.
N
%- K
TE
J. Bechyne. Chrysolina (Chrysomelidae) 97
3. Epipleures. des elytres declives, visibles du cote. 4. Ponctuation des elytres irreguliere sauf quelques lignes longitudinales plus ou moins distinctes. 5. Insectes de la taille intermediaire, micropteres. 6. Base des antennes rapprochee au bord externe du elypeus. 7. Pattes et antennes plus ou moins rembrunis, corps ordi- nairement d’un brun de poix metallique. Ce sousgenre est richement represente dans les montagnes de l’Europe centrale, aux Balcans du Nord et dans le Gaucase. On peut observer les commencements de la specialisation des tarses
et des palpes chez les especes et leurs races diverses. Au present
sousgenre viennent se placer les especes suivantes provenant des
montagnes de Caucase: Chr. abchasica Weise, Chr. porphyrea Fald., Chr. caspica Weise, Chr. danieli Roubal, Chr. rosti Weise, Chr.
_ fusceicornis Weise, Chr. circassicola Reitter et Chr. planicollis Breit. _ Ci-dessous, je donne un tableau synoptique des especes restantes:
1 ( 2) Dernier article des palpes maxillaires tres fortement dilate dans tous les deux sexes, etant deux fois aussi large que Varticle precedent. Rouge brun sans reflets metalliques. Impression laterale du prothorax large, peu profonde et tres grossierement ponctude, cötes droits et fortement retrecis en avant. Elytres un peu plus larges que le prothorax, assez eparsement ponctues. ‘Les 3 derniers articles des antennes sensiblement allonges. Long. 7,5 —
OS mm... : 20.0... Chrysolina blanchei sp. geogr. Races ee ikanes,
a) Calus lateral du prothorax convexe en toute sa longueur, points de l’impression laterale relative- ment epars et peu confluents. NE
\ subsp. blanchei . 3. Str.
b) Eile era du prothorax convexe seulement en arriere, devenant obsolete en avant, points de V’impression laterale grands et rugueusement con- Benson 2 n.ssubsp‘ (nilolica nov.
v2 4 > 5 D D 4 . ® 2 (1) Dernier article des palpes maxillaires etroit au moins
chez les femelles. 3 (10) Dernier article des palpes maxillaires tres fortement dilate ; chez les mäles, &tant deux fois aussi large que le prece- dent. Prothorax sans impression laterale parcourrant toute sa longueur, calus lateral nul ou en forme d’un petit rudi-
7
5
Entom. Arbeiten aus dem Museum Gg. Frey, Bd. 1, 1950.
ment pres des angles posterieurs. Ponctuation des elytres plus dense. Les derniers articles des antennes ne sont pas extraordinairement allonges. Angle humeral des elytres arrondi et obsolete. Impression laterale du prothorax indiquee faiblement en arriere, calus lateral correspondant tres etroit. Chez les mäles, le pro- thorax est seulement un petit peu plus etroit que la base des elytres. | Bronze brun, pattes, antennes, palpes et labrum te- staces, sommet des antennes plus ou moins sombre. Tete eparsement et distinctement ponctuee, ponctuation du elypeus plus dense. Prothorax peu convexe, ponctuation uniforme, intervalles sans ponetuation microscopique. Calus lateral non convexe, declive vers les cötes et tres. finement pointille. Elytres plus longs que larges, etroits aux epaules, plus larges vers le milieu, cötes fortement arrondis. Ponctuation forte et assez dense, intervalle la- teral depourvu de la ponctuation fondamentale, tous les intervalles finement et &parsement pointilles (intervalle lateral plus densement). Angle sutural commun des elytres distincet. Prostethium mat, calus lateral luisant et lisse. Saillie prosternale etroite, dilatee vers le sommet, la dila- tation plus etroite que l’elevation transversale du meso- sternum. Ponctuation de l’abdomen eparse. Chrysolina rufa sp. geogr. 3 Döinier an: da plus long que chez les femelles. Premier article des tarses presque aussi large ” que le troisieme. Pattes plus robustes. Q. Plus grande, prothorax plus etroit que les elytres a la base. Races geographiques: \ a (j) Prothorax moins brillant que les elytres, muni d’une reticulation microscopique distincte. b (g) Prothorax ayant sa plus grande largeur a la base, eötes tres faiblement arrondis, retrecis en avant, angles posterieurs aigus. | | c (d) Taille petite, &$ 6,5—7 mm, 99 7—-8 mm. Tete- fortement ponctuee. La partie apicale des ely- { tres est fortement ponctude, points libres (menthae Duft., metallica Küst. ex p.). (Fig. 21). | . subsp. rufa Duft. s. str.
d(e) e (f)
J. Bechyne: Chrysolina (Chrysomelidae) 99
8. Bronze brun. BERN ALLEN ORT typique. SS. Bronze verdätre. . . . ab. aerea Duft.
Taille plus robuste. Te&te a ponctuation plus fine. Partie apicale des elytres a ponctuation libre. Taille courtement ovalaire. Bronze metallique peu sombre. Long. 33 7,5—8 mm, O9 8,5 — Im 29. 2... subsp. frieseri nov. Partie apicale Ne: elytres a ponctuation rugueu- sement confluente. Taille plus allongee, Fol. ration d’un brun metallique sombre. ne dc 8—0,5 mm, OO 9—9,5 mm.
subsp. one nov. Cötes Ihm here fortement arrondis. CGötes du prothorax sinues avant l’angle poste- rieur qui est aigu. Ponctuation du dessus fine. Long. $& 7—7,3> mm, QQ9 8—8,5 mm. (metallica Küst. ex p., opulenta Suflr. nec Reiche).
subsp. staphylaeoides nov. Cötes Ein prothorax regulierement arrondis, non sinues pres de la base, angles posterieurs droits ou obtus. Dimensions comme chez le precedent.
(ie: 22)... 2 22.020. 0° .subsp. squallida- Suffr.
8. Bronze brun metallique avec une teinte cuivreuse plus ou moins distincte.
f. typique.
Ss. Se An Bea violace metallique.
: ab. dichotoma nov.
Prothorax belane sans reticulation microscopi-
que distincte, taille petite, SS 6—6,5 mm, OO
6,5— /,5 mm. Bronze, dessus (surtout au protho-
rax) ordinairement avec une legere teinte me-
tallique verdätre. . . . . subsp. diminuta nov.
5 (4) Angle humeral des &lytres presque droit. Prothorax beau- coup plus etroit que les Elytres chez les mäles. Taille plus courte, la contoure des &lytres presque circulaire.
6 (7) Cötes du prothorax sensiblement arrondis, faiblement re- trecis en avant.
Testace plus ou moins sombre, dessus pourpre (chez
les specimens moins matures brun bronz£e). Te&te finement et eparsement ponctuee, plus fortement chez les specimens
7#
100
Entom. Arbeiten aus dem Museum Gg. Frey, Bd. 1, 1950.
7 (6) Cötes du prothorax droits ou presque droits, fortement
wo, de la Sloyagme centrale. Palpes maxillaires ä dernier ar-
ticle moins comprime que chez le Chr. rufa. Prothorax M assez peu convexe, ayant sa plus grande largeur pres de la base, fortement transversal, presque trois fois aussi | large que long, bords lateraux peu retrecis en avant. Dis- que assez finement et peu densement ponctue, reticula-
tion microscopique des intervalles obsolete (sous le gros- sissement de 40 x), ponctuation microscopique nulle sauf |
au calus lateral qui, au contraire, est entierement depourvu de la ponetuation fondamentale, impression laterale reduite ; en un court sillon pres de la base, muni de quelques points plus grands. Elytres presque aussi longs que larges, | irregulierent ponctues sauf une ou deux ones de points limitant l’intervalle marginal. .Tous les intervalles sont” eparsement pointilles, V’intervalle marginal parfois entiere- ment lisse a la moitie externe. Angle sutural Cora des elytres presque nul. Prostethium mat, sans ponctuation,
calus lateral Etroit et plus luisant, Saillie intercoxale du 3 e
=
‚prosternum etroite, dilat&ee graduellement vers l’etre-
eure
mite, plus etroite au sommet que l’elevation transversale-
du mesosternum, mais plus large que chez le Chr. ruja.
Ei
ie 2
Abdomen assez largement ponctue. (Fig. 25) Re ln... Chrysolina lapidaria sp. geocmm
-
Sa
de. Die segment abdominal legerement emargin au sommet. Premier article des tarses anterieurs plus’ etroit que le troisieme. ; Q. Plus grande, prothorax beaucoup plus etroit que,
les elytres. Races geographiques: a) Dernier article des palpes maxillaires Forte dilate. Long, &$. 7”—8mm, 99 8-9 mm. (de Suflr. nee Matzek) . subsp. lapidaria nom. n. s. str.
b) Dernier article des palpes maxillaires du mäl faiblement dilate. Taille plus robuste, de 83 10 mm j
Ss. Bleu metallique. . ... ab. temeraria no v.
retrecis en avant. Prothorax ordinairement aussi large que
J. Bechyne: Chrysolina (Chrysomelidae) 101
chez l’autre sexe. Angle sutural commun des elytres dis- tinct.
Pattes entierement testacees, parfois bronzees claires. Taille plus grande, &$ 7,5—8,5 mm, 99 8,5—10,5 mm. Bronze brun, antennes, pattes et labrum testaces, le dernier article des palpes souvent noir; dessus pourpr6 cuivreux ou a peine metallique (subsp. robusta). Tete finement <